Eishockey-WM

Kanada bleibt Maß der Dinge - Slowenien steigt ab

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Kanadas Cody Eakin (r.) setzt Schweiz-Keeper Reto Berra (liegend) zu.

Prag - Der große Turnierfavorit Kanada bleibt bei der Eishockey-WM in Tschechien das Maß der Dinge. Währenddessen steht der erste Absteiger fest.

Einen Tag nach dem mühsamen 4:3-Sieg gegen den krassen Außenseiter Frankreich zeigte sich der Olympiasieger wieder von seiner besten Seite und machte mit der Schweiz beim 7:2 (2:1, 3:0, 2:1) kurzen Prozess.

Mit der Maximalausbeute von 18 Punkten aus sechs Spielen untermauern die kanadischen NHL-Stars ihre Ambitionen auf das erste WM-Gold des Eishockey-Mutterlandes seit 2007.

Tylor Seguin (1.), Nathan MacKinnon (20.), Aaron Ekblad (28.), Jordan Eberle (40.), Cody Eakin (40.), Sean Couturier (53.) und Claude Giroux (58.) erzielten die Treffer für das stark besetzte Team Canada. Für die Schweizer, die vom deutschen Nationalteam nicht mehr von einem Viertelfinal-Platz verdrängt werden können, waren Morris Trachsler (7.) und Damien Brunner (43.) erfolgreich.

Slowenien steht derweil als erster Absteiger der Eishockey-WM fest. Die Mannschaft um NHL-Star Anze Kopitar verlor in Ostrau durch das 1:3 (0:2, 1:0, 0:1) gegen die USA auch ihr fünftes Spiel und kann sich selbst mit einem Sieg zum Gruppenabschluss am Montag gegen Dänemark nicht mehr auf den vorletzten Tabellenplatz retten. Slowenien war erst im vergangenen Jahr als Sieger der B-WM in die A-Gruppe aufgestiegen.

Russland schlug derweil die Slowakei erst in der Verlängerung 2:1 (0:1, 1:0, 1:1, 1:0) und hat kaum noch Chancen, die USA vom ersten Tabellenplatz der Gruppe B abzulösen. Für den Rekord-Weltmeister geht es nun darum, im schweren Spiel am Dienstag gegen Finnland den zweiten Rang zu sichern.

SID

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