SV Heimstetten - TSV 1860 Rosenheim 5:2

Abpfiff: Rosenheim geht in Kellerduell unter!

Der TSV 1860 Rosenheim will am Samstag nach vier Niederlagen in Folge den ersten Sieg feiern.
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Der TSV 1860 Rosenheim will am Samstag nach vier Niederlagen in Folge den ersten Sieg feiern.

Rosenheim - Der TSV 1860 Rosenheim verliert den Kellerkracher gegen den SV Heimstetten klar und deutlich mit 5:2. Damit rückt der direkte Klassenerhalt für die Rothosen immer weiter in Ferne.

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Aufstellung SV Heimstetten: Maximilian Riedmüller - Yannick Günzel, Fabian Cavadias, Sandro Sengersdorf, Fabio Sabbagh - Sebastiano Nappo, Moritz Hannemann, Stefan Reuter - Lukas Riglewski (C), Valentin Micheli, Mohamad Awata.

Aufstellung TSV 1860 Rosenheim: Jakob Mayer - Linor Shabani, Korbinian Linner, Christoph Wallner (C), Matthias Heiß - Danijel Majdancevic, Christoph Fenninger, Markus Sattelberger, Julian Höllen, Moritz Moser - Achitpol Keereerom.

Abpfiff: Aus is und gar is! Im Kellerduell gegen den SV Heimstetten verliert der TSV 1860 Rosenheim verdient mit 5:2. Von den Gästen aus Rosenheim kam das Spiel über einfach viel zu wenig. Damit liegt man bereits fünf Punkte hinter dem SV Heimstetten, der auf dem ersten Nicht-Abstiegsplatz liegt. Damit verabschiede ich mich aus Heimstetten. Servus.

90. Minute: Drei Minuten Nachspielzeit.

85. Minute: Falscher Einwurf - das kostet.

80. Minute: Riesenchance Rosenheim. Das passt dann auch ein wenig zu dem Spiel der Rosenheimer. Heimstetten will 16 Meter vor dem eigenen Tor zaubern und spielt den Ball direkt in die Füße von Linor Shabani. Dieser ist daraufhin völlig frei und schiebt am leeren Tor links vorbei.

76. Minute: Rosenheim ist zwar in Überzahl, es hat allerdings nicht wirklich den Eindruck, dass sie hier noch an einen Punktgewinn glauben. Heimstetten ist in diesem Kellerduell einfach abgezockter und fußballerisch besser. Nach vorne ist das einfach zu unsauber und zu wenig.

70. Minute: Roooot für Heimstetten: Die Sechzger sind von nun an in Überzahl. Valentin Micheli haut auf Höhe der Mittellinie Linor Shabani völlig unnötig um und sieht die rote Karte.

63. Minute: Toooooor für Heimstetten. Jetzt wird es ganz ganz bitter. Mal wieder sind die Rosenheimer defensiv überfordert und lassen sich auskontern. Keeper Mayer weiß sich nicht anders zu helfen und haut den Stürmer im Elferraum um. Den Elfer verwandelt Riglewski souverän links unten.

55. Minute: Riesenchance für die Roten aus Rosenheim: Das wäre so wichtig gewesen. Markus Sattelberger wird im Sechzehner komplett frei gespielt, Sattleberger fackelt nicht lange und zieht sofort ab, haut das Ding aber zwei Meter daneben.

53. Minute: Toooooor Für Heimstetten. Wenn du meinst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo der Sebastiano Nappo daher. Und wieder geht es viel zu leicht. Nach einer Rosenheim-Ecke folgt ein schulbuchmäßiger Konter. Final wird der Ball auf halblinks zu Nappo gepasst, der kurz zögert, aufschaut und den Ball völlig frei aus 15 Metern einschiebt.

50. Minute: Tooooooor für Rosenheim. Da kommt man mit dem Tickern ja gar nicht mehr hinterher. Bei einem Konter der Rosenheimer wird Christoph Fenninger geschickt. Der geht ab und trifft aus 16 Metern zum 3:2 Anschluss.

