Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Algarve-Cup: Pleite gegen USA

Morgan vermasselt DFB-Titelverteidigung

+
Alex Morgan erzielte gegen die DFB-Elf beide Treffer für die USA.

Faro - Nach zwei Abwehrfehlern ist die Rekordserie der deutschen Fußballerinnen im Finale des Algarve-Cups gerissen. Die Mannschaft von Silvia Neid musste sich den USA geschlagen geben.

Der Titelverteidiger unterlag im Endspiel in Faro im Prestige-Duell dem Olympiasieger USA mit 0:2 (0:2). Damit musste der Europameister nach zuvor 22 Spielen ohne Niederlage in Serie den ersten Misserfolg seit dem WM-Viertelfinale 2011 hinnehmen und verpasste neben dem dritten Turniersieg im Süden Portugals eine zusätzliche Portion Selbstbewusstsein für die EM-Endrunde in Schweden (10. bis 28. Juli).

Die überragende Alex Morgan profitierte bei ihrem Doppelschlag (13./34.) von Fehlern der jungen DFB-Abwehr und sicherte dem Rekordsieger USA den neunten Erfolg beim Algarve-Cup. Nach dem 20. Sieg im 31. Match bleiben die USA zudem Deutschlands Angstgegner Nummer eins. Allerdings bekommt die Auswahl von Bundestrainerin Silvia Neid bereits am 5. April die Chance zur Revanche. In Offenbach (18.15 Uhr/ZDF) treffen die beiden Top-Nationen der Weltrangliste erneut aufeinander.

Bereits vor dem Endspiel hatte Neid ein positives Fazit gezogen. „Ich bin jetzt schon sehr zufrieden mit dem, was war“, sagte die 48-Jährige angesichts von vier verletzt fehlenden Stammkräften nach zwei Siegen und einem Remis in der Gruppenphase des prestigeträchtigen Turniers. Im Endspiel musste Neid außerdem auf Saskia Bartusiak (Erkältung) und Kim Kulig (Bänderdehnung im Sprunggelenk) verzichten und schickte eine weitgehend unerfahrene Elf aufs Feld.

Die 20-jährige Luisa Wensing spielte trotz einer Platzwunde über dem Auge in der Innenverteidigung und verlor vor dem 0:1 prompt den Durchblick. Ihr Kopfball landete vor Morgans Füßen, die sich nicht lange bitten ließ. Beim zweiten Tor patzten Josephine Henning und Torhüterin Almuth Schult, die sich vor dem eigenen Strafraum nicht einig wurden.

In der Offensive waren die deutschen Frauen bemüht, blieben jedoch zunächst harmlos. Die größten Möglichkeiten besaßen Celia Okoyino da Mbabi (18.) mit einem Drehschuss und Anja Mittag (22.), die allerdings von der ehemaligen Frankfurterin Ali Krieger im letzten Moment am Schuss gehindert wurde.

Die USA leisteten sich sogar den Luxus, Weltfußballerin Abby Wambach zunächst auf der Bank zu lassen, die Olympiasiegerinnen Hope Solo und Carli Lloyd waren verletzungsbedingt erst gar nicht nach Portugal gereist. Silvia Neid reagierte in der zweiten Halbzeit und brachte drei neue Spielerinnen, Nadine Keßler musste mit einer Risswunde über dem Knie allerdings nach nur 15 Minuten wieder ausgewechselt werden.

Die erste Chance im zweiten Durchgang hatte erneut Morgan, die das Laufduell gegen Wensing gewann, aber nur die Latte traf (64.). Fünf Minuten später verpassten die eingewechselte Alexandra Popp und Okoyino da Mbabi den Anschlusstreffer. Die USA spielten fortan ihre Routine aus - Wambach war mittlerweile eingewechselt worden. Der DFB-Auswahl war dagegen das Fehlen der verletzten Stammkräfte Annike Krahn, Simone Laudehr, Fatmire Bajramaj und Bianca Schmidt anzumerken.

Beste Spielerinnen vor knapp 1000 Zuschauern im Estadio Algarve waren Dzsenifer Marozsan und Lena Goeßling sowie Morgan und Tobin Heath für die USA.

