Vorschau: VfB Eichstätt - TSV 1860 Rosenheim

1860 Rosenheim erwartet harten Fight in Eichstätt

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Will mit seinem Team auch in Eichstätt erfolgreich sein - Rosenheims Interimskapitän Georg Lenz.

Rosenheim - Durch den 4:1 Sieg im Nachholspiel gegen die SpVgg Fürth II unter der Woche kletterte der TSV 1860 Rosenheim mit nun 18 Punkten auf einen fantastischen fünften Tabellenplatz. Wahnsinn, zu was die Rosenheimer immer wieder in der Lage sind. Bestätigen wollen sie dies am zwölften Spieltag der Regionalliga am Samstag um 14:00 Uhr beim Aufsteiger VfB Eichstätt.

Es ist klar, dass dies nur eine Momentaufnahme und die Saison noch verdammt lange ist - aber was man hat, hat man. Mit der Auswärtsbegegnung beim Aufsteiger aus Eichstätt steht für die Sechziger eine weitere knifflige Aufgabe auf dem Programm, die man aber durch die letzten positiven Liga-Auftritte durchaus optimistisch angehen kann. „Wir fahren nach Eichstätt, um dort möglichst weiter zu punkten. Der VfB wird uns sicherlich alles abverlangen, die Mannschaft des Aufsteigers ist physisch top drauf und gespickt mit guten Kickern“, so Rosenheims Coach Tobias Strobl.

Für den VfB geht es nur um den Klassenerhalt

Das Punktekonto der Heimelf weist aktuell elf Zähler auf, damit nimmt man derzeit den 15. Rang ein. Sollte sich die Situation auch nach 36 Spieltagen so darstellen, wären die Mannen um Kapitän Benjamin Schmidramsl sicherlich nicht unglücklich. Aber bis dahin liegen noch satte 26 Partien vor der Truppe von Trainer Markus Mattes.

„Sie haben sich bereits gut in der Regionalliga akklimatisiert und werden am Ende sicher nichts mit dem Abstieg zu tun haben, davon bin ich überzeugt“, ist sich Strobl sicher. Zuletzt unterlagen die Eichstätter mit 1:2 Toren beim TSV Buchbach, acht Tage vorher konnte man einen überraschen 1:0 Sieg bei Wacker Burghausen einfahren.

Eichstätt kassiert zuviele Tore - die muss auch 1860 vermeiden

Ein großes Manko bis dato ist die hohe Anzahl an Gegentreffern, die die Mannen um Torhüter Jonas Herter bisher im Schnitt hinnehmen mussten. Aus zehn Partien schluckte man in Summe satte 21 Buden, das ist deutlich zu viel. Im Gegenzug konnte der Aufsteiger 18 Treffer selbst erzielen, wobei allein sieben Tore auf das Konto von Goalgetter Yomi Scintu gehen.

Auf diesen Torjäger muss die Rosenheimer Abwehr um Kapitän Georg Lenz also ein besonderes Augenmerk legen. Trotz des aktuell beachtlichen Laufes mit zehn Punkten aus fünf Spielen fingen sich die Strobl-Schützlinge zuletzt fast immer Gegentore ein. Natürlich war man auf der Gegenseite auch fleißig selbst am „knipsen“ - aber das ein oder andere Tor der Kontrahenten weniger, wäre sicherlich auch nicht unbedingt schädlich.

Denz wieder dabei - Maier fehlt

Mit von der Partie wird auch wieder Mittelfeldmotor Michael Denz sein, der gegen Fürth noch beruflich verhindert war. Hingegen wird sein kongenialer Partner in der Schaltzentrale Philipp Maier aufgrund der fünften gelben Karte fehlen. Ansonsten kann Strobl auf denselben Kader wie zuletzt zurückgreifen.

Gerade die Offensive ist voll besetzt: Neben dem gegen Fürth überzeugenden Wirbelwind Leopold Krueger drängt auch wieder Routinier Markus Einsiedler in die erste Elf. Zudem stehen noch Youngster Bruno Goncalves, der im Nachholspiel seinen ersten Ligatreffer erzielen konnte, sowie die etablierten Korbinian Linner und der mit bisher fünf Treffern erfolgreichste Torschütze Danji Majdancevic zur Verfügung.

Spiel in Strobls Heimat

Für den Trainer des TSV 1860 Rosenheim, der aus dieser Gegend stammt und auch noch dort lebt, wird die Partie beim Aufsteiger ein besonderes Spiel werden. „Ich freue mich riesig auf die Begegnung in meiner Heimat, wo ich noch viele Freunde und Bekannte, auch beim Gegner, habe. Aber trotzdem müssen wir die Punkte mit nach Rosenheim nehmen, so leid es mir auch tut“, so der Fußballlehrer der Rothemden.

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Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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