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„Nie mehr Oberliga“...?

Rosenheim - Diese Geschichten schreibt nur der Sport: Ausgerechnet Konstantin Firsanov, der von Steer kaum noch Eiszeiten erhielt, war am Freitag der Held des Abends. **Live-Ticker zum Nachlesen**

Firsanov, der von Starbulls-Trainer Franz Steer zuletzt kaum noch Eiszeiten erhielt und bereits als Fehleinkauf abgestempelt war, gehörte mit seinen beiden Toren zum 2:1 und 3:1 zu den Sieggaranten der Starbulls Rosenheim beim 3:2 (0:0/1:1/2:1)-Erfolg gegen Peiting. Das Spiel im ausverkauften Eisstadion verfolgten 6339(!) Zuschauer.

Live-Ticker zum Nachlesen

Claus Dalpiaz bei einer seiner Glanzparaden.

Der überragende Starbulls-Spieler hieß aber einmal mehr Claus Dalpiaz. Der Torhüter trieb die Peitinger mit Glanzparaden zur Verzweiflung. Dort wo der Puck bereits im Netz zu zappeln schien, war Dalpiaz mit der Fanghand, mit den Schonern oder mit dem Körper zur Stelle. Er hielt sein Team in den entscheidenden Situationen im Spiel. „Eine Super-Leistung von Claus. Aber er spielt bereits die ganze Saison konstant gut“, lobte auch der Ex-Rosenheimer Nationalspieler Wolfgang Kummer seinen ehemaligen Mannschaftskameraden. Eishockeyfans, die schon länger nicht mehr im Rosenheimer Eisstadion waren, kamen gestern Abend aus dem Staunen nicht mehr heraus, als sie die vollen Tribünen sahen. Das Kathrein-Stadion war ausverkauft, offiziell verfolgten 6339 Zuschauer das zweite Play-off-Finale. Die Fans sahen ein Spiel, das hauptsächlich von der Spannung lebte. Es war klar, dass bei den Duellen Rosenheim gegen Peiting kein Offensivspektakel zu erwarten ist. Dazu spielen beide Teams zu kontrolliert und zu diszipliniert.

Eindrücke aus dem Stadion:

Eindrücke aus dem Stadion

Rosenheim: Eindrücke aus dem Stadion © Ziegler
Rosenheim: Eindrücke aus dem Stadion © Ziegler
Rosenheim: Eindrücke aus dem Stadion © Ziegler
Rosenheim: Eindrücke aus dem Stadion © Ziegler
Rosenheim: Eindrücke aus dem Stadion © Ziegler
Rosenheim: Eindrücke aus dem Stadion © Ziegler
Rosenheim: Eindrücke aus dem Stadion © Ziegler
Rosenheim: Eindrücke aus dem Stadion © Ziegler
Rosenheim: Eindrücke aus dem Stadion © Ziegler
Rosenheim: Eindrücke aus dem Stadion © Ziegler
Rosenheim: Eindrücke aus dem Stadion © Ziegler
Rosenheim: Eindrücke aus dem Stadion © Ziegler
Rosenheim: Eindrücke aus dem Stadion © Ziegler
Rosenheim: Eindrücke aus dem Stadion © Ziegler
Rosenheim: Eindrücke aus dem Stadion © Ziegler
Rosenheim: Eindrücke aus dem Stadion © Ziegler
Rosenheim: Eindrücke aus dem Stadion © Ziegler
Rosenheim: Eindrücke aus dem Stadion © Ziegler
Rosenheim: Eindrücke aus dem Stadion © Ziegler
Rosenheim: Eindrücke aus dem Stadion © Ziegler
Rosenheim: Eindrücke aus dem Stadion © Ziegler
Rosenheim: Eindrücke aus dem Stadion © Ziegler
Rosenheim: Eindrücke aus dem Stadion © Ziegler
Rosenheim: Eindrücke aus dem Stadion © Ziegler
Rosenheim: Eindrücke aus dem Stadion © Ziegler
Rosenheim: Eindrücke aus dem Stadion © Ziegler
Rosenheim: Eindrücke aus dem Stadion © cs
Rosenheim: Eindrücke aus dem Stadion © cs
Rosenheim: Eindrücke aus dem Stadion © cs
Rosenheim: Eindrücke aus dem Stadion © cs
Rosenheim: Eindrücke aus dem Stadion © cs
Rosenheim: Eindrücke aus dem Stadion © cs
Rosenheim: Eindrücke aus dem Stadion © cs
Rosenheim: Eindrücke aus dem Stadion © cs
Rosenheim: Eindrücke aus dem Stadion © cs
Rosenheim: Eindrücke aus dem Stadion © cs
Rosenheim: Eindrücke aus dem Stadion © cs
Held des Abends: Konstantin Firsanov erzielte für die Starbulls zwei Tore.

