Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

+++ Eilmeldung +++

Deutschlandticket

49-Euro-Ticket: Startdatum steht fest – Günstiger ÖPNV kommt zum Tag der Arbeit

49-Euro-Ticket: Startdatum steht fest – Günstiger ÖPNV kommt zum Tag der Arbeit

Gegen die Blue Devils

Klarer 6:2 Sieg für die Starbulls in Weiden

Rosenheim/Weiden - Die Starbulls Rosenheim siegen souverän mit 6:2 gegen die Blue Devils.

>>> Das Spiel zum Nachlesen im Live Ticker >>>

Fazit zum Spiel aus dem Live Ticker

Nach dem Spiel wurden noch die jeweils besten Spieler der beiden Mannschaften geehrt. Auf Rosenheimer Seite erhält wie bereits letzten Sonntag in Peiting der Mann zwischen den Pfosten die Auszeichnung zum Mann des Spiels. Das war damit sicher ein besonderer Abend des erst 16-jährigen Keepers der Starbulls. Bei den Blue Devils Weiden bekommt Matt Abercrombie die Auszeichnung zum Man of the match. Kuriose Randnotitz zur Auszeichnung: Brunnert erhält als "Preis" für seine gute Leistung ein Fünf-Liter-Fass Bier. Ob das auf dem Eis unbedingt eine gelungene Entscheidung für eine Auszeichnung ist, sei dahingestellt, aber immerhin ein Grund zum Feiern für die Rosenheimer!

Fazit nach dem zweiten Drittel aus dem Live Ticker

Auch das zweite Drittel spielten die Männer von Manuel Kofler, der übrigens heute vor einer Woche Vater eines Jungen wurde, größtenteils souverän. Auch wenn sie ihre bisher einzige Überzahlsituation nicht nutzen konnten, schafften sie es durch gute Aktionen bis zur 34. Minute auf 3:0 zu erhöhen. Tobias Draxlberger konnte bis hierhin dem Spiel seinen Stempel am meisten aufdrücken, er war an allen drei Toren bisher beteiligt. Zweimal konnte er als Assistent glänzen, ein Tor konnte er selbst erzielen. Doch auch Daniel Bucheli zeigt heute eine sehr gute Leistung, er konnte ebenfalls ein Tor selbst erzielen und eines für Dominik Daxlberger vorbereiten. Es scheint, als wären die Spieler der Starbulls wieder fit und hätten sich alle gut von ihrer Grippe erholt, die in der letzten Woche noch viele zum Zuschauen gezwungen hat. Auch der Trainer kann heute wieder ohne Schal und Mütze an der Bank stehen. Die junge Mannschaft der Starbulls mit einem Durchschnittsalter von nur 26,4 Jahren liegt nach zwei Dritteln der Spielzeit also verdient mit 3:1 in Führung und kann diese drei Punkte hoffentlich auch die letzten 20 Minuten über verteidigen und mit nach Hause an die Mangfall nehmen.

Fazit nach dem ersten Drittel aus dem Live Ticker

Bis hierhin ein durchaus gutes Drittel der Grün-Weißen. Nach einer schnellen Anfangsphase der Rosenheimer, die sich gleich zu Beginn für einige Minuten im Weidener Drittel festspielen konnte, kippte die Begegnung zur Mitte des ersten Abschnitts etwas und Weiden bekam einen Fuß in die Partie, konnte sich auch einige Chancen erspielen, die jedoch alle der junge Rosenheimer Tormann entschärfen konnte. Zum Schluss des ersten Drittels konnten die Starbulls das Spiel dann wieder offener gestalten und drei Minuten vor Schluss war es dann Tobias Draxinger, der nach einer Energieleistung vorbei an den gegnerischen Verteidigern auf das Tor zulaufen konnte und die Scheibe sicher versenkte. Auf den Rängen ist man sich über den Hergang des Tores noch etwas uneinig, während vom Stadionsprecher Lennard Brunnert als Assistent für Draxinger ausgerufen wurde, sind sich die Zuschauer eigentlich einig, dass dem Tor ein Schlagschuss der blauen Teufel vorausgegangen ist, den Draxinger blockte und sich selbst vorlegen konnte. Sei's drum, es steht 1:0 für die Rosenheimer und die Starbulls leben wieder nach der deutlichen Schlappe am vergangenen Sonntag in Peiting!

Vorbericht zum Spiel

Es waren besondere Umstände, die es bei der Analyse der Rosenheimer 2:8-Niederlage am vergangenen Sonntag in Peiting einzupreisen galt. Neun Spielern fehlten, weitere waren gesundheitlich geschwächt und lange Zeit musste Stürmer Michael Baindl als Torhüter agieren: „Natürlich war es dann vor allem wichtig, dass wir das Spiel anständig zu Ende bringen und sich nicht noch jemand zusätzlich und unnötig verletzt. Aber wir haben die Partie nicht einfach abgehakt, sondern trotzdem analysiert und wissen, was wir verbessern müssen“, sagt Trainer Manuel Kofler, der darauf hofft, am Wochenende wieder auf Torwart Lukas Steinhauer zurückgreifen zu können. Trainieren konnte die etatmäßige „Nummer eins“ der Starbulls allerdings bis Donnerstag noch nicht.

