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Letzte Frist für "kanadischen Kracher"

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Weiter auf der Suche nach Verstärkungen: Trainer Franz Steer (rechts) und Vorstand Richard Diebald.

Rosenheim - Ob der "absolute Kracher", wie der Dritte Starbulls-Eishockeyvorstand Richard Diebald den geplanten Neuzugang aus Kanada bezeichnet hat, nächste Saison in Rosenheim spielt, ist nach den letzten Tagen eher zweifelhaft.

Mündliche Zusage

"Wir hatten eine mündliche Zusage, der Vertrag lag ihm unterschriftsreif vor, wir warteten stündlich auf die Zusage, doch es ist nichts passiert", erklärte Starbulls-Coach Franz Steer. Auch der Spielervermittler des jungen kanadischen Stürmers, der in den letzten Jahren Statistiken aufzuweisen hat, die "eine Qualität versprechen, wie wir sie schon Jahre nicht mehr in Rosenheim gesehen haben" (Original-Ton Diebald), ist ratlos, weil er seit einigen Tagen keinen Kontakt mehr zu dem Spieler hat. "Sollte er bis Donnerstagabend den Vertrag nicht zurückgeschickt haben, hat sich die Sache für uns erledigt", macht Steer Druck, ohne dabei zu verzweifeln, denn es sind noch viele andere gute Spieler auf dem Markt. Und nach dem 1. Juli, wenn die kanadischen AHL-Vereine mit den Spielern verhandeln dürfen, werden einige Spieler keinen Vertrag erhalten, die jetzt noch auf ein Engagement in der AHL hoffen", weiß Steer.

Vielleicht hofft ja auch der "Kracher" aus Kanada auf ein AHL-Angebot, das von Rosenheim könnte sich allerdings schnell erledigt haben. Ein philosophischer Franz Steer abschließend zum vielleicht geplatzten Transfer des Kontingentspielers: "Ein Geschäft, das du nicht gemacht hast, muss kein schlechtes Geschäft sein..."

bz/Oberbayerisches Volksblatt

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