Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Starbulls empfangen heute Peiting - Newhook, Stanley und Reader gegen Kreuzer, Dibelka und Fröhlich

Das Duell der beiden Top-Reihen

+
Trainer-Lob für Alan Reader, der heute zusammen mit Ron Newhook und Dylan Stanley gegen Peitings Top-Reihe spielt.

Rosenheim (OVB) - Ein Duell, das in den letzten Jahren das Oberliga-Eishockey mitbestimmt hat, wird heute, Freitag, 19.30 Uhr, im Rosenheimer Eisstadion neu aufgelegt.

Die Starbulls als Tabellenvierter empfangen den Drittplatzierten Peiting und wenn die Rosenheimer noch eine Chance auf Platz drei oder zwei haben wollen, muss diese Partie unbedingt gewonnen werden. Am Sonntag gastieren die Rosenheimer beim Schlusslicht Deggendorf.

"Ich schaue nicht auf die Platzierungen, ich will einfach nur gewinnen, am liebsten jedes Spiel und dabei besonders gerne gegen Peiting", erklärte Starbulls-Coach Franz Steer, der heiß auf die Schlussphase der Doppelrunde ist. Und heiß scheinen auch seine Spieler zu sein und hier vor allem die erste Reihe mit Ron Newhook, Dylen Stanley und Alan Reader. "Ich brauchte mir nicht lange den Kopf zerbrechen, wen ich gegen die Peitinger Dibelka-Reihe spielen lasse. Da haben sich Stanley und Co. ,beworben' und da bin ich mal gespannt, wie sie das lösen", erklärte Steer. Tatsache ist, dass hier zwei Top-reihen aufeinandertreffen, auch wenn die Statistiken momentan etwas anderes aussagen. Während die Peitinger Lubor Dibelka (1.), Ales Kreuzer (4.) und der Ex-Rosenheimer Michael Fröhlich (12.) unter den Top-12 der Oberliga-Skorerwertung der Fachzeitschrift "Eishockeynews" liegen, schaffte es Ron Newhook gerade einmal auf Platz 17. Seine Sturmpartner Stanley und Reader tauchen in dieser Wertung gar nicht auf. Im direkten Vergleich steht es 177:80 (Skorerpunkte) und 76:25 (Tore) für die Peitinger Topreihe. Die Peitinger Spieler brauchten dafür zusammen 95 Spiele, die Rosenheimer kamen auf 76, weil Dylan Stanley erst 15 Spiele absolvierte.

Klarer Nachteil also für die Rosenheimer und trotzdem treffen hier zwei der Topreihen der Liga aufeinander, denn die neue erste Starbulls-Formation mit Newhook, Stanley und Reader gehört alleine schon vom Namen her zum Besten, was die Oberliga zu bieten hat. Und wer dieses Trio in Bad Tölz wirbeln sah - neben Alan Reader und nach der Kopfwäsche von Trainer Steer blühten Newhook und Stanley fömlich auf - der traut Stanley und Co. auch zu, das Duell gegen die Dibelka-Reihe zu gewinnen.

Nur fünf Verteidiger

Das wäre eine Grundvoraussetzung, um das Spiel erfolgreich zu gestalten, allerdings müssen dann auch die anderen Starbulls-Formationen ihre Peitinger Widersacher in Schach halten. Steer wird gegen Peiting nur mit drei Reihen spielen, obwohl ihm mit Zick, Marsall und Hanselko eine vierte Reihe zur Verfügung stehen würde. Weil Verteidiger Andreas Paderhuber nach seiner Spieldauerdisziplinarstrafe gesperrt und Nicolas Ackermann krank ist, muss Steer mit nur fünf Verteidigern auskommen. "Für zwei Spiele geht das. Ich will jetzt keinen Spieler aus dem DNL-Team abziehen," nimmt der Starbulls-Coach auf den Nachwuchs Rücksicht, der am Samstag und Sonntag in Landshut die Play-off-Viertelfinalserie fortsetzt.

Bezüglich der Planungen für die nächste Saison wollte Franz Steer nur soviel sagen: "Jetzt Verträge zu verlängern, macht keinen Sinn, weil noch zu viele Fragezeichen bezüglich der Ligenzusammensetzung offen sind. Ich habe den Spielern erklärt, dass sie und ich in den nächsten Wochen um ihre Arbeitspätze spielen. Auf alle Fälle haben wir eine charakterlich einwandfreie Truppe, um deren Stamm für die nächsten Jahre ein schlagkräftiges Team geformt werden kann". Einer dieser Spieler ist zweifelsohne Alan Reader, der durch Leistung überzeugt und dessen Wort in der Kabine zählt. Auf Reader angesprochen, meinte Steer: "Vorbildlich. Ein Spieler, wie man ihn sich als Trainer nur wünschen kann." Und ein Spieler, der vielleicht dem letztjährigen Traumpaar Stanley/Newhook wieder "neues Leben einhaucht", sodass es heute tatsächlich zum Duell von zwei Top-Reihen kommt.

bz (Oberbayerisches Volksblatt)