Starbulls unterliegen in Bietigheim

Spiel bereits nach zwei Dritteln entschieden

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Bietigheim/Rosenheim - Chancenlos waren die Starbulls am Dienstagabend im dritten Playoff-Viertelfinale. Bei den Bietigheim Steelers verloren sie unter dem Strich deutlich mit 1:5 (0:2, 0:3, 1:0).

Damit sind die Württemberger in der Best-of-Seven-Serie mit 2:1 in Führung gegangen. Adam Borzecki hatte die Gastgeber mit zwei Toren in Front geschossen (5./9.), die auch nach der ersten Pause Gas gaben und die Starbulls mit einem Dreifachschlag durch zweimal PJ Fenton (27./29.) und Rene Schoofs (29.) regelrecht überrannten. Zwischen dem vierten und fünften Tor lagen nur 17 Sekunden. Im letzten Drittel passierte kaum noch Nennenswertes. Rosenheim vergeigte noch ein paar Chancen, kam aber immerhin knapp zwei Minuten vor Schluss durch David Vallorani noch zum Ehrentreffer und 1:5-Endstand (59.).

Einen ausführlichen Spielbericht lesen Sie am Mittwochmorgen bei rosenheim24.de!

UPDATE, 22 Uhr: Starbulls kommen nicht mehr ran

Schlusssirene in Bietigheim – die Starbulls verlieren mit 1:5. In der Best-of-Seven-Serie führt Bietigheim nun mit 2:1. Das vierte Spiel findet am Freitag um 19:30 Uhr in Rosenheim statt. Dann können die Starbulls in der Serie wieder ausgleichen!

UPDATE, 21.12 Uhr: Die Partie scheint entschieden

Zweite Pause in Bietigheim. Es steht 5:0. Sicher zu hoch, angesichts der Chancen und Spielanteile. Und man sollte nicht vergessen, dass der dritte Bietigheimer Treffer fiel, nachdem Herden die Scheibe an die Maske bekam und nicht abgepfiffen wurde und der vierte und fünfte Bietigheimer Treffer mit viel viel Mithilfe der Starbulls, leider eben auch von Timo Herden, ermöglicht wurde....

UPDATE, 20.30 Uhr: Steelers zu clever für Starbulls

Erste Pause in Bietigheim: Die Steelers waren bislang einfach zu clever und abgezockt für die Starbulls. Folgerichtig fiel schon nach fünf Minuten der Führungstreffer für die Heimmannschaft durch Adam Borzecki, der wenig später noch auf 2:0 erhöhte. Mit der Pausensirene flogen noch einmal die Fäuste - es geht mit 4 gegen 4 Feldspieler ins nächste Drittel.

Vorbericht:

UPDATE, 10.10 Uhr: Prommersberger spielberechtigt

In dieser Szene brachte Max Prommersberger Tyler McNeely (Bildmitte) unfair zu Fall.

Nach dem üblen Check gegen Tyler McNeely, der am Sonntag in der 51. Minute verletzt vom Eis geführt werden musste, hatten die Starbulls Videobilder an die Liga geschickt und eine nachträgliche Sperre für Bietigheims Verteidiger Max Prommersberger gefordert

Doch der zuständige Disziplinarausschuss hat am Dienstagvormittag das Verfahren eingestellt. Zur Begründung hieß es lediglich, dass "nach Würdigung der Beweismittel kein Anlass für eine weitere Bestrafung des Spielers Prommersberger gegeben" sei. Starbulls-Vorstand Peter Dürr: "Für uns als antragstellender Verein ist diese Entscheidung in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht nicht nachvollziehbar!" (Das ganze Video könnt ihr euch HIER ansehen!)

UPDATE, 9.10 Uhr: Weller gesperrt

Der Ex-Rosenheimer Shawn Weller ist vom Disziplinarausschuss der DEL2 nachträglich für das Spiel heute Abend gesperrt worden. Der Amerikaner hatte am Sonntag Starbulls-Verteidiger Tobias Thalhammer gegen Kopf und Nacken gecheckt. Die Schiedsrichter hatten zunächst nur zwei plus zehn Strafminuten verhängt. Nachträglich wurde Weller nun aber für eine Partie aus dem Verkehr gezogen. Damit stehen den Steelers - David Wrigley fehlt verletzt - nur noch drei Ausländer zur Verfügung!

Vorbericht:

Am Freitag hatten die Württemberger in eigener Halle mit 4:0 klar die Oberhand behalten, ehe die Innstädter zwei Tage später sich mit einem bemerkenswerten 6:2-Erfolg im Emilo-Eisstadion beeindruckend zurückmeldeten. Damit steht es in der Best of Seven-Serie nun 1:1.

Und auch vor dem dritten Spiel (Dienstag, 19.30 Uhr, EgeTrans-Arena) gehen die Storys bestimmt nicht aus. Da bleibt zum einen die Frage, wie die Bietigheimer Torhüter das Spiel vom Sonntag weggesteckt haben. Stammkeeper Sinisa Martinovic wurde nach dem zweiten Drittel ausgewechselt. Ersatzmann Andreas Mechel kassierte im letzten Abschnitt dann ein Gegentor, über das ganz Eishockey-Deutschland lacht. Beppo Frank hatte eigentlich nur aus der eigenen Zone klären wollen, doch Mechel unterschätzte den immer langsamer werdenden Puck, ließ ihn über die Kelle springen und schließlich zwischen den eigenen Beinen ins Tor hüpfen. Davor hatten die Starbulls den Gegner mit einem eindrucksvollen Mitteldrittel geradezu überrrollt.

Und dann wäre da noch der Bietigheimer "Fairness-Aufruf", die beide Fanlager zu einem vernünftigen Umgang miteinander aufforderten. Die Steelers hatten nach dem Spiel am Freitag in den sozialen Medien einen Post zum Ausfall ihres Top-Spielers David Wrigley veröffentlicht. Darunter waren die Rosenheimer von Fans ganz offen unter anderem als „elendige Holzhacker“ und „dreckig“ beschimpft worden. Schiedsrichter waren als „Vollpfosten“ bezeichnet worden.

Liebe Fans der Steelers und der Starbulls,ja, es sind Playoffs und ja, es geht in diesen anders zu als während der...

Posted by Bietigheim Steelers on Montag, 14. März 2016

Trotz aller "Nebenkriegsschauplätze" gehen die Steelers auch ins dritte Aufeinandertreffen als klarer Favorit. Trainer Kevin Gaudet muss dabei neben Wrigley vermutlich auch Sebastian Alt ersetzen. Der Verteidiger hatte am Sonntag einen Schlagschuss auf den Arm bekommen und musste kurzzeitig ins Krankenhaus gebracht werden. Bei Rosenheim ist der Einsatz von Tyler McNeely fraglich.

rosenheim24.de berichtet von der Partie wie gewohnt ausführlich per Live Ticker. Auch unsere Kollegen von Radio Charivari sind vor Ort und berichten ausführlich. Zudem kann bei Sprade TV ein kostenpflichtiger Internet-Live Stream gebucht werden.

mw

Quelle: rosenheim24.de

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