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„Polizeiliche Maßnahmen“

Tumulte nach Starbulls-Derbysieg in Grafing: Fan verletzt im Krankenhaus

Grafing bei München – Nach dem Derbysieg der Starbulls über den EHC Klostersee soll es am Freitagabend (25. November) in Grafing zu Tumulten gekommen sein.

Beim 3:1-Derbysieg der Starbulls Rosenheim über den EHC Klostersee in der Eishockey Oberliga Süd am Freitagabend (25. November) soll es nach Spielende zu Tumulten vor der Wildbräu-Arena in Grafing gekommen sein, wobei sich eine Person verletzte und ins Krankenhaus gebracht wurde.

Knapp 2000 Zuschauer sehen ein zähes Ringen

„Brisanter Besuch aus der Nachbarschaft“ hatte „Merkur.de“ das Lokalderby zwischen dem EHC Klostersee und Starbulls Rosenheim betitelt – und recht sollten sie am Ende des Tages behalten – in allen Belangen: Nach zähem Ringen in der liebevoll als „Scheune“ bezeichneten Wildbräu-Arena, welche mit 1975 Zuschauern rund eine Stunde vor Spielbeginn schon restlos ausverkauft war, rangen die Mangfallstädter die Grafinger Eishockeycracks mit 3:1 nieder und wurden ihrer Favoritenrolle mehr als gerecht (Liveticker auf rosenheim24.de zum Nachlesen).

Zunächst alles friedlich in der „Scheune“

Auf dem Eis lieferten sich die beiden Teams einen offenen Schlagabtausch. Es gab im Grunde alles, was das Eishockey-Fanherz auf den Rängen begehrt: Trotz eines dünnen Kaders – aufgrund von vielen Verletzungen insbesondere bei den Gästen – entwickelte sich im Laufe des Freitagabends (25. November) ein regelrechter Kampf um den Puck, welcher von leidenschaftlichen Emotionen und kampfbetonter Motivation gestützt wurde. Doch zu jedem Zeitpunkt des Spiels stand der Fairplay-Gedanke im Vordergrund, sodass es ungeachtet des Auswärtssieges der Rosenheimer ein friedliches Ende nahm – zumindest innerhalb der vier Wände.

„Polizeiliche Maßnahmen“ wegen Provokationen beider Fanlager

Denn: Nach Spielende war dem Vernehmen nach nichts mehr von dem friedvollen Aufeinandertreffen übrig. Vor der Arena sollen sich auf dem Heimweg unschöne Szenen abgespielt haben, wie die Polizei auf Nachfrage von rosenheim24.de verriet. Peter Meier von der Polizeiinspektion Ebersberg sagte hierzu, dass es nach dem Abpfiff zu Provokationen zwischen beiden Fanlagern gekommen sei, weshalb es zu „polizeilichen Maßnahmen kam“.

Fans gehen auf Beamte los

Die Staatsgewalt setzte mit der dazu gezogenen Bereitschaftspolizei eine Polizeikette in Gang, welche durch „drücken und schieben“ die Anhänger der beiden Mannschaften versuchte zu trennen. Hierbei gingen ein paar Fans auf die Polizeibeamten los, so Meier weiter. Entsprechend gab es nach Ende der polizeilichen Maßnahmen auch noch ein paar Anzeigen.

Nach „drücken und schieben“: Fan verletzt im Krankenhaus

Tatsächlich verletzte sich gar ein Fan während des Polizeieinsatzes und musste anschließend mit „nicht schweren Verletzungen“ ins Krankenhaus verbracht werden. Wie sich der Fan die Verletzungen genau zugezogen hat und welchem Fanlager er zuzuordnen ist, wollte Meier nicht näher nennen. Schließlich warf das sogenannte „Auge des Gesetzes“ noch ein genaues Auge darauf, wie sich die Fanlager letzten Endes dann doch auflösten und begleitete diese zu den Fahrzeugen, um weitere Auseinandersetzungen zu verhindern.

+++ rosenheim24.de ist um eine Stimme des Fanbeauftragten von Starbulls Rosenheim bemüht. Eine schriftliche Anfrage wurde bereits gestellt, aber blieb bisher unbeantwortet. Dieser Artikel wird bei neuen Erkenntnissen entsprechend aktualisiert. +++

mck

Rubriklistenbild: © Montage dpa/Ziegler

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