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4:5-nach Verlängerung

Eishockey-Oberligist Rosenheim verliert Top-Spiel: Tabellenführung ist schon wieder weg

Der war nicht drin: Curtis Leinwebers Versuch geht am Tor vorbei.
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Der war nicht drin: Curtis Leinwebers Versuch geht am Tor vorbei.

Nur eine Woche lang durften sich die Starbulls Rosenheim über die Tabellenführung in der Eishockey-Oberliga Süd freuen. Nach der Freitag-Niederlage ist man Zweiter, doch am Sonntag kann schon wieder alles ganz anders aussehen.

Rosenheim – Nach der 4:5-Heimniederlage nach Verlängerung am Freitagabend gegen die Eisbären Regensburg mussten die Starbulls den Platz an der Sonne wieder an die Blue Devils Weiden abgeben. Die Rosenheimer können sich die Tabellenführung aber gleich am Sonntag beim direkten Aufeinandertreffen in Weiden wieder zurückholen.

Im ersten Drittel viele Chancen vergeben

Den ersten Gegner aus der Oberpfalz konnten die Starbulls nicht in die Knie zwingen, das wäre aber durchaus möglich gewesen. Denn aus dem ersten Drittel hätte deutlich mehr herausspringen müssen als ein 1:2-Rückstand. „Wir haben einen guten Start erwischt“, meinte Starbulls-Coach John Sicinski. Und Regensburgs Trainer Max Kaltenhauser musste zugeben, „dass Rosenheim ein, zwei Tore mehr hätte schießen können“.

Der Live-Ticker vom Spiel zum Nachlesen

Es blieb aber lediglich beim Powerplaytreffer von Kapitän Dominik Daxlberger. Und weil Regensburg das Überzahlspiel ebenfalls beherrscht, gingen die Gäste mit einer Führung vom Eis, denn auch die Tore von Nikola Gajovsky und Tomas Schwamberger fielen in nummerischer Überlegenheit.

Der war drin: Regensburgs Nikola Gajovsky erzielt das 1:1.

Überragender „Abfälscher“ von Max Brandl

Auch wenn Max Brandl im zweiten Abschnitt mit einem überragenden Abfälscher das 2:2 besorgte – es war die Phase, in der die Gäste das Spiel für sich hätten entscheiden können. „Wir waren im restlichen Spiel nicht diszipliniert genug“, befand Sicinski – und meinte damit nicht nur die ungewöhnlich vielen Strafen für sein Team, sondern auch mangelnde Spieldisziplin. Denn: „Wir wollten zu viel und waren nicht geduldig.“ Und so boten sich den Gästen immer wieder Gelegenheiten. Gajovsky traf zur neuerlichen Führung, diesmal glich Zack Phillips aus kurzer Distanz aus.

Der Treffer zum 4:4-Ausgleich für die Starbulls durch Zack Phillips.

Erneute Regensburger Führung

Doch Regensburg ging erneut in Führung: Schwamberger sorgte für das dritte Eisbären-Powerplaytor in diesem Spiel. Danach parierte Andi Mechel stark gegen Schembri und so konnte Phillips kurze Zeit später eiskalt zum 4:4 einschießen. Dabei blieb es dann auch nach regulärer Spielzeit, was Kaltenhauser auch für richtig befand: „Beide Mannschaften hatten es verdient, zu punkten. Es war über viele Phasen das erwartet hochklassige Spiel.“ Das dann in der Verlängerung doch noch einen Sieger finden musste. Und das waren die Gäste mit ihrer vierten Führung im Spiel.

Puck ins eigene Tor abgefälscht

Pech für die Starbulls, dass Max Vollmayer den Puck an den Schlittschuh bekam und letztlich ins eigene Tor ablenkte. „Das war nicht das Spiel, das wir spielen wollten“, wirkte Sicinski ein wenig geknickt. Die Chance zur Wiedergutmachung besteht aber gleich am Sonntag in Weiden. Und vielleicht grüßen die Starbulls ja danach schon wieder von der Tabellenspitze.

  • Statistik: Starbulls Rosenheim – Eisbären Regensburg 4:5 nach Verlängerung (1:2, 2:1, 1:1, 0:1). Starbulls: Mechel (Kolarz) – Vollmayer, Krumpe; Tölzer, Biberger; Draxinger, Kolb – Höller, Daxlberger, Edfelder; Snetsinger, Brandl, Phillips; Slezak, Leinweber, Schmidpeter; Bosecker, Cornett, Heidenreich.
  • Tore: 1:0 (6.) Daxlberger/Phillips, Höller – PP1, 1:1 (15.) Gajovsky/Divis, Schwamberger – PP1, 1:2 (20.) Schwamberger/Divis, Gulda – PP1, 2:2 (23.) Brandl/Tölzer, Kolb, 2:3 (24.) Gajovsky/Heider, Divis, 3:3 (31.) Phillips/Brandl, Krumpe, 3:4 (43.) Schwamberger/Weber, Schembri – PP1, 4:4 (51.) Phillips/Brandl, 4:5 (64.) Weber/Schwamberger, Schembri.
  • Schiedsrichter: Wohlgemuth;
  • Strafminuten: Rosenheim 14, Regensburg 10;
  • Zuschauer: 773.

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