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Nach Investitionen der Stadt von 8,9 Millionen Euro

Republikaner fordern: Gebt den Fans ihre "Wirtschaft" und den VIP-Raum zurück

  • Markus Zwigl
    VonMarkus Zwigl
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Rosenheim - Die Diskussion über den neueingerichteten VIP-Bereich im emilo-Stadion nimmt kein Ende. Nachdem Mitte Dezember die Traditionsgaststätte geschlossen wurde und dort eine "Partner Lounge" mit 24 Plätzen direkt an der Fensterfront mit Blick zum Spielfeld eingerichtet wurde, fordern nun die Republikaner eine Wiedereröffnung der "Wirtschaft".

Damals wurde heftig und kontrovers über die Planungen der Vorstandschaft diskutiert. Viele Starbulls Fans waren wegen der (Teil-)Schließung ihrer geliebten "Wirtschaft" sehr verärgert. Marcus Thaller, Vorstandsmitglied, konnte die Aufregung nachvollziehen, war aber von der Umstellung überzeugt: "Wie jede Veränderung in einem traditionsreichen Verein wie unserem, stößt natürlich auch diese Maßnahme auf Widerstand und sorgt für Emotionen. Wir können das natürlich auch verstehen. Man darf sich aber auch sicher sein, dass wir das nicht aus Jux und Tollerei machen und für uns das Gesamtwohl des Vereins über allem steht." In Hinblick auf einen möglichen Aufstieg in die zweite Liga sei dieser Schritt eine notwendige und logische Konsequenz gewesen, hieß es im Dezember von Seiten der Starbulls. 

Republikaner mit Prüfantrag zur Eisstadiongaststätte

Auch wenn der ehemalige VIP-Raum zum Fantreff „Mangfall Stub’n“ umgerüstet wurde, sind nicht nur viele Fans traurig und erzürnt. So haben die Republikaner einen Prüfantrag Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer vorgelegt. 

Darin fordert Rudolf Hötzel, Fraktionsvorsitzender der Republikaner im Stadtrat, dass die Eisstadiongaststätte zur neuen Saison wieder geöffnet wird. Die Stadt habe "erheblich in die Fenster der Gaststätte investiert und nun wurde in die bei allen Eissportlern beliebte Traditionsgaststätte leider geschlossen." 

Weiter heißt es im Prüfantrag zur Eisstadiongaststätte: "Ebenso wäre zu prüfen ob nach jahrzehntelangen Investitionen der Stadt  mit einem neuerlichen Paket mit 8,9 Millionen Euro ein Teil des VIP-Raumes in der Gaststätte, für die Rosenheimerinnen und Rosenheimer reserviert werden kann." Es seien schließlich Steuergelder der Rosenheimer Bürger die hier investiert wurden und so sollte man diese Bürgen am Spieltag nicht ausschließen, so die Meinung der Republikaner. 

Rubriklistenbild: © Starbulls Rosenheim/Ingo Dieckmann

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