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Rosenheimer Eishockey-Statistik

Siegesserie fortgesetzt: Darum sind die Starbulls so stark

Gut im Griff hatten Manuel Edfelder (links) und die Starbulls Rosenheim beim 5:2-Sieg ihre Gegenspieler aus Deggendorf.
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Gut im Griff hatten Manuel Edfelder (links) und die Starbulls Rosenheim beim 5:2-Sieg ihre Gegenspieler aus Deggendorf.

Die Eishockeyspieler der Starbulls Rosenheim haben einen Lauf: Aus den letzten sechs Spielen gab es sechs Siege. Auch deshalb, weil die Rosenheimer immer wieder schnelle Tore erzielen. Sogar ein Rekord war diesmal dabei.

Rosenheim – Ein perfektes Wochenende liegt hinter den Starbulls Rosenheim. Nach vier punktverlust-freien Partien gegen die Kellerkinder der Liga ging es diesmal gegen zwei wesentlich schwerere Kaliber. Memmingen war punktgleich mit den Starbulls, Deggendorf zwar nur auf Platz Sechs, aber allein wegen ihrer „Kanonen“ Greilinger, Röthke und Blackburn traditionell ein schwer zu bekämpfender Gegner.

Mit diesem fulminanten Schuss erzielte Florian Krumpe gegen Deggendorf die 2:0-Führung.

Das Duell der „Kronprinzen“

Und Snetsinger & Co. meisterten ihre Aufgaben souverän. Erst gab es im Duell der „Kronprinzen“ hinter Tabellenführer Weideneinen in dieser Höhe nie erwarteten 7:2-Sieg in Memmingen, und zwei Tage später gelang es gegen Deggendorf, den Fehler aus dem ersten „Spitzenwochenende“ zu vermeiden, als einem ebenso überzeugenden, wenn auch knapper ausgefallenen Sieg in Regensburg eine Heimniederlage gegen Weiden folgte.

Der Liveticker vom Spiel zum Nachlesen

Und es war schon wirklich was geboten am Freitag am Hühnerberg! Die auswärts in regulärer Spielzeit noch ungeschlagenen Starbulls deklassierten die bis dahin auf eigenem Eis unbesiegbaren Indians (nur ein Minuspunkt aus einem Overtime-Sieg gegen Weiden) mit einem 7:2.

Zack Phillips und Kevin Slezak treffen binnen 14 Sekunden

Zwar hatten sie früher gegen die Memminger schon mal 7:0 und 7:1 gewonnen, damals aber an der Mangfall und gegen ein Indians-Teams, das bei Weitem nicht die derzeitige Spielstärke aufwies. Interessant und kurios, dass die Starbulls den Sieg im Wesentlichen mit einem 4:1-Mitteldrittel herausschossen, dem gleichen Ergebnis, das der Gegner vor einigen Wochen in Rosenheim im gleichen Drittel erreichte, als er mit 5:3 als bisher einziges Team drei Punkte von dort mitnehmen konnte.

Wichtig für den Sieg war auch einer der unwiderstehlichen Doppelpacks, als Zack Phillips und Kevin Slezak binnen 14 Sekunden von 3:2 auf 5:2 stellten und damit den Saisonrekord, aufgestellt von Manuel Edfelder und Zack Phillips vor einer Woche in Landsberg, noch um eine Sekunde unterboten. Und gegen Deggendorf am Sonntag fiel die 1:0-Führung durch Brad Snetsinger schon nach 103 Sekunden; früher war der erste Starbulls-Treffer erst einmal in dieser Saison gefallen, nämlich nach 92 Sekunden durch Aaron Reinig, und das in Deggendorf!

Länger als 50 Spielminuten ohne Gegentor

Bereits zehnmal in den bisherigen 16 Matches gelangen den Starbulls zwei Tore in weniger als zwei Spielminuten. Und im Gegensatz dazu konnte an diesem Wochenende Christopher Kolarz wieder 54 beziehungsweise 45 Minuten seinen Kasten sauberhalten. Fünfmal in dieser Saison blieben er und/oder Andi Mechel schon länger als 50 Spielminuten ohne Gegentor.

Sehr untypisch war das Spiel gegen Deggendorf durch die für Rosenheimer Verhältnisse ungewöhnlich hohe Anzahl an Strafminuten. Die 22 Minuten (Rosenheim zehn, Deggendorf zwölf) bedeuten für die laufende Saison Rekord, und nur ein einziges Mal (gegen Füssen zu Saisonbeginn) mussten die Starbulls (14 Minuten) öfter auf die Bank als am Sonntag. Da kam es gerade recht, dass das Unterzahlspiel anders als in den ersten sieben Spielen, als die Gegner sieben von 25 Rosenheimer Strafzeiten zu Toren nutzen konnten, bestens funktioniert. In den neun Partien seither gestatteten Tölzer & Co. dem Gegner nur zwei Treffer in 24 Powerplays, wobei Snetsinger durch zwei Unterzahltore diesen Nachteil praktisch annullieren konnte.

Powerplay-Erfolgsquote erstmals unter 50 Prozent

Bei den „Special Teams“ sei ein bisschen Jammern auf hohem Niveau erlaubt. In eigener Überzahl lassen es Reinig und Co. derzeit relativ ruhig angehen. Nach ihren Powerplay-Lawinen der ersten Wochen sprangen in den letzten sechs Begegnungen nur noch drei Tore aus 19 Überzahlphasen heraus, wodurch die Erfolgsquote erstmals in dieser Saison auf unter 50 Prozent gesunken ist, mit 45,1 Prozent aber immer noch um die Hälfte höher liegt als die 30 Prozent der Memminger, des zweitbesten Powerplay-Teams der Liga.

Alex Höller trifft lieber in Heimspielen

Interessant auch, dass beim Sieg am Freitag, der „nur“ 7:2 ausfiel, 13 verschiedene Spieler beteiligt waren, zwei mehr als beim 11:3 in Landsberg die Woche davor. Am Sonntag gegen Deggendorf konnte Nicolas Cornett sein erstes Punktspieltor für die Starbulls bejubeln. Interessant ist übrigens auch das Verhältnis zwischen der individuellen Trefferzahl zuhause und auswärts. So sind Alex Höller (6:2), Brad Snetsinger (6:3) und Florian Krumpe (3:1) die „Helden in eigener Halle“, während Zack Phillips (6:2), Marc Schmidpeter (5:1) und Manuel Edfelder (4:1) auf gegnerischem Eis besonders auftrumpfen.

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