47. Minute: Tooooooor für den SV Heimstetten. Ei, ei, ei. Meine motivierenden Worte scheinen rein gar nichts zu bringen, denn der SVH erhöht zwei Zeigerumdrehungen nach Wiederanpfiff auf 3:1. Das ist dann auch einfach zu billig, über links setzt sich Heimstetten durch und spielt dann in die Mitte zu Sebastiano Nappo, der völlig alleine gelassen wird und zum 3:1 einschiebt - schwach verteidigt!

46. Minute: Weiter geht‘s! Schau ma moi, was den Rosenheimern hier in dieser immens wichtigen Begegnung noch einfällt. Man darf nicht vergessen: bei einem Sieg ziehen die Gastgeber auf fünf Punkte weg - dem ersten Nicht-Abstiegsplatz

Halbzeit: Und jetzt pfeift Schiedsrichter Maximilian Riedel zur Halbzeit. Nicht unverdient führt der SV Heimstetten zur Halbzeit mit 2:1. Nach der anfänglichen Ausgeglichenheit und dem Führungstor der Rosenheimer durch Keereerom sind die Gastgeber hier fußballerisch das bessere Team. Immer wieder kommen sie gefährlich vor das Tor und haben dann durch zwei wunderbare Tore durch Riglewski und Awata zur richtigen Zeit eingenetzt.

Hier in Heimstetten wird zur Pause das „Pokerface“ von Lady Gaga gespielt. Mal gucken, ob 60-Coach Thomas Kasparetti noch etwas auf der Hand hat. Ganz sattelfest ist dieser Gegner mit Sicherheit nicht.

45. Minute: Und da hätten mich die Sechziger fast eines Besseren belehrt. Nach einem schönen Freistoß von Shabani kommt ein Rosenheimer 10 Meter vor dem Tor frei zum Kopfball. Doch Torwart Riedmüller ist mit einer starken Parade zur Stelle und wehr den Ball über die Latte zu einer Ecke ab. Diese bringt jedoch nichts ein.

40. Minute: Mittlerweile sind die Hausherren hier das bessere Team. Die Rosenheimer kommen kaum noch richtig nach vorne. Heimstetten wirkt gefährlicher und hat spielerische Vorteile, macht aus seinen aber Chancen eigentlich zu wenig. Die Rothemden aus Rosenheim wirken doch ein wenig angeschlagen.

31. Spielminute: Toooooor Für den SV Heimstetten. Die Rosenheimer bekommen jetzt immer mehr Probleme und kriegen nicht ganz unverdient den nächsten Gegentreffer. Mohamad Awata wird am Sechzehner frei gespielt und lässt sich nicht lange bitten. Er schlenzt den Ball mit links unhaltbar ins linke Toreck. Die Rosenheimer müssen sich jetzt etwas einfallen lassen, denn sie kommen nicht mehr richtig aus der eigenen Hälfte.

27. Spielminute: Tooooor für den SV Heimstetten! Und wer hätte es anderes sein sollen als Lukas Riglewski. Und was für ein Tor das war. Der Kapitän bekommt am linken Strafraumeck den Ball und zirkelt diesen unhaltbar ins rechte Kreuzeck - kann man so machen.

20. Minute: Im Gegenzug fällt dann fast das 1:1. Nach einer Flanke aus dem Halbfeld klärt auch Sechzig Torwart Mayer nicht vernünftig mit der Faust. Seine Abwehr landet nur am Sechzehner, wo ein Heimstettner frei zum Abschluss kommt, jedoch hat er nicht die Ruhe und schießt den Ball volley links am Tor vorbei. Da wäre definitiv mehr drinnen gewesen.

19. Minute. Jetzt geht es hier aber Schlag auf Schlag. Nach einer Ecke müssen die Rosenheimer fast das 2:0 machen. Nach einer schwachen Faustabwehr steht ein Rosenheim sieben Meter zentral vor dem Tor eigentlich frei, jedoch legt er unnötigerweise nochmals quer, sodass SV-Keeper Riedmüller dazwischen grätschen kann.

