Gegen das Schlusslicht den Kürzeren gezogen

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Marcus Marsall im Duell mit Kaufbeurens Jakub Körner (re.).

Rosenheim - Beim ESV Kaufbeuren haben die Starbulls Rosenheim am Freitag eine Niederlage kassiert. Gegen den Tabellenletzten der DEL2 verloren sie mit 4:2.

Die Starbulls Rosenheim haben ihr Freitagsspiel in der DEL2 mit 4:2 verloren. Sie mussten auswärts beim ESV Kaufbeuren antreten, der vor dem Spieltag auf dem letzten Tabellenrag lag. Nach einem torlosen ersten Drittel gingen die Gastgeber im zweiten Drittel zunächst mit 2:0 in Führung. Die Starbulls konnten noch vor der Pause auf 2:1 verkürzen, hatten im letzten Spielabschnitt aber endgültig das Nachsehen, als Kaufbeuren auf 4:1 erhöhte. Das letzte Tor zum Endstand von 4:2 erzielten die Rosenheimer erst in der 59. Minute.

Bemerkenswert war die Anzahl der Tore in Unterzahl. Der ESV Kaufbeuren konnte drei seiner vier Tore in eigener Unterzahl erzielen, die Starbulls machten ihren ersten Treffer ebenfalls mit einem Mann weniger auf dem Eis.

Der zweite Rang in der DEL2-Tabelle war durch eine Niederlage nicht in Gefahr. Der Vorsprung auf die drittplatzierten Bietigheim Steelers lag vor dem Spiel bei fünf Punkten. Das nächste Spiel findet am Sonntag um 18 Uhr in Rosenheim statt, wenn die Starbulls den EV Landshut empfangen.

Vorbericht

Der Tabellenletzte der DEL2 hat seine letzten sechs Heimspiele in Folge gewinnen können und auch der letzte Vergleich mit den Starbulls am Berliner Platz ging mit 3:2 n.V. an den Allgäuer Traditionsclub. Wieder im SBR-Kader wird der Däne Kim Staal sein, der zuletzt für seine Nationalmannschaft abgestellt war.

Sieht man sich den bisherigen Saisonverlauf beider Clubs an, so könnte dieser unterschiedlicher nicht ausfallen. Auf der einen Seite die Starbulls, aktuell Tabellenzweiter und somit eines der Spitzenteams in der DEL2, auf der anderen Seite das arg in Abstiegsnöten befindliche Schlusslicht ESV Kaufbeuren. Alleine diese Konstellation lässt eine eindeutige Rollenverteilung zu: Rosenheim ist der Favorit, Kaufbeuren der Underdog.

Nur wer die DEL2 mit ihren Besonderheiten kennt, der muss unweigerlich zu dem Schluss kommen, dass einem mit dieser Aufteilung keinesfalls geholfen ist. Diese Erfahrung mussten die Starbulls schon bei ihrem letzten Auftritt am Berliner Platz machen, als man in der Overtime den Kürzeren zog. Auch widerspricht dem aktuellen Tabellenstand der Allgäuer ganz klar die momentane Heimserie von sechs Erfolgen am Stück. Wollte man den ESVK also aktuell mit wenigen Worten beschreiben, so könnte man sagen: Zuhause hui, auswärts pfui!

Viel hat sich getan in den letzten Wochen bei den Jokern. Und vor allem die Leistung hat sich deutlich gesteigert. Ob man diese Tatsache rein dem vorgenommenen Trainerwechsel zuschreiben kann, darf allerdings angezweifelt werden. Bereits unter der Regie von Ex-Trainer Didi Hegen, der auch weiterhin als sportlicher Direktor im Verein tätig ist, konnten deutlich mehr Punkte eingefahren werden. Trotzdem scheint die Neuanstellung von Uli Egen als hauptamtlicher Übungsleiter seine Wirkung nicht verfehlt zu haben. Das erklärte Ziel der Allgäuer ist und bleibt der Klassenerhalt.

Das letzte Wochenende war für Rosenheims Eishockeybullen punktemäßig ein voller Erfolg gewesen und so befindet man sich mit nur drei Punkten Rückstand auf Tabellenführer Bremerhaven auf den zweiten Tabellenplatz. Bei noch acht ausstehenden Spielen vor der Play-off-Runde, rückt damit das Heimrecht im Viertelfinale in erreichbare Nähe.

Gewarnt von der letzten Schlappe an der Wertach, möchte das Team dieses Mal einiges besser machen, um im Kampf um die Tabellenspitze weiterhin Boden gut machen zu können. Hierzu steht Franz Steer auch wieder der Däne Kim Staal zur Verfügung, der von seinem Wochenendausflug seiner Nationalmannschaft im französischen Briancon erfolgreich den Weg nach Rosenheim zurückgefunden hat.

Radio Charivari überträgt dieses Spiel in Ausschnitten live und auch rosenheim24 bieten wieder den gewohnten Live- Ticker an.

Pressemeldung Starbulls Rosenheim / redro24

Quelle: rosenheim24.de

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