Starbulls mit Fehlstart in die Playoffs

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Rosenheim - Fehlstart für die Starbulls in die Playoffs: Im ersten Viertelfinale am Mittwochabend kam der K.O. für die Bullen 99 Sekunden nach Beginn der Verlängerung.

Video: Die Tore des Spiels

Sie hatten sich viel vorgenommen, doch unter dem Strich hat es nicht gereicht. Die Rosenheimer Eishockeyspieler unterlagen im Kathrein-Stadion mit 2:3 nach Verlängerung (1:1, 1:0, 0:1, 0:1) den Dresdner Eislöwen und haben damit schon nach dem ersten Spiel der Best-of-Seven-Serie das Heimrecht an die Cracks aus der sächsischen Landeshauptstadt abgeben müssen. Für die Grün-Weißen gab es damit im fünften Saisonvergleich mit den Elbstädtern die fünfte Niederlage.

Ohne Strakhov, Schopf und Zick

Dass Dresden der erwartet unangenehme Gegner sein würde, zeigte sich gleich zu Beginn. Die Blau-Weißen standen defensiv kompakt und gingen konsequent auf den Körper. Die Rosenheimer, die auf Andrej Strakhov, Fabian Zick und Robert Schopf verzichten mussten, versuchten es mit nur drei Reihen, mussten aber zunächst einem Rückstand hinterherlaufen. Es lief die 12. Minute, als Hugo Boisvert im Sichtfeld von Pasi Häkkinen viel zu viel Platz hatte und die Vorlage von Verteidiger Petr Macholda von der blauen Linie zum 0:1 verwertete. Die Rosenheimer antworteten mit einem Powerplay-Tor in der 17. Minute, als Tyler McNeely im Fallen nach einem Schuss von Dominic Auger erfolgreich war.

Den Mittelabschnitt begannen die Hausherren druckvoll und wurden bereits in der 22. Minute mit dem ersten Saisontor des wiedergenesenen Florian Müller belohnt, der überraschenderweise im dritten Sturm an der Seite von Marcus Marsall und Robin Hanselko aufgeboten wurde. „Er hat schon in Crimmitschau und im Nachwuchs Stürmer gespielt und ansonsten hatte ich keinen dritten Center“, begründete der Coach seine Entscheidung. In der Folge schienen die Gastgeber alles im Griff zu haben, verpassten allerdings gegen Ende des Drittels bei doppelter Überzahl mit einem dritten Tor möglicherweise bereits für die Vorentscheidung zu sorgen. „Das war der Knackpunkt“, musste Steer zugeben. Die besten Chancen hatten Kim Staal und Shawn Weller.

Einzelaktion führt zu Siegtreffer

So gelang es Dresden, im Schlussdrittel noch einmal zurückzukommen. Es war der Ex-Bremerhavener Carsten Gosdeck, der die Scheibe von der blauen Linie in die Maschen zimmerte – der ansonsten starke Häkkinen hatte da vorbeigegriffen (42.). In der verbleibenden Spielzeit passierte nicht mehr viel, so dass es Sami Kaartinen in der zweiten Minute der Overtime vorbehalten war, für die Entscheidung zu sorgen. Über rechts setzte sich der Finne energisch durch und überwand Häkkinen zum insgesamt nicht ganz unverdienten Siegtreffer für Dresden (62.).

Niederlage für die Starbulls

„Das war eine Super-Aktion von ihm“, lobte Eislöwen-Coach Thomas Popiesch hinterher. „Auch Kevin Nastiuk im Tor hat einen hervorragenden Job gemacht“, so der Gästetrainer. Steer hingegen wirkte trotz der Niederlage nicht einmal so unzufrieden: „Wir haben nicht so viel falsch gemacht. Wir haben Druck gemacht und gut auf den Körper gespielt!“ Dennoch müssen die Starbulls noch eine deutliche Schippe drauflegen, wenn sie am Freitag (20 Uhr) in Spiel zwei in Dresden bestehen und das Heimrecht zurückholen wollen. Das dritte Aufeinandertreffen findet am Sonntag dann wieder in Rosenheim statt.

Das Spiel in der Statistik:

Starbulls Rosenheim - Dresdner Eislöwen 2:3 n.V. (1:1, 1:0, 0:1, 0:1)

Tore: 0:1 (10.) Hugo Boisvert (Petr Macholda), 1:1 (17.) Tyler McNeely (Dominic Auger, Shawn Weller - Überzahl-Tor), 2:1 (22.) Florian Müller (Robin Hanselko, Marcus Marsall), 2:2 (42.) Carsten Gosdeck (ohne Assist), 2:3 (62.) Sami Kaartinen (Lukas Slavetinsky).

Schiedsrichter: Stephan Bauer (Nürnberg).

Strafen: Rosenheim 2 - Dresden 8.

Zuschauer: 1.745.

redro24/mw

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Ruprecht

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