So schön ist der Frauenfußball

So schön ist der Frauenfußball

Frauenfußball ist schön! Das beweist nicht nur Celia Okoyino da Mbabi (Deutschland). Zugegeben: Mit verbissenem Gesicht im Schlabbertrikot macht nicht jede Kickerin eine schöne Figur. Aber auch im Jersey sind viele Kickerinnen sehr attraktiv anzusehen - und erst recht neben dem Platz. © Getty
Wir nehmen Sie mit auf einen Streifzug durch die Schönheit des Frauenfußballs. Und zeigen Ihnen die hübschesten Fotos von Athletinnen aus aller Welt mit Schwerpunkt Deutschland - es sind übrigens auch Kickerinnen dabei, die ihre Karriere schon beendet haben. Das Foto zeigt Alexandra Popp (Deutschland) © Getty
Kim Kulig und Kristina Gessat (Deutschland) © Getty
Turid Knaak (Deutschland) © Getty
Sarah Günther (Deutschland) © Getty
Sarah Günther (Deutschland) © Getty
Celia Okoyino da Mbabi (Deutschland) © Getty
Anna Paulson (Schweden) © Getty
Stina Segerstrom (Schweden) © Getty
Anneli Giske (Norwegen) © Getty
Ursula Holl, Kim Kulig (Deutschland) © Getty
Fatmire Bajramaj, Martina Müller (Deutschland) © Getty
Manoe Meulen (r., Niederlande) © dpa
Fatmire Bajramai (r) und Anja Mittag (Deutschland) © dpa
Fatmire „Lira“ Bajramaj (Deutschland) © Getty
Simone Laudehr (Deutschland) © DFB/Horst Hamann
Birgit Prinz (Deutschland) © DFB/Horst Hamann
Kerstin Garefrekes (Deutschland) © DFB/Horst Hamann
Fatmire Bajramaj (Deutschland) © Getty
Inka Grings (Deutschland) © Getty
Anja Mittag (l.) und Fatmire Bajramaj (Deutschland) © Getty
Anja Mittag und Fatmire Bajramaj (Deutschland) © Getty
Fatmire Bajramaj (Deutschland) © Getty
Anja Mittag und Fatmire Bajramaj (Deutschland) © Getty
Fatmire Bajramaj (Deutschland) © Getty
Fatmire Bajramaj (Deutschland) © Getty
Inka Grings (Deutschland) © Getty
Inka Grings (Deutschland) © Getty
Simone Laudehr (Deutschland) © Getty
Simone Laudehr (Deutschland) © Getty
Simone Laudehr (Deutschland) © Getty
Simone Laudehr (Deutschland) © Getty
Simone Laudehr (Deutschland) © Getty
Lisa Weiß (Deutschland) © Getty
Ursula Holl (Deutschland) © Getty
Fatmire Bajramaj (Sturm) © Getty
Celia Okoyino da Mbabi (Sturm) © Getty
Turid Knaak (Deutschland) © Getty
Marina Hegering, Anne Bartke, Turid Knaak und Alexandra Popp (Deutschland) © Getty
Svenja Huth, Marina Hegering, Anne Bartke, Turid Knaak, Alexandra Popp und Kristina Gessat (Deutschland) © Getty
Alexandra Popp (Deutschland) © Getty
Dzsenifer Marozsan (Deutschland) © Getty
Julia Simic (Deutschland) © Getty
Esther Sunday (Nigeria) © Getty
Lena Goessling (Deutschland) © Getty
Nia Künzer (Deutschland) © Getty
Nia Künzer (Deutschland) © Getty
Nia Künzer (Deutschland) © Getty
Nia Künzer (Deutschland) © Getty
Nia Künzer (Deutschland) © Getty
Sarah Günther (Deutschland) © Getty
Sarah Günther (Deutschland) © Getty
Sarah Günther (Deutschland) © Getty
Sarah Günther (Deutschland) © Getty
Nia Künzer (Deutschland) © Getty
Nia Künzer (Deutschland) © Getty
Anna Sjoestroem (Schweden) © Getty
Anna Sjoestroem (Schweden) © Getty
Anna Sjostrom (Schweden) © Getty
Sonja Fuss (Deutschland) © Getty
Anja Mittag, Celia Okoyino da Mbabi (Deutschland) © Getty
Julia Simic (Deutschland) © Getty
Nadine Kessler (Deutschland) © Getty
Navina Omilade (Deutschland) © Getty
Nia Künzer (Deutschland) © Getty
Nia Künzer (Deutschland) © Getty
Kosovare Asllani (l., Schweden) © Getty
Annike Krahn, Lisa Weiss (Deutschland) © Getty
Nadine Angerer, Ariane Hingst  (Deutschland) © Getty
Leonie Maier (Deutschland) © Getty
Turid Knaak (Deutschland) © Getty
Katie Chapman (England) © Getty
Fatmire Bajramaj, Martina Müller (Deutschland) © Getty
Nia Künzer (Deutschland) © Getty
Das wird eine schöne WM! © Getty/Montage

SID

Kommentare