Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Play-off-Form? Lächerlich!

+

Rosenheim - Rosenheimer Eishockeyspieler waren gestern Abend beim 1:7 in Bad Nauheim chancenlos – Enttäuschende Leistung. **Live-Ticker zum Nachlesen** **O-Töne von Trainer Steer**

Live-Ticker zum Nachlesen

Ja, es war ein Fünkchen Hoffnung da nach dem 5:2-Starbulls-Sieg vom Sonntag gegen Dortmund, doch nach der 1:7 (0:3/1:2/0:2)-Niederlage der Rosenheimer Eishockeyspieler beim Play-off-Auftakt gestern Abend in Bad Nauheim herrscht Ernüchterung pur - zumindest bei den Eishockey-Anhängern. Am Sonntag wollte der Fan noch so etwas wie Play-off-Form bei seiner Mannschaft entdeckt haben – Play-off-Form? Lächerlich! Die Rosenheimer waren den Bad Nauheimern in allen Belangen hoffnungslos unterlegen. Nur in den ersten Minuten war die Partie einigermaßen ausgeglichen, doch dann machten die Hessen ernst.

Nein, sie machten nicht ernst – die Bad Nauheimer taten einfach das, was man als Eishockeyspieler in der Play-off-Runde zu tun hat: Leidenschaftlich um jede Scheibe kämpfen, nah am Mann sein, Zweikämpfe suchen und den Gegner ständig beschäftigen. Die Bad Nauheimer Tore fielen zwangsläufig: 1:0 Schwab, 2:0 Eade, 3:0 Baum, 4:0 Baum, 5:0 Piwowarczyk. Danach überlegten die mitgereisten Starbulls-Fans tatsächlich, ob sie geschlossen das Stadion verlassen sollten. Den Rosenheimer gelang zwar in doppelter Überzahl das 1:5 durch Mitch Stephens, was aber weder etwas an dem bis dahin äußerst schwachen Überzahlspiel, noch an der Bad Nauheimer Überlegenheit änderte.

In der Zwischenzeit stand Lukas Steinhauer für Claus Dalpiaz zwischen den Pfosten. Die Rosenheimer Nummer eins wurden nach dem vierten Treffer von seinem Trainer Franz Steer erlöst. Das war aber nicht die einzige Umstellung im Team, denn Steer wechselte seine Sturmreihen komplett durch, gebracht hat das allerdings wieder einmal nichts.

Im letzten Drittel legten die Nauheimer noch zwei Treffer nach. Und beim Tor zum 7:1-Endstand wurden die Rosenheimer von den Nauheimern noch einmal so richtig vorgeführt. Im 5:3-Überzahlspiel kam für Keeper Keller ein sechster Feldspieler und wenige Sekunden später klingelte es hinter Steinhauer - grausam! Und dabei waren Fans und Mannschaft so hoffnungsfroh in den gestrigen Dienstag gestartet. Aber von wegen „Alles kann besser werden“. Jetzt fällt einem nur noch ein Song von Reinhard Mey ein: „Gute Nacht, Freunde...“

Tore: 1:0 (7.) Tobias Schwab (Jan Barta), 2:0 (19.) Chris Eade (Überzahl-Tor) (Tobias Schwab, Landon Gare), 3:0 (20.) Alexander Baum (Tobias Schwab, Jan Barta), 4:0 (22.) Alexander Baum (Tobias Schwab, Jan Barta), 5:0 (33.) Kyle Piwowarczyk (Manuel Weibler, Kevin Richardson), 5:1 (35.) Mitch Stephens (Überzahl-Tor 2) (Andreas Paderhuber), 6:1 (47.) Landon Gare (Überzahl-Tor 2) (Kevin Richardson, Chris Eade), 7:1 (57.) Kyle Piwowarczyk (Überzahl-Tor 2) (sechster Feldspieler) (Tobias Schwab, Chris Eade) 16:18. Strafzeiten: Bad Nauheim 18, Rosenheim 22 plus zehn für Rohner. Zuschauer: 1351.

bz/Oberbayerisches Volksblatt

O-Töne von Trainer Steer bei Radio Charivari

Lesen Sie dazu auch:

Starbulls liefern Play-off-Vorgeschmack

Was soll das, Starbulls?

Votet mit: Zeugnis-Tag für die Starbulls

Kommentare