Starbulls: Ausrutscher beim Tabellenletzten

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Seine beiden Tore reichten nur zu einem mickrigen Punkt in Kaufbeuren: Kim Staal.
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Kaufbeuren - Das war zu wenig, Starbulls! Die Grün-Weißen gingen beim Tabellenletzten am Abend zwar zweimal in Führung, mussten sich aber letztlich mit einem Punkt begnügen!

Letztlich unterlagen die Rosenheimer Eishockeyspieler nach einer über weite Strecken schwachen und unkonzentrierten Leistung vor der Minuskulisse von nur 1.160 Zuschauern in der Sparkassen-Arena beim ESV Kaufbeuren mit 2:3 (1:0, 0:0, 1:2, 0:1) nach Verlängerung und konnten dadurch aus der Niederlage der Landshuter, die 2:6 in Bietigheim verloren, kein Kapital schlagen. Vielmehr mussten die Innstädter nach der Pleite beim Schlusslicht, das sich seinerseits damit auf Rang 11 verbessern konnte, die Dresdner Eislöwen in der Tabelle vorbeilassen und rangieren nun auf Rang drei.

Hauner wieder für München aktiv

Ohne den erneut für Red Bull München spielenden Norman Hauner und den erkrankten Max Hofbauer setzte Trainer Franz Steer diesmal wieder nur auf drei Reihen, mit denen er aber nur im ersten Drittel zufrieden sein konnte. Nach dem frühen Führungstreffer durch Kim Staal, der eine schöne Vorlage von Shawn Weller eiskalt verwertete (6.), war es zunächst die mangelhafte Chancenauswertung, die weiteren Rosenheimer Treffern im Weg stand. Je zweimal Tyler McNeely und Staal und einmal Dominic Auger ließen fast ein halbes Dutzend erstklassiger Gelegenheiten aus, so dass sich die zunächst überfordert wirkenden Hausherren mit dem Spielstand nach 20 Minuten noch glücklich schätzen durften.

Starbulls nach Führung zu passiv

Doch je länger das Match anschließend dauerte, desto nachlässiger wurden die Oberbayern. Bereits im Mittelabschnitt rückte der junge Timo Herden, der diesmal für Pasi Häkkinen zwischen den Starbulls-Pfosten stand und eine tadellose Leistung ablieferte, mehr und mehr in den Mittelpunkt. Kaufbeuren war nämlich nun ein ebenbürtiger Gegner und kam ebenfalls zu Chancen, während die Starbulls hingegen mehr und mehr den Zug zum Tor vermissen ließen.

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Die letzten 20 Minuten begannen die Rot-Gelben druckvoll – und wurden in Minute 44 mit dem Ausgleich belohnt, als der aufgerückte Verteidiger Maury Edwards energisch nachsetzte und die Scheibe hoch ins linke Eck drosch – 1:1. Rosenheim antwortete allerdings sofort und ging durch den dänischen Nationalspieler Staal erneut in Front. Vorlagengeber war in dieser Situation wieder der Amerikaner Weller (46.). Doch die Hausherren gaben sich noch längst nicht geschlagen, sondern bliesen zur Schlussoffensive. Dabei hatten sie drei, vier Riesengelegenheiten, ehe in der 56. Minute durch einen fulminanten Schlagschuss des finnischen Verteidigers Matti Näätänen von der blauen Linie der nun absolut verdiente Ausgleich für die Joker fiel.

Penalty bringt Entscheidung

Weil auch Alexander Thiel kurz vor Schluss noch einmal frei vor Herden auftauchte, mussten die Starbulls letztlich sogar froh sein, die Verlängerung erreicht zu haben. Erst dort spielten die Grün-Weißen wieder zielstrebiger und schnürten Kaufbeuren drei Minuten lang im eigenen Drittel ein. Aber da weder Dominic Auger (Latte) noch Robin Weihager trafen, fiel die Entscheidung schließlich 30 Sekunden vor dem Ende auf der anderen Seite. Nach einer „Notbremse“ am Amerikaner Stephen Schultz verwandelte dieser selbst den fälligen Penalty zum 3:2-Siegtreffer für Kaufbeuren und bestrafte die Rosenheimer damit für 40 Minuten Pomadigkeit.

Das Spiel in der Statistik:

ESV Kaufbeuren - Starbulls Rosenheim 3:2 (0:1, 0:0, 2:1, 1:0) n.V.

Tore: 0:1 (6.) Kim Staal (Shawn Weller), 1:1 (44.) Maury Edwards (Stephen Schultz, Hans Detsch), 1:2 (46.) Kim Staal (Shawn Weller), 2:2 (56.) Matti Näätänen (Sami Ryhänen, Max Schmidle), 3:2 (65.) Stephen Schultz (Penalty - GWG).

Schiedsrichter: Alfred Hascher (Miesbach).

Strafen: Kaufbeuren 14 - Rosenheim 20.

Zuschauer: 1.160.

redro24/mw

Quelle: rosenheim24.de

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