Sonderzug-Fahrt soll morgen um 14 Uhr mit Punkten belohnt werden – Alle Mann fit

Buchbach mit Rückenwind nach Schalding

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Szene aus dem Pokalspiel Anfang September: Samed Bahar (links) und Stefan Denk versuchen Philipp Knochner vom Ball zu trennen.

Schalding - Buchbach auf Reisen! Mit dem Sonderzug und 400 bis 500 Fans im Gepäck geht es für den Fußball-Regionalligisten am morgigen Samstag nach Schalding-Heining. Bei den Niederbayern war ja für die Rot-Weißen in den letzten Jahren kaum etwas zu holen und deswegen hofft Trainer Anton Bobenstetter, dass es jetzt endlich mal ein Erfolgserlebnis gibt.

Im Pokalachtelfinale gelang den Buchbacher in dieser Saison zwar ein 4:0-Sieg, doch das Ergebnis täuscht über den Spielverlauf hinweg, denn die Partie war bis in die Schlussphase eine ganz enge Kiste. Null Punkte gab es für die Oberbayern in der letzten Saison, als sie in Schalding mit 0:2 verloren und in Buchbach gar mit 0:3 die Segel streichen mussten. Den bislang einzigen Sieg am Reuthinger Weg konnte Buchbach in der Bayernliga-Saison 2010/11 feiern, seither gab es außer Niederlagen gerade mal zwei Unentschieden. „Hut ab vor den Schaldingern, die in der letzten Saison Elfter waren und jetzt schon wieder mit 20 Punkten im Mittelfeld stehen. Damit hat Schalding ja schon drei Spiele vor Vorrundenschluss die halbe Miete zum Klassenerhalt zusammen. Wir wären froh, wenn wir nach 17 Spielen auch 20 Punkte auf dem Konto hätten. Das ist unser Ziel“, sagt Bobenstetter. Aktuell steht seine Mannschaft bei 16 Zählern, mit einem Dreier morgen, wäre das Ziel schon in greifbarer Nähe.

Immer dann, wenn die Buchbacher ihren legendären Sonderzug gechartert haben, sind sie mit Ausnahme der Partie beim jetzigen Zweitligisten Jahn Regensburg mit drei Punkten im Gepäck heimgereist. „Uns täte schon ein Unentschieden in Schalding nicht schlecht. Wir haben bei den Sonderzug-Fahrten immer unsere besten Spiele gemacht“, so der Buchbacher Coach, der alle Mann an Bord hat: „Die Spieler machen nach dem Pokalspiel gegen die Löwen alle einen guten Eindruck. Ich hoffe, dass wir nach dem guten Auftritt vom Mittwoch mit viel Selbstvertrauen ins Spiel gehen können. Uns ist klar, dass uns 90 Minuten Kampf um jeden Zentimeter erwarten.“ Beeindruckt ist Bobenstetter vor allem von der Serie der Schaldinger, die ja schon seit sieben Spielen nicht mehr den Kürzeren gezogen haben. „Das gelingt nur den wenigsten Mannschaften. Wir haben das in der Regionalliga noch nie geschafft. Aber wir haben natürlich die Blasmusik dabei und vielleicht können wir so die Schaldinger Serie knacken.“

Ganz so luxuriös wie bei den Gästen ist die Personalsituation bei den Hausherren nicht: Neben den Langzeitverletzten Markus Gallmaier und Maximilian Sammereier muss Spielertrainer Stefan Köck gegen Buchbach letztmalig auf Rotsünder Nico Dantscher und auf Fabian Burmberger, der eine Gelbsperre absitzen muss, verzichten. „Die Tagesform wird entscheiden“, ist sich Schaldings Sportlicher Leiter Markus Clemens sicher und fügt an: „Das wird wie immer ein Kampfspiel, Buchbach ist ein äußert unangenehmer Gegner.“ Hört man ja eigentlich nicht so gerne, aber in diesem Fall hoffen die Buchbacher natürlich, dass Clemens recht behält.

MB.

Quelle: rosenheim24.de

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