Bietigheim Steelers  4 : 0 Starbulls Rosenheim

Wieder nichts zu holen in Bietigheim

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Bietigheim - Es bleibt dabei: Für die Starbulls gibt es in Bietigheim nichts zu holen. Am Abend verloren die Grün-Weißen in Schwaben mit 0:4 (0:2, 0:1, 0:1).

Im ersten Drittel waren zunächst die Starbulls die bessere Mannschaft, gerieten aber dann nach einer Fehlentscheidung des Schiedsrichters in Unterzahl durch Jason Pinizzotto (9.) in Rückstand. Marcus Sommerfeld (17.) baute die Führung für Bietigheim noch vor dem ersten Wechsel aus. Im Mittelabschnitt hielt Rosenheim gut mit, hatte Chancen zum Anschluss, doch kassierte dann das dritte Gegentor durch Sommerfeld (37.). Die letzten 20 Minuten gingen optisch klar an Rosenheim, doch nach Pinizzottos zweitem Tor des Abends war die Begegnung gelaufen (52.), auch wenn Beppo Frank noch den Pfosten und David Vallorani die Latte trafen.

Einen ausführlichen Spielbericht lesen Sie am Samstag auf rosenheim24.de!

Hier können Sie die Partie in unserem Live-Ticker auslesen!

Vorbericht

Am Sonntag indes ist bereits zum zweiten Mal binnen sechs Wochen der SC Riessersee im stimmungsvollen Kathreinstadion zu Gast. Das mit Spannung erwartete Derby beginnt um 17 Uhr. D en Rosenheimer Eishockeyspielern stehen am zweiten Adventswochenende somit zwei hochinteressante und vor allem emotionale Duelle bevor – umso nüchterner und akribischer geht Starbulls-Trainer Franz Steer diese beiden ganz besonderen Aufgaben an.

Matchplan fürs Wochenende

"Wir müssen in Bietigheim und gegen Garmisch einfach unseren Matchplan konsequent durchziehen, dann können wir in beiden Spielen punkten", so der Rosenheimer Coach. Und wie sieht dieser Matchplan jeweils aus? Da lässt sich Franz Steer natürlich im Vorfeld nicht wirklich in die Karten blicken. Grundsätzlich wird das Spielkonzept der Grün-Weißen aber dem des Vorwochenendes entsprechen: Die Gegner sollen mit viel Laufarbeit und zunächst konsequentem Einsatz von vier Sturmreihen müde gearbeitet werden. Der längere Atem, die größeren Kraftreserven und verdichtete Sturmreihen gegen Spielende könnten denn für die Starbulls sprechen. So wie am Vorwochenende gegen Dresden und in Frankfurt, als die Rosenheimer mehrfach Rückstände aufholten und im letzten Spielabschnitt richtig viel Power machen konnten. Der Lohn: Fünf verdiente Punkte, die nur große Optimisten erwartet hatten.

U-20-WM dezimiert Kader

Möglicherweise wird Franz Steer wie schon vergangenes Wochenende auf eine ungewohnt starke vierte Sturmreihe (in Frankfurt Zick, Neuert und Loibl) setzen, wenn die Gegner erwartungsgemäß nur drei Offensivformationen auf das Eis schicken. Ganz wichtig dafür: Simon Fischhaber kehrt nach langer Verletzungspause ins Team zurück und wird in Bietigheim endlich seinen ersten Einsatz seit dem ersten Spieltag gegen Ravensburg feiern können. Und im Heimspiel gegen den SC Riessersee zwei Tage später wird Fischhaber richtig gefordert sein, denn dann steht und fällt mit ihm die Vier- Reihen-Variante. Der Grund: Verteidiger Gustav Veisert, Stürmer Manuel Edfelder und auch Förderlizenzspieler Stefan Loibl stehen wegen einer Vorbereitungsmaßnahme in Füssen auf die U20- Weltmeisterschaft in Wien (13. bis 19. Dezember) den Starbulls definitiv nicht zur Verfügung. Wie die einzelnen Sturmreihen dann aussehen könnten, daran tüftelt Starbulls-Chefanweiser Steer noch. Aber es könnte durchaus die ein oder andere Überraschung geben.

Starbulls zu Gast in Bietigheim

Eine kleine Überraschung wäre sicher auch ein Rosenheimer Sieg in Bietigheim am Freitag. Und das schon ausweislich der Rangliste, in der der Meister der Vorsaison mit 46 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz steht und damit elf Zähler vor den aktuell auf Platz acht rangierenden Starbulls. Beeindruckend ist das Torverhältnis der Steelers, die mit 36 mehr erzielten als kassierten Toren nur ein Tor „schlechter“ sind als Spitzenreiter Bremerhaven und sich mit nur 52 Gegentreffern den Titel der stärksten Abwehr der Liga ans Revers heften dürfen. 

Beim ersten Aufeinandertreffen am 4. Spieltag spielten die Starbulls in der EgeTrans-Arena im Ellental zwar munter, aber auch ziemlich "naiv" mit. 1:5-lautete das Endergebnis aus Rosenheimer Sicht – und Franz Steer weiß: "Das war das Spiel in dieser Saison, in dem wir am weitesten davon weg waren, punkten zu können." Diesmal soll das anders sein, wenngleich Steer die Aufgabe noch schwieriger ansieht als das letzte Spiel in Frankfurt: "Die Qualitäten eines Justin Kelly und eines David Wrigley in der Angriffszone sind enorm, da kommt sonst niemand in der Liga ran." Jeweils 31 Scorerpunkte haben die Genannten bereits auf dem Konto. Und dahinter kommen mit Sommerfeld (26), McKnight (22), Cabana (20), Just (20) und Pinizzotto (15) eine weitere Handvoll überaus torgefährlicher Stürmer – und der mit satten 26 Punkten (bei inzwischen fast stolzen 39 Lenzen!) aktuell offensivstärkste Verteidiger der Liga: Dominic Auger. Ein anderer Verteidiger wird gegen die Starbulls seine Premiere im Steelers-Trikot feiern: Denis Shevyrin, mit 184 cm Größe und 93 kg Gewicht körperlich robuster Förderlizenspieler der Iserlohn Roosters.

"Emotionsduell"

Die sportliche Qualität des Gegners ist aber nicht die einzige besondere Herausforderung für die Starbulls am Freitagabend im Ellental. Die von den Gastgebern als "Emotionsduell" gepushte Partie gegen den "Lieblingsgegner" aus Rosenheim dürfte vor ungewohnt vollem, möglicherweise gar ausverkauftem Haus stattfinden. Spielbeginn für die inzwischen 37. Auflage dieses Duells seit dem Rosenheimer Aufstieg in die zweithöchste deutsche Spielklasse im Jahr 2010 ist am Freitag um 19.30 Uhr. Über das Portal sprade.tv wird ein kostenpflichtiger Livestream vom Spiel angeboten.

Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V.

Quelle: rosenheim24.de

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