Luca Endres fällt für die Spiele an diesem Wochenden definitiv aus. Deshalb wird mit Michael Fischer oder Lennard Brunnert mindestens einer der Torhüter aus dem DNL-Kader der Starbulls in Weiden und gegen Miesbach auf dem Spielbericht stehen.

Vor der Rückkehr ins Team stehen Stürmer Dominik Daxlberger und Verteidiger Matthias Bergmann. Beide konnten im Laufe der Woche wieder ins Training einsteigen. Bei Stürmer Michael Fröhlich wird dies dagegen frühestens am kommenden Montag der Fall sein. Außerdem fehlen weiterhin Michael Rohner, Andreas Nowak, Valentin Hein und Peter Lindlbauer.

Miesbach hat zwar die letzten neun Spiele verloren, aber ...

Die personelle Situation im Rosenheimer Kader ist also noch lange nicht perfekt. Und die Aufgaben des Wochenendes trotz – oder gerade wegen – der Gegner mit seit langer Zeit ausgebliebenen Erfolgserlebnissen alles andere als anspruchslos: „Weiden hat eine richtig gute Mannschaft, die in der Tabelle viel weiter oben stehen müsste als auf Tabellenrang acht. Die haben zuletzt einen echten Negativlauf, aber angeschlagene Boxer sind bekanntlich besonders gefährlich“, meint Manuel Kofler, der auch am Sonntag im Heimspiel gegen das Tabellenschlusslicht heftige Gegenwehr erwartet: „Wie schwer es uns der TEV Miesbach mit Kampfgeist und Defensivtaktik machen kann, haben wir Ende Oktober im Auswärtsspiel beim knappen 2:1-Sieg schon zu spüren bekommen. Aber wir sind bereit und werden so auftreten, dass wir unserer Favoritenrolle gerecht werden können.“

Der TEV Miesbach hat zwar die letzten neun Spiele verloren – allerdings nicht immer klar und deutlich. So war der Aufsteiger nicht nur gegen die Starbulls, sondern auch bei der knappen 3:4-Niederlage in Deggendorf drauf und dran, für eine faustdicke Überraschung zu sorgen. Beim 1:2 nach Verlängerung gegen Sonthofen erbeuteten die Schlierachstädter immerhin einen Punkt. Und dass die Mannschaft von Markus Wieland, der in den 90er-Jahren für die Starbulls Rosenheim in der höchsten deutschen Eishockeyspielklasse verteidigt hat, am 1. Adventssonntag im emilo-Stadion topmotiviert antreten wird, steht außer Frage.

Blue Devils bangen um die Playoffs

Karten für das Heimspiel der Starbulls am Sonntag gegen Miesbach sind jederzeit online zum Selbstausdruck im Ticketshop auf www.starbulls.de erhältlich, oder in der Starbulls-Geschäftsstelle am emilo-Stadion am Donnerstag zwischen 17 Uhr und 19 Uhr und am Freitag zwischen 9 und 12 Uhr und zwischen 17 und 19 Uhr. Die Tageskasse am Spieltag öffnet um 15 Uhr. Das Spiel beginnt am Sonntag um 17 Uhr und wird auch per Internet-Stream – buchbar zum Preis von 5 Euro über www.sprade.tv – live und kommentiert übertragen.

Doch zunächst steht für die Starbulls die Fahrt in die Oberpfalz an. Spielbeginn in der 2.560 Zuschauer fassenden Hans-Schröpf-Arena in Weiden ist am Freitag um 20 Uhr. Für die gastgebenden Blue Devils war der November ein Desaster. Alle sieben in diesem Monat absolvierten Spiele gingen verloren. Gegen Peiting (3:4 nach Penaltyschießen) und in Landshut (5:6 nach Verlängerung) konnte die von Tscheche Milan Mazanec trainierte Mannschaft aber zumindest jeweils einen Punkt ergattern. 

Und nicht nur in diesen beiden Spielen bot das Team über weite Strecken richtig gutes Eishockey. Doch im Gegensatz zu Saisonbeginn schlug sich das nicht in den Endresultaten nieder. Damit rutschten die Blue Devils binnen weniger Wochen vom dritten auf den achten Rang ab und müssen bei nur noch einem Punkt Vorsprung vor dem Neunten Sonthofen um den Einzug in die Meisterrunde und damit um die Playoffs bangen.

Weidener auf Talfahrt

Die Weidener Talfahrt scheint unmittelbar mit der eingebrochenen Offensivausbeute des Sturmduos Josef Straka und Martin Heinisch verknüpft zu sein. Tscheche Straka erbeutete in den zehn Spielen bis Ende Oktober im Schnitt 2,3 Scorerpunkte je Spiel, im November dagegen im Schnitt weniger als einen Punkt pro Partie. Heinisch, zweitbester Weidener Scorer der vergangenen Spielzeit hinter dem Kanadier Matt Abercrombie, erzielte in den ersten zehn Spielen 15 Tore – im November kam kein einziges mehr dazu. Und über die Defensive Spiele zu gewinnen ist für die Oberpfälzer ausweislich 76 Gegentoren in 17 absolvierten Partien derzeit nur ganz schwer möglich.

Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. (M.H.)

Rubriklistenbild: © Ludwig Schirmer/Starbulls Rosenheim

Kommentare