Er fordert eine schnelle Leistungssteigerung

1860 Rosenheims Co-Trainer Heller: „Die Tabelle lügt bekanntlich nicht“

Der aktuelle Co-Trainer der Regionalliga-Mannschaft Florian Heller mit Sportlichem Leiter Hans Kroneck.
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Der aktuelle Co-Trainer der Regionalliga-Mannschaft Florian Heller mit Sportlichem Leiter Hans Kroneck.

Rosenheim - „Die Tabelle lügt bekanntlich nicht“, sagt TSV 1860 Rosenheims neuer Co-Trainer Florian Heller. Die 60er verloren das wichtige Spiel vergangene Woche in Heimstetten und kassierten damit die fünfte Niederlage in Folge. Ziel ist und bleibt der Klassenerhalt, stellt Heller weiter klar.

Der TSV 1860 Rosenheim steckt in einer handfesten Krise. Am vergangenen Samstag kassierten die 60er in Heimstetten die fünfte Niederlage in Folge. Bitter zudem: Mit einem Erfolg gegen den SV hätte die Mannschaft von Trainer Thomas Kasparetti am Gegner vorbeiziehen und auf einen Nicht-Abstiegsplatz springen können. Doch das Sechs-Punkte-Spiel ging krachend mit 2:5 verloren.

Co-Trainer Heller: „Wir müssen uns schnell steigern“

„So eine Leistung ist ein absolutes No-Go im Abstiegskampf“, sagte Hans Kroneck, Sportlicher Leiter des TSV 1860 Rosenheim, am Montag gegenüber beinschuss.de. „Wir hatten nicht die nötige Aggressivität und die Abstände zum Gegner waren zu groß.“ Der TSV 1860 wollte in dieser Woche „jeden Stein umdrehen“. Bereits vor dem Spiel gegen die SpVgg Bayreuth (0:1-Heimniederlage) gab es eine Veränderung auf der Trainerbank. Florian Heller löste Gerald Straßhofer als Co-Trainer ab. Der erhofften Impuls blieb aber aus.

„Die Tabelle lügt bekanntlich nicht. Unsere Jungs bringen aktuell selten das auf den Platz, was wir uns als Trainerteam vorstellen“, sagt Heller gegenüber dem Bayerischen Fußball-Verband und stellt mit Blick auf die vergangene Pleite klar: „Die jüngste 2:5-Niederlage in Heimstetten beispielsweise - so ehrlich müssen wir sein - ging absolut in Ordnung. Wir müssen uns schnell steigern und hart arbeiten, damit es so bald wie möglich wieder besser läuft.“

Heller: „Ich helfe gerne aus“

Das oberste Zielt ist und bleibt für den neuen Co-Trainer der Klassenerhalt. „Wir haben eine junge Mannschaft und mussten in den letzten Wochen viel Lehrgeld zahlen“, so Heller weiter. „Ziel ist es, eine Balance zwischen optimaler Nachwuchsförderung und sportlichem Erfolg bei der ersten Mannschaft zu finden. Das ist eine große Herausforderung, der wir uns aber stellen.“

Als die Verantwortlichen an Heller herantraten und ihm mitteilten, dass sie auf der Co-Trainer-Position etwas verändern wollen, war er sofort bereit. „Ich helfe gerne aus“, sagt Heller. „Allerdings werde ich zunächst einmal nur bis zum Winter Cheftrainer Thomas Kasparetti assistieren.“

Ob auch die Regionalliga Bayern vom Amateursportverbot im November betroffen sein wird, ist noch nicht sicher. Ansonsten könnte das Spiel in Heimstetten für die 60er das Letzte in diesem Jahr gewesen sein, da sie am kommenden Wochenende spielfrei haben. 2021 soll Heller dann wieder als Coach zur U19 zurückkehren.

ma

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