Steelers-Spieler provozieren Starbulls-Fans

Obszöne Gesten mit Becherwürfen quittiert

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Die "Holzacker-Affäre" war auch im fünften Playoff-Spiel noch ein Thema im Bietigheimer Fanblock.
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Bietigheim/Rosenheim - 6:2 haben die Steelers das fünfte Playoff-Viertelfinale am Sonntagabend gegen die Starbulls gewonnen und damit die Serie für sich entschieden. Nach dem Spiel gab es dann offenbar noch einige unschöne Szenen.

Wie mehrere User, die live in der EgeTrans-Arena vor Ort waren, unabhängig voneinander gegenüber rosenheim24.de berichteten, sollen die Bietigheimer Spieler beim Gang Richtung Kabine die Rosenheimer Fans mit obszönen und grob unsportlichen Gesten und Worten massiv provoziert haben. Auch das Maskottchen der Steelers soll sich (erneut) alles andere als "sportlich" verhalten haben.

Daraufhin kam es zu Becherwürfen in Richtung der Steelers-Spieler (die zum Teil ihre Kinder auf dem Arm hielten), woraufhin die Ordner eingriffen und die Rosenheimer Fans aus dem Stadion begleiteten. "Die Bietigheimer Spieler haben dafür gesorgt, dass der "Hass" zwischen den Fans gestiegen ist, obwohl es zwischen den Fans eigentlich keine Vorfälle gegeben hat", schrieb eine grün-weiße Anhängerin an rosenheim24.de.

Streit auf Facebook

Anschließend ging es auf Facebook rund. Unter einem Post des ehemaligen Rosenheimer Publikumslieblings Dominic Auger, der jetzt für die Steelers spielt, beschimpften sich die Fans gegenseitig. Auger hatte geschrieben, dass viele Rosenheimer Fans "keine Klasse" hätten und "peinlich" seien. Wenig später änderte er zwar in seinem Beitrag das Wort "viele" in "manche" ab, doch da war der Streit längst in vollem Gange.

"Ihr sch... Starbulls-Fans, ihr seid nur peinlich und schlechte Verlierer", kommentierte ein Bietigheimer Fan darunter. Ein anderer wetterte: „Das sind solche Fans, die einfach nicht verlieren können. Und einfach nur falsch erzogen wurden.“ Ein weiterer schrieb: "Die gehören in eine Reihe gestellt und auf die auch Becher geschmissen, dass sie merken wie das ist und vor allem auf Kinder schmeißen, da merkt man, dass die sch... Starbulls-Fans nichts im Kopf haben!"

Leider sind viele Starbulls Fans ohne Klasse. Peinlich

Posted by Dom Auger on Sonntag, 20. März 2016

Ärger über Auger, McKnight & Co.

Die Rosenheimer wehrten sich, auch gegen den Vorwurf, dass durch einen Becherwurf angeblich ein kleines Kind an der Nase verletzt wurde. "Wen n man als Spieler so etwas abzieht wie McKnight braucht man sich nicht wundern und verletzte Kinder habe ich nicht gesehen", so ein Rosenheimer.

Ein anderer schimpfte in Richtung Auger: "Dein Post ist auch ohne Klasse.... Du müsstest Profi genug sein, um das nicht öffentlich noch schlimmer zu machen." Auch eine andere Anhängerin war von Auger tief enttäuscht: "Ein Profi-Verhalten ist das nicht... Und Dom, du müsstest eigentlich am besten wissen, dass Rosenheim tolle Fans hat! Ich war vor Ort und wer nicht da war, wird dies nicht verstehen! Schade, dass es so enden musste!"

Dieses Scharmützel war übrigens nicht die einzige nicht-sportliche Auseinandersetzung zwischen den beiden Lagern. Nach Spiel eins und dem verletzungsbedingten Ausscheiden von David Wrigley hatten die Steelers-Fans den Starbulls vorgeworfen, sie seien unter anderem "elendige Holzhacker". Und nach dem dritten Spiel hatte vergangene Woche Bietigheims Trainer Kevin Gaudet öffentlich ausgeteilt und unter anderem Beppo Frank als "schmutzigen Spieler" beschimpft.

mw

Quelle: rosenheim24.de

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