Dass Firsanov überhaupt spielen durfte hatte er dem Peitinger Florian Simon zu „verdanken“, der Rosenheims Stürmer Alan Reader in der 15. Minute einen Bandencheck verpasste. Reader musste danach mit Verdacht auf eine Schulterverletzung in der Kabine bleiben. Seinen Platz im ersten Sturm nahm Marius Möchel ein und der Youngster erzielte wieder einmal einen wichtigen Treffer für sein Team. Dylan Stanley gewann ein Bully und Möchel zog direkt ab - 1:0. „Bully – Tor“ sozusagen. Vorher hatten die Rosenheimer bei einigen Peitinger Möglichkeiten Glück und Claus Dalpiaz, dass sie nicht in Rückstand gerieten. Mit der Führung und den begeisterten Zuschauern im Rücken schienen die Starbulls zum entscheidenden Schlag auszuholen, doch dann traf sie der Ausgleich durch Libor Dibelka wie ein Keulenschlag. Rosenheim wankte, fiel aber nicht. Danach kamen die Minuten des Konstantin Firsanov. Innerhalb von acht Minuten entschied der Deutsch-Russe mit zwei sehenswerten Treffern die Partie. Zwar mussten die Fans nach dem Anschlusstreffer durch Michael Fröhlich – Peiting hatten für Torhüter Horneber einen sechsten Feldspieler gebracht – noch einmal zittern, doch nach der Schluss-Sirene kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Jetzt fehlt den Starbulls noch ein Sieg und dann sollte zumindest für nächste Saison wahr werden, was die Fans nach der 3:1-Führung lautstark sangen: „Nie mehr Oberliga“...

Podcast: Pressekonferenz bei Radio Charivari

Tore: 1:0 (8.) Marius Möchel (Dylan Stanley), 1:1 (12.) Lubor Dibelka (Milos Vavrusa), 2:1 (48.) Konstantin Firsanov (Robert Schopf, Martin Reichel), 3:1 (56.)Konstantin Firsanov (Ron Newhook), 3:2 (59.) Michael Fröhlich (sechster Feldspieler) (Milos Vavrusa, Lubor Dibelka).

Zuschauer: 6339 (ausverkauft).

Strafminuten: Starbulls 4, Peiting 12.

bz/Oberbayerisches Volksblatt

Lesen Sie hier den Vorbericht vom Oberbayerischen Volksblatt:

Fans fast so heiß wie die Mannschaft

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"Bis Mittwochabend haben wir bereits 5000 Karten verkauft. Ich rechne damit, dass das Stadion am Freitag ausverkauft sein wird", erklärte gestern der Dritte Starbulls-Vorstand Richard Diebald, für den diese Eishockey-Euphorie "wie aus dem Nichts" kommt. Andererseits ist es die logische Folge, die Bestätigung durch die Fans für ansprechende Leistungen - spielerisch und vor allem kämpferisch. Eishockey ist in Rosenheim wieder "in", bei den Starbulls-Heimspielen dabei zu sein ist ein Muss, die letzten Spiele entwickelten sich zu einem gesellschaftlichen Ereignis - heute ist wieder Party-Time im Kathrein-Stadion.

Andererseits ist es die logische Folge, die Bestätigung durch die Fans für ansprechende Leistungen - spielerisch und vor allem kämpferisch. Eishockey ist in Rosenheim wieder "in", bei den Starbulls-Heimspielen dabei zu sein ist ein Muss, die letzten Spiele entwickelten sich zu einem gesellschaftlichen Ereignis - heute ist wieder Party-Time im Kathrein-Stadion.

Die Fans sind fast so heiß wie die Mannschaft, die nach den letzten grandiosen Erfolgen und dem Auftaktsieg in Peiting unbedingt die Oberliga-Meisterschaft will.

Dylan Stanley und Martin Pfohmann kreuzen auch heute wieder die Klingen.

Gelingt heute ein Sieg, dann haben die Starbulls drei Matchbälle, doch bis es soweit ist, "liegt noch ein hartes Stück Arbeit vor uns", weiß Trainer Franz Steer, der wie kein anderer in den letzten Wochen die Höhen und Tiefen, Erfolg und Misserfolg miterlebt hat. "Es ist noch nicht lange her, da wollten mich viele Fans weg haben, heute tut mir die Schulter weh, von den ganzen Schulterklopfern, die plötzlich auftauchen. Aber so ist das Geschäft und davon lasse ich mich nicht beeinflussen", gibt sich Steer professionell. Genauso professionell wie er sich und sein Team akribisch auf jedes Spiel vorbereitet hat: "Das hat sich ausgezahlt", freut sich Steer über die Früchte seiner Arbeit. Und die will er weiter ernten. Steer weiß aber auch, dass die Spiele gegen Peiting nicht mit denen gegen Herne zu vergleichen sind. "Das wird kein Offensivspektakel wie gegen Herne. Peiting macht das Mitteldrittel zu, wartet auf Chancen durch die überragende Dibelka-Reihe, doch darauf sind wir vorbereitet", sagt Steer, der mit der Leistung in Peiting nicht ganz zufrieden war. "Da hatten wir schwere Beine, aber auch den Peitingern haben die letzten Wochen viel an Substanz gekostet", ist sich Steer sicher.

Optimal gekleidet für heute Abend mit Playoff-T-Shirt und Starbulls-Schal.

Und heute werden über 6000 Rosenheimer Fans eine zusätzliche Motivation für die Spieler sein. Rosenheim ist es mittlerweile gewohnt vor einer solch großartigen Kulisse zu spielen, ob Peiting damit und mit der Super-Stimmung zurechtkommt, wird sich zeigen. Es ist allerdings definitiv etwas anderes in Dortmund vor 639 Zuschauern oder in Rosenheim, der "grün-weißen Hölle" vor zehnmal soviel Fans gewinnen zu wollen...

bz/Oberbayerisches Volksblatt

Rubriklistenbild: © Ziegler

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