16. Minute: Tooooooooooor für 60 Rosenheim: Es hat sich angedeutet, dass hier bald ein Tor fällt. Und es ist der Youngster. Achitpol Keereerom nutzt seine Gelegenheit und trifft zum wichtigen 0:1 für die Rosenheimer.

14. Minute: Die Begegnung wird nun schneller und beide Mannschaften werden gefährlicher.

10. Minute: Erste gute Möglichkeit in dieser Begegnung für Heimstetten. Nach einem Schönen Gassenpass stößt halbrechts - knapp sieben Meter vor dem Tor - Moritz Hannemann durch. In Bedrängnis bringt er das Leder gefährlich auf das Tor. Keeper Jakob Mayer steht aber gut und kann die Situation mit einer feinen Parade klären.

7. Minute: Chancen gab es bisher noch nicht. Die Marschroute der Rosenheim scheint aber recht klar. Ab 10 Meter vor der eigenen Hälfte wird das Offensivpressing angeworfen, um so den Gegner immer wieder zu Fehlern zu zwingen. Auch Heimstetten presst früh, hat spielerisch allerdings noch Probleme..

1. Minute: Anpfiff, ab geht die Post. Rosenheim im gewohnten Rot. Die Heimelf spielt in weißen Trikots.

Vor dem Spiel: Die Teams laufen auf den Platz und besprechen sich nochmals vor diesem immens wichtigen Spiel.

Der Vorbericht

Der TSV 1860 Rosenheim hat am Samstag die große Chancen den ersten Abstiegs-Relegationsplatz zu verlassen. Die 60er gastieren beim direkten Konkurrenten SV Heimstetten (Anpfiff 14 Uhr), der mit zwei Punkten Vorsprung auf einem Nicht-Abstiegsplatz steht.

Hans Kroneck: „Natürlich fahren wir dorthin und wollen gewinnen“

Von einem Sechs-Punkte-Spiel will Hans Kroneck, Sportlicher Leiter des TSV 1860 Rosenheim, aber nichts wissen. „Auch in diesem Spiel geht es am Ende nur um drei Punkte“, sagt Kroneck gegenüber beinschuss.de, der damit den Druck von der Mannschaft nehmen will. „Aber natürlich fahren wir dorthin und wollen gewinnen.“

Am vergangenen Wochenende gab es eine 0:1-Heimniederlage gegen die SpVgg Bayreuth. Damit kassierte die Mannschaft von Trainer Thomas Kasparetti die vierte Niederlage in Folge. „In der 1. Halbzeit haben wir gut gegen den Ball gespielt und haben nicht viel zugelassen. Das müssen wir auch gegen Heimstetten zeigen“, so der Sportliche Leiter weiter. „Was sich aber bis Samstag verbessern muss, ist das Spiel nach vorne. Da waren wir gegen Bayreuth viel zu harmlos.“

Beide Teams brauchen Punkte im Kampf um den direkten Klassenerhalt

Für Kroneck fehle der Mannschaft derzeit der Mut nach vorne, was ein Kopfproblem sei und mit dem Selbstvertrauen zu tun habe. Dennoch lobt er die Einstellung des Teams, die gegen Bayreuth gepasst habe. Positiv ist, dass Coach Kasparetti gegen Heimstetten wieder Stürmer Christoph Fenninger zur Verfügung steht, der seine Rotsperre abgesessen hat. Und außer den Langzeitverletzten sind alle Spieler mit an Bord.

Der Gegner aus Heimstetten kassierte zuletzt eine 1:2-Niederlage gegen den SV Schalding-Heining und trennte sich unter der Woche 2:2-Unentschieden im Ligapokal gegen den VfR Garching. Beide Teams brauchen dringend drei Punkte im Kampf um den direkten Klassenerhalt. Dabei könnten die 60er mit einem Sieg am SV Heimstetten vorbeiziehen und auf einem Nicht-Abstiegsplatz landen.

ma

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