DEL2: Saisonstart ist am 13. September

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Rosenheim - Die Eishockey-Fans können aufatmen. Es geht jetzt mit großen Schritten voran. Es gibt bald einen neuen Kooperationsvertrag und die neue Saison soll Mitte September beginnen.

Der Gang vor den Richter schien bis vor kurzem unausweichlich - doch nun haben sie sich im Sinne des deutschen Eishockeys doch geeinigt: Die Rede ist von den Zweitliga-Clubs, die sich der DEL anschließen wollen, und dem Deutschen Eishockey Bund. Wie jetzt offiziell von den Zweitligisten und dem DEB bekanntgegeben wurde, haben sich die Parteien auf einen neuen, fünfjährigen Kooperationsvertrag geeinigt. Der Spielbetrieb wird bis 2018 von der Eishockey Spielbetriebsgesellschaft (ESBG) weitergeführt.

Ab sofort wird sich die zweite Liga selbst verwalten und soll in Kürze auch in DEL2 umbenannt werden. Gespielt werden soll in der neuen Saison - am Freitag, 13. September, soll es losgehen - mit zwölf Teams. Es wären dies neben den Starbulls Rosenheim der EV Landshut, der ESV Kaufbeuren, der SC Riessersee, die Ravensburg Towerstars, Meister Bietigheim Steelers, die Heilbronner Falken, die Ost-Klubs aus Dresden, Crimmitschau und Weißwasser, die Fischtown Pinguins sowie Oberliga-Meister EC Bad Nauheim. Im Sommer 2014 soll dann auf 14 Mannschaften aufgestockt werden.

Pressemitteilung der Zweitligisten im Wortlaut:

Die zweite Eishockey-Bundesliga (ESBG) will künftig unter dem Namen „DEL2“ am Spielbetrieb des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) teilnehmen. Dies erklärten Rene Rudorisch (Crimmitschau) und Alfred Prey (Bremerhaven), zwei der Verhandlungsführer der Zweitligisten, nach der außergerichtlichen Einigung der ESBG mit dem DEB.

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Demnach wird der DEB mit der zweiten Liga einen Kooperationsvertrag, der bis 2018 terminiert ist, abschließen. Darin sind alle relevanten Themen des Spielbetriebs geregelt. Die künftig nach dem Vorbild der Deutschen Eishockey Liga (DEL) selbstverwaltete Liga soll in Kürze in DEL2 umbenannt werden. „Wir möchten damit dokumentieren, dass wir gemeinsam mit der DEL eine Vision verfolgen. Nämlich die eines geschlossen auftretenden Profi-Bereichs, dessen Ziel es ist, die Förderung des Profi-Nachwuchses im Fokus zu haben“, gab Wilhelm Graue, dritte im Bunde der Verhandlungsführer der Zweitligisten zu Protokoll.

Wie die DEL so wird auch die DEL2 am 13. September den Spielbetrieb der Saison 2013/14 aufnehmen. Beide Parteien einigten sich darauf, dass die DEL2 in dieser Saison mit zwölf und ab der Saison 2014/15 mit 14 Teams an den Start gehen wird. Die bisherigen elf Zweitligisten werden ab der kommenden Saison durch den EC Bad Nauheim als Oberliga-Meister und damit zwölfte Mannschaft komplettiert.

In einer für den 25. Juli geplanten Gesellschafterversammlung sollen nun die letzten nötigen Formalien geregelt werden. „Dann werden wir umgehend mit der DEL sprechen und alles weitere auf den Weg bringen“, sagte Alfred Prey.

Pressemitteilung des DEB im Wortlaut:

Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) und die Clubs der zweiten Bundesliga haben noch vor dem Gerichtstermin am 18.07.13 eine außergerichtliche Einigung erzielt. Der Spielbetrieb der zweiten Bundesliga wird von der Eishockeyspielbetriebs-Gesellschaft (ESBG) bis 2018 weitergeführt, die sich künftig allerdings selbst verwalten wird.

Ein entsprechender Kooperationsvertrag wird zwischen DEB und ESBG neu geschlossen. Neben den Clubs und dem DEB erhält auch die Deutsche Eishockey Liga (DEL) einen Geschäftsanteil in der neuen ESBG. „Wir haben einen Kompromiss gefunden mit dem alle beteiligten Parteien mehr als zufrieden sind. Die nächste Saison ist im Sinne des Sports gesichert, die Clubs verwalten sich eigenverantwortlich unter Wahrung der Rechte aller DEB-Mitglieder“, kommentierte DEB-Präsident Uwe Harnos die Einigung.

Auch bei den Clubs ist man mit der Lösung zufrieden: „Wir planen mit dem neuen Produkt als DEL2 an den Start zu gehen“, sagen die Zweitliga-Verhandlungsführer Wilhelm Graue, Rene Rudorisch und Alfred Prey.

In der Saison 2013/14 gehen die zwölf sportlich qualifizierten Teams mit einem professionellen Ligaprodukt an den Start. Das bestehende Teilnehmerfeld der Vorsaison komplettiert Aufsteiger Bad Nauheim. Der Auf- und Abstieg zwischen den Oberligen und der zweiten Liga und damit die Anbindung zum Bereich des DEB/der Landeseissportverbände (LEV) ist so gewährleistet. In der Saison 2014/15 wird die Teilnehmerzahl der 2. Liga bei Wahrung sportlicher Qualifikation auf 14 aufgestockt.

redro24/mw

Quelle: rosenheim24.de

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