Burghausen scheitert an der Chancenverwertung

Aus für Wacker im Toto-Pokal nach 1:2-Niederlage in Garching

Garching - Bittere Überraschung für den SV Wacker Burghausen am Dienstagabend. Vier Tage nach dem 2:0-Erfolg in der Regionalliga Bayern schied das Team von Trainer Wolfgang Schellenberg nach einer überflüssigen 1:2-Niederlage in der zweiten Runde des Toto-Pokals aus.

Wir sind maßlos enttäuscht“, ärgerte sich Team-Manager Karl-Heinz Fenk, der von Beginn an eine druckvolle Wacker-Elf sah, die mit ihren Möglichkeiten überaus leichtfertig umging. So schoss Christoph Maier bereits in der dritten Minute nach einem Solo von Mathis Lange Keeper Joey Brenner an, der zwei Minuten später per Fußabwehr gegen Eymen Brahim klärte. „Da muss man halt auch mal ein Tor machen“, schimpfte Fenk.

Ex-Burghauser Ajlan Arifovic trifft per Freistoß

Umgekehrt lief es besser: Nur eine Minute nachdem Denis Ade auf feuchtem Terrain mit einem listigen Aufsetzer an Brenner gescheitert war, zirkelte der Ex-Burghauser Ajlan Arifovic einen Freistoß aus 18 Metern sehenswert in die Maschen (19.). Die Gäste antworteten mit wütenden Angriffen und nach einem tollen Schuss von Sammy Ammari herrschte höchste Konfusion im VfR-Strafraum, ehe die Hausherren den Nachschuss von Maier von der Linie dreschen konnten.

Nur eine Minute nach Wiederbeginn schien sich das Blatt zugunsten von Burghausen zu wenden, denn Philipp Walter flog nach wiederholtem Foulspiel mit Gelb-Rot vom Platz – Wacker also eine ganze Halbzeit in Überzahl und in der 53. Minute fast mit dem Ausgleich, als Brenner schon geschlagen war, aber die VfR-Abwehr irgendwie noch klären konnte. Mitten in die Burghauser Bemühungen platzte in der 66. Minute der zweite Treffer der Garchinger: Emre Tunc setzte sich nach Zuspiel von Sebastian Gebhart abgezockt im Duell Mann gegen Mann gegen Ludwig Zech durch. 

Ammari mit dem Anschluss

In der 81. Minute endlich der Anschlusstreffer durch Ammari, der abgezockt vollendete, als Lukas Aigner in der 87. Minute den Ball aus fünf Metern Richtung Tor katapultierte, wähnte sich Burghausen schon in der Verlängerung, doch mit einer irren Parade vereitelte Brenner den Ausgleich. 

Wie am Samstag, als Burghausen 60 Minuten in Unterzahl agierte, gewann auch am Dienstag die Mannschaft, die einen Mann weniger auf dem Platz hatte. Aus Sicht von Fenk freilich hauptsächlich aufgrund der Burghauser Abschlussschwäche: „Das ist absolut ärgerlich, wenn man so ausscheidet. Der zweite Anzug hätte durchaus gepasst, der Matchplan wäre aufgegangen, aber wenn man solche Chancen auslässt, dann kann man nicht gewinnen.“

MB

Quelle: rosenheim24.de

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