Nach tragischem Zwischenfall bei Training

Josh Mitchell hat das Krankenhaus wieder verlassen

vl.l.: Josh Mitchell und John Sicinski.
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Sonthofen - Die Starbulls kassierten am Dienstagabend beim 5:9 in Sonthofen eine herbe Auswärtsklatsche. Jetzt ist klar geworden, dass es offenbar im Vorfeld einen dramatischen Zwischenfall gegeben hatte. 

Update, 5. Dezember, 18.50 Uhr: 

Josh Mitchell konnte das Krankenhaus noch am Mitwoch wieder verlassen. Das teilten die Starbulls im Laufe des 5. Dezembers mit. 

"Josh würde natürlich am liebsten bereits am Sonntag gegen die ECDC Memmingen Indians wieder auf dem Eis stehen, jedoch finden in den kommenden Tagen weitere Untersuchungen statt, um den Grund für den dramatischen Zwischenfall beim Training am vergangenen Montag herauszufinden", heißt es von Seiten der Verantwortlichen. 

Update, 15.57 Uhr: 

"Josh Mitchell geht es wieder gut!", dies verkündeten die Starbulls am Mittwochnachmittag auf ihrer Facebook-Seite. Aktuell finden noch die letzten Untersuchungen im Krankenhaus statt, so die Verantwortlichen.

Wann Josh zurückkehren kann, sei noch unklar; aber derzeit auch nicht so wichtig. Im Vordergrund stehe die gründliche Untersuchung und vor allem die Genesung.

Update, 14.40 Uhr: 

Wie ein Insider gegenüber rosenheim24.de angab, brach Josh Mitchell nach dem Training auf dem Weg in die Umkleidekabine zusammen. Er sei direkt im Stadion erstversorgt und anschließend umgehend ins Krankenhaus gebracht worden. 

Auch der Fanbeirat der Starbulls meldete sich auch Facebook zu Wort und sprach dem 28-jährigen Mittelstürmer Genesungswünsche aus. Wann der Spieler wieder auf das Eis zurückkehren kann, ist derzeit noch völlig unklar.

Erstmeldung:

Kurz vor Spielbeginn war bekannt geworden, dass neben den Ausfällen von Michael Baindl, Michael Fröhlich und Kevin Slezak auch Mittelstürmer Josh Mitchell beim Auswärtsspiel in Sonthofen nicht mitwirken kann. 

Rosenheim: Josh Mitchell im Krankenhaus

Der Grund ist anscheinend sehr ernst. Wie unterschiedliche Quellen gegenüber rosenheim24.de bestätigten, musste der Kanadier am Montagabend mit dem Rettungswagen aus dem Rofa-Stadion abgeholt werden. Was genau bei der Trainingseinheit passiert war, ist weiterhin unklar. Die Starbulls hielten sich diesbezüglich bedeckt.

Starbulls-Coach über Schockmoment im Training

"Es war ein Tag zum Vergessen. Das Spiel war bereits nach dem ersten Drittel für uns gelaufen", konstatierte Starbulls-Coach John Sicinski nach der Schlusssirene in Sonthofen. Anschließend ging der Coach näher auf die Gründe dafür ein: "Wir hatten am Montag im Training einen echten Schockmoment zu verkraften. Da hat man gesehen, dass es wichtigere Dinge im Leben gibt als Eishockey." 

Deswegen seien die Spieler verständlicherweise nicht voll bei der Sache gewesen. "Das kann ich verstehen", so Sicinski. Auf explizite Nachfrage des Pressekonferenz-Moderators wollte der Übungsleiter keine näheren Angaben machen: "Ich darf nicht ins Detail gehen. Unser Spieler ist gerade im Krankenhaus und wird untersucht. Wir waren alle dabei und haben die Szene beobachtet. Das ist etwas, was niemand im Leben sehen will. Es war ein schrecklicher Moment."

Auch Spieler wollten sich auf Nachfrage von rosenheim24.de nicht äußern. "Es geht dem Mann den Umständen entsprechend soweit gut", sagte indes ein Mitarbeiter einer Rettungsorganisation, verwies jedoch zugleich auf seine Schweigepflicht. Währenddessen sich Josh Mitchell in Untersuchung im Krankenhaus befand, kassierten die Starbulls eine deutliche Niederlage im "Bullen-Duell".

Wir wünschen Josh Mitchell auf diesem Wege alles Gute und der Mannschaft viel Kraft, um die Situation zu verarbeiten. 

mz/mw

Quelle: rosenheim24.de

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