„Wir müssen immer das letzte Wort haben!“

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Rosenheim/München - Die kurzfristige Ausleihe von Norman Hauner zum EHC Red Bull München sorgt in Starbulls-Fankreisen seit dem Wochenende für große Aufregung.

Video: Die PK nach dem Crimmitschau-Spiel

Ohne ihren besten deutschen Scorer (19 Punkte, 14 Tore, fünf Assists) gewannen die Starbulls Rosenheim Eishockey zwar ihr Heimspiel am Freitagabend gegen Crimmitschau mit 5:2, verloren dann aber am Sonntag nach mäßiger Leistung bei Schlusslicht Kaufbeuren mit 2:3 nach Verlängerung. Spätestens da stellten sich viele Starbulls-Fans die Frage, warum denn ihr Klub einen seiner besten Spieler einfach so hergibt? Hauner hatte derweil im Trikot von Red Bull München seine Auftritte in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gegen die Hamburg Freezers (5:4 n.P.) und die Iserlohn Roosters (7:2), wohingegen bei Rosenheim nach den Ausfällen von Leopold Tausch (verletzt), Max Hofbauer (krank) und Florian Müller (Reha) erneut nur mit drei Reihen gespielt werden konnte.

rosenheim24 hat nun bei den Grün-Weißen nachgefragt. Wie bereits bekannt ist, gibt es seit dem Sommer zwischen dem EHC und den Starbulls eine vertragliche abgesicherte Zusammenarbeit im Nachwuchsbereich, die auf verschiedenen Komponenten (Austausch von DNL-Spieler, Turnierteilnahmen, Trainerfortbildungen) basiert und teilweise auch den österreichischen Verein EC Red Bull Salzburg miteinbezieht.

Starbulls-Vorstand Graue klärt auf

Mit der „Causa Hauner“, über die inzwischen - unabhängig von der ohnehin schon großen Rivalität zwischen den beiden Vereinen - viele Anhänger via Facebook und Fanforum ihren Unmut geäußert haben, hat das aber überhaupt nichts zu tun. Hauner ist nämlich völlig regulär über die Förderlizenz-Bestimmungen für München lizenziert worden. „Es hat sich wegen der ohnehin schon im Nachwuchsbereich bestehenden Zusammenarbeit angeboten, so etwas mit München zu machen. Wir sagen aber klipp und klar: Wir sind nur dann für Förderlizenzen, wenn wir die Hand auf unserem Spieler haben und unser Trainer das letzte Wort hat“, sagte Starbulls-Vorstand Willi Graue unserer Redaktion.

Franz Steer selbst hatte sich in der Pressekonferenz nach dem Crimmitschau-Spiel verhalten geäußert: "München ist an uns herangetreten und hat gefragt, ob wir ihnen angesichts von Verletzungsproblemen Norman Hauner geben können. In Absprache mit der Vorstandschaft haben wir dann so entschieden!"

Hauner am Wochenende wieder da

Am Wochenende soll der gebürtige Kölner übrigens wieder für die Innstädter auflaufen. „Er hat bereits wieder bei uns trainiert. Aber eventuell kann das Ganze im weiteren Saisonverlauf nochmal ein Thema werden“, sagte Graue mit einem Blick auf die Zukunft, die für die Starbulls zunächst einmal das Heimspiel gegen die Heilbronner Falken am Freitag (19.30 Uhr, Kathrein-Stadion) vorsieht.

redro24/mw

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa/re

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