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Rote Teufel - Starbulls 2:1

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Rosenheim -  Niederlage nach Verlängerung: Jetzt steht es 3:2 für die Teufel und die Starbulls haben am Sonntag zu Hause die Gelegenheit, noch alles rumzureissen und vielleicht doch noch das Unmögliche wahr zu machen... *Radio Charivari: Pressekonferenz**Live-Ticker zum Nachlesen**

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Zweimal haben die Starbulls- Eishockeyspieler in der Play-off-Runde bereits in Bad Nauheim gespielt – einmal haben sie klar verloren und wurden dabei von den Zuschauern verhöhnt, einmal gewannen die Rosenheimer nach Verlängerung.

Mit diesem Sieg hatten die Starbulls zunächst einmal das Heimrecht zurückgeholt und vielleicht dachten sie: In den nächsten beiden Heimspielen machen wir den Sack zu. Falsch gedacht, denn am Dienstag gewann Nauheim in Rosenheim.

Radio Charivari: Pressekonferenz

Gut möglich, dass sich die Nauheimer jetzt im stillen Kämmerlein den einen oder anderen Gedanken über das Halbfinale machen. Aber wie sang schon Juliane Werding 1975: „Wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur, du denkst, Du hast ein leichtes Spiel..."

Und ein leichtes Spiel wird das 5. Aufeinandertreffen beider Teams heute, Freitag, 19.30 Uhr, in Bad Nauheim sicher für keine der beiden Mannschaften. Aus der Best-of-seven-Serie ist nach vier Spielen (Stand 2:2) jetzt eine Serie Best-of-three geworden. Wer von diesen drei Spielen zwei gewinnt, steht im Halbfinale. So einfach (oder so schwer?) ist das.

Bad Nauheim hat den Vorteil, das entscheidende dritte Spiel, fall es soweit kommt, zu Hause spielen zu können, aber ist das wirklich ein Vorteil? „Das Heimrecht ist oft auch ein brutaler Druck. Und Nauheim steht heute definitiv unter Druck“, meint Starbulls-Trainer Franz Steer. Kann sein, denn ganz Nauheim weiß: Heute eine Heimniederlage, dann können für die Hessen am Sonntag in Rosenheim die Play-off-Lichter ausgehen.

Steer spricht zwar auch von einem sehr wichtigen Spiel, das heute in Bad Nauheim stattfindet, doch er will lediglich das letzte Spiel dieser Serie gewinnen, „denn dann weiß ich, dass wir im Halbfinale stehen“, liegt der Starbulls-Coach völlig richtig und der hofft auch auf Untzerstützung „von oben“: „Der Eishockey-Gott muss in den nächsten Tagen ein Rosenheimer sein“.

Wäre nicht schlecht, denn gerade in den meist sehr engen Play-off-Spielen benötigt man auch das nötige Glück, und das fehlte den Starbulls am vergangenen Dienstag genauso wie ein gutes Überzahlspiel. „Wir hatten drei Pfostenschüsse und einen Lattentreffer, während Bad Nauheim seine Chancen eiskalt nutzte“, sagt Steer, will aber damit nicht von den Fehlern seiner Mannschaft ablenken. „Wir haben bei unseren Überzahlsituationen sehr schlecht gespielt, schlecht geschossen und taktische Fehler gemacht. Und in Unterzahl haben die Spieler nicht das umgesetzt, was wir vorher besprochen haben“, kritisierte Steer, der seinen Spielern ihre Fehler bei der Videoanalyse gnadenlos aufdeckte.

„Nauheim hat seine Überzahl genauso wie in den Spielen vorher gespielt, aber wir haben schlechter verteidigt. Unser Stärken sind momentan unsere Schwächen“, wird Steer deutlich. Denkt der Starbulls-Coach allerdings an den Sieg in Bad Nauheim gerät er ins Schwärmen: „Im letzten Drittel haben wir Klasse-Eishockey gespielt und so müssen wir auch heute auftreten. Dann gewinnen wir“, sagte ein, wegen der letzten Niederlage, keineswegs geknickter Steer. Im Gegenteil: Der Landshuter wirkte aufgeräumt, arbeitete das Spiel vom Dienstag Szene für Szene auf und vertraut weiter seinen Spielern: „Das Dienstag-Spiel ist abgehakt. Heute gilt es. Heute können wir 3:2 in Führung gehen.“

Das klingt ja fast nach Juliane Werding, die in „Wenn du denkst...“ weitersingt: „...doch ich weiß, was ich will, drum lach nur über mich, denn am Ende lache ich über dich!“ Und am Ende der Serie hoffentlich Rosenheim über Bad Nauheim, doch vorher findet am Sonntag, 18 Uhr, auf alle Fälle noch ein weiteres Spiel in Rosenheim statt. Egal wie das Spiel heute endet.

bz/Oberbayerisches Volksblatt

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