Vorschau: VfR Garching - SV Wacker Burghausen

Wacker Burghausen startet mit den "Garching-Festspielen"

+
Seine Routine ist in Garching wieder gefragt: Muhamed Subasic.

Garching - Gleich zwei Mal innerhalb von vier Tagen darf sich der SV Wacker Burghausen am VfR Garching „abarbeiten.“ Am Samstag bestreitet die Mannschaft von Trainer Wolfgang Schellenberg um 14 Uhr ihr Regionalligaspiel im Stadion am See und am Dienstag um 19 Uhr heißt der Gegner an gleicher Stelle erneut VfR Garching, wenn die zweite Runde im Toto-Pokal auf dem Programm steht.

Welche der beiden Aufgaben schwieriger ist, wird sich zeigen, am leichtesten hat es zunächst Mal der Fahrer des Wacker-Busses, der das „Garmin-Stadion“ nur ein Mal ins Navi einprogrammieren muss und damit gleich zwei Auswärtsfahrten bestreiten kann. „Solche Geschichten schreibt nur der Fußball“, kommentierte Wacker-Teammanager Karl-Heinz Fenk die Auslosung im Totopokal, die diese ungewöhnliche Konstellation möglich gemacht hat. Zugleich stellt Fenk aber klar: „Wir setzen eindeutig auf die Salami-Taktik und konzentrieren uns zu hundert Prozent auf das Regionalligaspiel, dann regenerieren wir etwas und erst dann rückt der Pokal in den Fokus. Wir wollen definitiv am Samstag gewinnen und auch im Pokal eine Runde weiterkommen wollen.“

"Garching steht mit dem Rücken zur Wand"

Was genau die Wacker-Spieler in Garching erwartet, ist schwer einzuschätzen, hat doch die Mannschaft von Trainer Philipp Bönig vor knapp vier Wochen den großen Favoriten Türkgücü München mit 2:0 geschlagen, danach aber drei zum Teil herbe Klatschen gegen Eichstätt, Aubstadt und Fürth II mit insgesamt zwölf Gegentoren kassiert. „Da müssen wir höllisch aufpassen. Auf der einen Seite hat Garching nur einen Punkt weniger als wir auf dem Konto, auf der anderen Seite steht der Gegner nach drei Niederlagen schon mit dem Rücken zur Wand“, weiß Fenk, der sich nicht mit einem Unentschieden zufrieden geben will: „Wir sind schon auch zum Siegen verdammt, weil in der Tabelle noch alles dicht beisammen hängt. Da kann man sich keine Auszeiten erlauben.“ Zudem hat Wacker gegen Garching noch Nachholbedarf, denn in der vergangenen Saison setzte es beim 1:3 in Garching und beim 0:2 in Burghausen gleich zwei Niederlagen.

Burghausen will keine Verletzung riskieren

Personell sieht es bei den Gästen vor der englischen Woche sehr gut aus, denn bis auf die beiden Langzeitverletzten Marius Duhnke und Christoph Buchner kann Schellenberg aus dem Vollen schöpfen. Auch Ex-Löwe Denis Ade, der zuletzt wegen muskulärer Probleme das Aufwärmen vor der Nullnummer gegen Aschaffenburg abbrechen musste, steht wieder zur Verfügung. Fenk: „Wir wollten auf keinen Fall eine schlimmere Verletzung riskieren.“

Beim Gegner ist in der Sommerpause nicht nur die lange Ära von Trainer Daniel Weber zu Ende gegangen, der ja Garching von der Bezirksliga bis in die Regionalliga geführt hat. Zahlreiche Leistungsträger der vergangenen Jahre haben zudem den Verein verlassen, wobei nicht alle adäquat ersetzt werden konnten. Mit Maxi Berwein, der in der vergangenen Saison 20 Mal für den FC Garmisch-Partenkirchen in der Landesliga geknipst hat, konnte sich das Team um Kapitän Dennis Niebauer aber in der Offensive einen von vielen Vereinen umworbenen Stürmer sichern, der letzte Woche bei der 1:2-Niederlage in Fürth seinen Premierentreffer in der Regionalliga erzielt hat.

_

Pressemitteilung SV Wacker Burghausen (MB)

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Regionalliga Bayern

Auch interessant

Kommentare