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Zack Phillips erstmals ohne Bart

Starbulls im Heimspiel von Riessersee „rasiert“ ‒ Trainer Sicinski fehlt der letzte Biss

Pech für Curtis Leinweber, der in dieser Szene den Pfosten traf.
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Pech für Curtis Leinweber, der in dieser Szene den Pfosten traf.

Von seinem imposanten Bart hatte sich Starbulls-Stürmer Zack Phillips schon vor dem Spiel getrennt, anschließend wurden der Kanadier und seine Mitspieler im Heimspiel von Riessersee noch zusätzlich „rasiert“. Es war die dritte Rosenheimer Niederlage in Folge.

Rosenheim – Und wieder musste Trainer John Sicinski eine Niederlage seiner Starbulls Rosenheim analysieren – zum dritten Mal hintereinander, nachdem man vor einigen Tagen noch die Tabellenführung in der Eishockey-Oberliga Süd übernommen hatte.

Erneut gab es deutliche Worte vom Rosenheimer Coach: War man gegen Regensburg nicht clever genug und wirkte sein Team in Weiden müde und nicht spritzig genug, so fehlte ihm diesmal beim 2:3 vor heimischer Kulisse gegen den SC Riessersee „der letzte Biss“.

Auch in dieser Szene ging der Puck knapp am Riesserseer Tor vorbei.

Nichts zu sehen von „anderer Arbeitseinstellung“

Auch die Heimpartie gegen Garmisch war ein Spiel, das die Rosenheimer nie und nimmer verlieren mussten. Sicher hatte sich Riessersee die 1:0-Führung nach dem Auftaktdrittel verdient, war zu diesem Zeitpunkt läuferisch stärker, während von der von Sicinski geforderten „anderen Arbeitseinstellung“ bei den Starbulls nichts zu sehen war. Der Treffer der Gäste fiel übrigens im Powerplay durch Robin Soudek.

Ab dem zweiten Drittel eine Reaktion gezeigt

Allerdings änderten sich die Kräfteverhältnisse mit Beginn des zweiten Drittels deutlich. Die Starbulls hatten fortan wesentlich mehr vom Spiel und auch die Mehrzahl an deutlichen Gelegenheiten. „Wir haben eine Reaktion gezeigt“, freute sich Sicinski, „nur die Scheibe wollte nicht rein“. Die besten Chancen besaßen Curtis Leinweber, der den Pfosten traf, und Marc Schmidpeter, der das fast komplett verwaiste Tor vor sich hatte und dennoch an Gäste-Tormann Michael Boehm scheiterte.

Zack Phillips, diesmal ohne seinen berüchtigten Bart, erzielte den 2:3-Anschlusstreffer der Starbulls.

„Er hat sehr stark gehalten“, hielt Riessersee-Trainer Pat Cortina nach dem Spiel auch nicht mit Lob zurück. Und sein Team lag beim Gang in die Kabine sogar mit 2:0 vorne. „Wir drücken zu viel nach vorne und kriegen hinten den Konter“, schilderte Sicinski die Situation, als Dominik Kolb beim Zweikampf in die Bande krachte, die Gäste in Mehrzahl aufs Rosenheimer Tor zuliefen und Michael Knaub den Querpass vollstreckte.

Die Starbulls zeigten Kämpferherz

Als Riessersee zu Beginn des letzten Abschnitts erneut eine Rosenheimer Strafzeit nutzte, weil David Seidl einen Schuss von der blauen Linie abfälschte, schien die Partie bereits verloren. Aber die Starbulls zeigten Kämpferherz und gaben nicht auf. Als Max Brandl den Puck nach mehreren Versuchen zum 1:3 im Tor unterbrachte, keimte noch einmal Hoffnung auf. Und nachdem Zack Phillips kurz vor dem Ende auf 2:3 verkürzte, wurde diese noch mehr genährt.

Der Live-Ticker vom Spiel zum Nachlesen

Die Starbulls drängten auf den Ausgleich, drückten Garmisch in deren Drittel. Mit einem Mann mehr – Goalie Andi Mechel machte Platz für einen zusätzlichen Feldspieler – gab es noch Chancen: Schmidpeter scheiterte am Ex-Rosenheimer Boehm und eine Sekunde vor dem Ende hoppelte die Scheibe über den Schläger des einschussbereiten Alex Höller – es blieb bei der dritten Niederlage am Stück.

Starbulls-Keeper Andreas Mechel rettet in höchster Not gegen Riessersees Tobias Kircher.

„Ich komme auf maximal fünf, sechs Fehler“

„Ich komme auf maximal fünf, sechs Fehler, die wir gemacht haben. Drei davon hat Garmisch genutzt“, befand Sicinski, der das Manko in der Chancenverwertung und in etlichen verlorenen Zweikämpfen sah: „Daran müssen wir arbeiten.“

Statistik: Starbulls Rosenheim – SC Riessersee 2:3 (0:1, 0:1, 2:1). Starbulls: Mechel (Kolarz) – Tölzer, Biberger; Draxinger, Kolb; Vollmayer, Krumpe – Edfelder, Daxlberger, Höller; Snetsinger, Brandl, Phillips; Slezak, Leinweber, Schmidpeter; Cornett, Heidenreich.

Tore: 0:1 (14.) Soudek/Knaub, Perron-Fontaine – PP1, 0:2 (35.) Knaub/Linden, Soudek, 0:3 (44.) Seidl/Knaub, Perron-Fontaine – PP1, 1:3 (47.) Brandl/Phillips, Snetsinger, 2:3 (58.) Phillips/Leinweber, Snetsinger.

Schiedsrichter: Feistl; Strafminuten: Rosenheim 8, Riessersee 8; Zuschauer: 644.