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Sonntagsschuss entscheidet Sechs-Punkte-Spiel für Sechziger

Wichtige Punkte für Rosenheim im Abstiegsduell
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Wichtige Punkte für Rosenheim im Abstiegsduell

Abstiegskampf in Reinkultur gab es am Samstagnachmittag im Jahnstadion. Der TSV 1860 Rosenheim setzte sich dabei denkbar knapp mit 1:0 (0:0) gegen den direkten Konkurrenten SV Schalding-Heining durch. Es waren eminent wichtige Zähler im Abstiegskampf für die Sechziger, die damit in 2014 weiterhin ungeschlagen bleiben.

Es war gewiss kein fußballerischer Leckerbissen, den die 250 Fans im Jahnstadion vorgesetzt bekamen. Schalding stand – vor allem nach dem frühen Platzverweis gegen Christian Süß (38.) – tief in der Defensive und setzte auf gelegentliche Konter. In einer solchen Szene wäre in Minute 29 fast das Tor gefallen, als Markus Gallmaier per Flachschuss aus 16 Metern nur den linken Pfosten traf. Rosenheim war zwar optisch überlegen, kam zu zahlreichen Ecken, aber es fehlten die Genauigkeit und wohl auch die spielerischen Mittel, um das Abwehrbollwerk der Niederbayern zu knacken. Klare Torchancen waren deswegen im ersten Durchgang Mangelware.

Nach dem Pausentee änderte sich an den optischen Verhältnissen überhaupt nichts. Die Sechziger blieben spielbestimmend, allerdings fehlten bei schlechten Platzverhältnissen weiterhin zündende Ideen. Die beste Chance hatte Danijel Majdancevic mit einem Schuss aus 16 Metern, bei dem Gästetorsteher Christian Wloch Probleme bekam (56.). Auf der Gegenseite hatte der eingewechselte Rene Huber einen Freistoß nur knapp vorbeigesetzt (49.). Dennoch schien in der sehr schwachen Partie vieles auf ein 0:0 hinzudeuten – bis zur 82. Minute. Dann zog Deniz-Ömer Sari, der früh den verletzten Niki Wiedmann ersetzt hatte, aus 35 Metern einfach mal ab und die Bogenlampe segelte über Wloch in die Maschen. Im Finish änderte sich der Spielcharakter dann natürlich noch mal, aber bis auf einen Schuss von Christian Brückl (89.) hatten die Passauer Vorstädter keine nennenswerten Gelegenheiten mehr.

„Wir hatten uns viel vorgenommen und hatten auch die größte Chance in der ersten Halbzeit. Nach dem Platzverweis mussten wir natürlich noch mal die Defensive stärken. Bis kurz vor Schluss hat das meine Mannschaft auch sehr gut gemacht“, sagte Gästetrainer Mario Tanzer. 1860-Teamchef Thomas Siegmund war es hingegen egal, wie der Sieg zustande kam: „Es war glücklich und es war nicht schön. Aber mich interessieren heute nur die drei Punkte. Wir haben gewusst, was uns erwartet und haben uns gut darauf vorbereitet. Es war ein sehr, sehr wichtiger Dreier!“ (wei)

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