PM: Viktoria Aschaffenburg - SV Wacker Burghausen: Vorschau

Platzt bei Burghausen am Samstag der Knoten?

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Matthias Stingl (links) hat sich im Spiel gegen Garching die fünfte Gelbe eingehandelt und muss deswegen passen. Rechts: VfR-Kapitän Dennis Niebauer.

Aschaffenburg - Das zweite Pflichtspiel nach der Winterpause beschert dem SV Wacker Burghausen die weiteste Auswärtsfahrt der Saison: Die Mannschaft von Trainer Wolfgang Schellenberg gastiert am Samstag um 14 Uhr beim SV Viktoria Aschaffenburg und möchte nach vier Spielen ohne Sieg den Bock beim Aufsteiger umstoßen.

Wie Burghausen ist auch Aschaffenburg mit einer Niederlage in die Frühjahrsrunde der Fußball-Regionalliga Bayern gestartet. Das Team von Trainer Jochen Seitz unterlag letzte Woche bei der SpVgg Greuther Fürth II mit 1:3 und hat nach sechs Spielen ohne Dreier nur noch zwei Punkte Vorsprung auf die Relegationszone – es ist also mächtig Dampf im Kessel bei dieser Begegnung. Das Hinspiel hat Burghausen mit 1:2 verloren, insofern haben die Mannen im knapp 450 Kilometer entfernten Stadion am Schönbusch etwas gutzumachen. Die Chancenverwertung war schon bei der Niederlage Mitte August das Manko, doch Teammanager Karl-Heinz gibt zu bedenken: „Wir haben gegen Garching definitiv einige Großchancen vergeben, aber solange wir uns die Chancen herausspielen, ist die Welt noch in Ordnung. Gedanken müsste man sich dann machen, wenn wir keine Chancen mehr haben.“

"Lassen uns nicht aus dem Konzept bringen"

Los geht es für den Wacker-Tross am Samstag bereits um 6.45 Uhr. „Für die Jungs ist das nach einer langen Arbeitswoche schon eine echte Herausforderung. Das sind Anstrengungen, die man nicht unterschätzen darf “, weiß Fenk, der sich in Aschaffenburg auf einen „heißen Tanz“ einstellt: „Da geht es mit Sicherheit zur Sache, weil Aschaffenburg jeden Punkt zum Überleben braucht, aber die Stimmung bei uns ist hervorragend. Das Trainerteam macht ausgezeichnete Arbeit, deswegen sind wir optimistisch. Von einer Auftaktniederlage lassen wir uns jedenfalls nicht aus dem Konzept bringen. Das ist kein Beinbruch, wir sind ja nicht davon ausgegangen, dass wir alle zwölf Spiele nach der Winterpause gewinnen.“

Wacker weiter mit Personalsorgen

Die Personalsituation hat sich gegenüber dem 0:2 gegen Garching allerdings nicht verbessert: Neben Marius Duhnke und Neuzugang Christoph Maier, der am Donnerstag ins Training zurückgekehrt ist, muss auch Matthias Stingl wegen einer Gelbsperre pausieren. Daniel Hofstetter fällt mit erneuten Bandscheiben-Problemen aus und Ersatzkeeper Nico Merz muss wegen seiner gebrochenen Hand weiter passen, so dass Routinier Robert Mayer wieder auf der Bank Platz nehmen wird. Auf 50:50 taxiert Fenk die Einsatzchancen von Felix Bachschmid: „Ärzte und Physios unternehmen alles, um ihn fit zu bekommen. Zumindest ist Felix eine Option.“

Angespannt ist die Situation bei den Hausherren auch deswegen, weil von den nominell fünf Angreifern im Kader nur zwei einsatzfähig sind: Pasqual Verkamp, Lukas Oppermann (beide Muskelverletzung) und Diarra Malick (Knieprobleme) stehen nicht zur Verfügung, die treffsichersten Schützen der Mainfranken finden sich aber mit Standardspezialist Björn Schnitzer (6) und Clay Verkaj (5) ohnehin im Mittelfeld.

Seitz: „Positiv hervorzuheben ist unsere schon oft gezeigte Charakterstärke, uns auch in scheinbar ausweglosen Situationen nicht hängen zu lassen. Diese Mentalität ist in dieser Liga, in der wir auf viele spielerisch stärkere Mannschaften treffen, unabdingbar. Das müssen wir beibehalten, dann haben wir reelle Chancen, die Klasse zu halten.“

Pressemitteilung SV Wacker Burghause (MB)

Quelle: rosenheim24.de

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