Mögliche Viertelfinalpaarungen der Rosenheimer

Derby gegen Landshut oder doch nach Hannover? Gegner für Starbulls gesucht

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Rosenheim - Die Starbulls gaben sich keine Blöße und marschierten gegen die Moskitos Essen durch das Achtelfinale der Oberliga Playoffs. Nach nur drei Spielen war die Serie beendet. Doch längst sind noch nicht alle Viertelfinalteilnehmer ermittelt. Das sind die möglichen Gegner der Starbulls.

Für die größte Überraschung der diesjährigen Playoffs sorgte bislang der Herne EV. In nur drei Spielen schoss Herne die Eisbären Regensburg aus den Playoffs. Dabei galten die Eisbären nach ihrem dritten Platz in der Meisterrunde Süd als Mitfavorit auf den Titel. 

Süd-Teams marschieren

Die weiteren Top-Teams aus der Gruppe Süd gaben sich keine Blöße. Neben Rosenheim (4.Platz Meisterrunde) brauchten auch die Teams aus Landshut (2.Platz) und Peiting (1.Platz) jeweils nur drei Spiele um in das Viertelfinale einzuziehen. 

Ebenfalls in der nächsten Runde stehen die Bulls aus Halle. Diese setzten sich mit 3:0 in der Serie gegen Memmingen durch. 

Der Norden tut sich schwer

Die Top-Teams der Nord-Gruppe hingegen tun sich sichtlich schwer gegen die vermeintlich schwächeren Mannschaften aus dem Süden. Während sich Tilburg (1.Platz) und die Hannover Scorpions (2.Platz) in Spiel drei immerhin Matchpucks gegen Lindau und Weiden erarbeiten konnten, liegen die Hannover Indians gegen die Selber Wölfe in der Serie mit 1:2 zurück. 

Aufgrund der ausstehenden Ergebnisse gibt es für die Starbulls in acht verschiedenen Konstellationen fünf potentielle Gegner im Viertelfinale. Voraussichtlich geht es gegen eines der Teams aus Hannover, aber auch ein echtes Hammer-Duell gegen Landshut ist möglich. 

Die verschiedenen Szenarien: 

  • Sollten sich doch noch alle drei Teams (Tilburg, Scorpions, Indians) aus dem Norden im Achtelfinale durchsetzen, kommt es tatsächlich zum Duell gegen Landshut. Ein Derby im Viertelfinale wäre ein absolutes Highlight für alles Eishockeynostalgiker. Dabei hätte Landshut allerdings Heimrecht.
  • Sollten sich jedoch nur zwei Teams aus dem Norden, egal welche, ein Viertelfinal-Ticket sichern, treffen die Starbulls auf ein Team aus Hannover. In drei von acht möglichen Konstellationen ist dies der Fall. Am wahrscheinlichsten kommt es zur Revanche mit den Hannover Scorpions. Auch im vergangenen Jahr stand man den Hannover Scorpions im Viertelfinale gegenüber. Am Ende setzten sich die Niedersachsen in der Serie mit 3:1 durch. Auch Starbulls-Coach Kofler glaubt an diese Konstellation. Hierfür müssten sich die führenden Teams ihrer Playoff-Paarungen durchsetzen. (Tilburg, Scorpions und Selb)
  • Aber auch ein Duell gegen Herne ist denkbar; wenn auch sehr unrealistisch. Dabei müssten alle Teams aus dem Norden im Achtelfinale noch ihre Segel streichen. Dann hätten die Starbulls sogar Heimrecht. 
  • Ein weiterer möglicher Viertelfinalgegner der Rosenheimer ist Halle. Die Halle Bulls könnten auf die Rosenheimer treffen, falls zwei Nordlichter aus dem Wettbewerb fliegen und nur ein Vertreter aus dem Norden das Achtelfinale übersteht. Auch dann hätten die Rosenheimer Heimrecht. 

Die Duelle EV Lindau Islanders gegen Tilburg Trappers, Blue Devils Weiden gegen Hannover Scorpions und Selber Wölfe gegen Hannover Indians gehen am kommenden Freitag in die nächste Runde. Ein mögliches Spiel fünf ist für Sonntag angesetzt. Die Starbulls haben noch etwas Zeit zum Durchatmen. Für sie geht es am 29. März weiter. Mal sehen gegen wen. 

Sollten sich alle sich alle Mannschaften durchsetzten, welche aktuell die jeweiligen Serien anführen, ergeben sich folgende Viertelfinalpaarungen: 

EC Peiting

-

Herne EV

Tilburg Trappers

-

Selber Wölfe

EV Landshut

-

Saale Bulls Halle

Hannover Scorpions

-

Starbulls Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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