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Bericht: Top-Clubs künftig mit zwei Vertretern in UEFA-Exekutive

Karl-Heinz Rummenigge soll für die ECA in das UEFA-Exekutivkomitee einziehen. Foto: Laurent Gillieron
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Karl-Heinz Rummenigge soll für die ECA in das UEFA-Exekutivkomitee einziehen. Foto: Laurent Gillieron

Die Macht der großen Fußballclubs wächst. Nun sollen die Top-Vereine auch bei der UEFA mehr Mitspracherecht erhalten - und mehr Geld aus dem Topf des Dachverbands.

Berlin (dpa) - Europas Fußball-Spitzenvereine sollen angeführt von Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge mehr Einfluss beim Dachverband UEFA bekommen.

Die Vereinigung der Top-Clubs (ECA) werde künftig zwei Vertreter ins Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union (UEFA) entsenden, berichtete die «Bild»-Zeitung. Es gelte demnach als sicher, dass ECA-Präsident Rummenigge, der auch Vorstandschef des FC Bayern München ist, einen der beiden Sitze erhalten werde. Die UEFA-Exekutive werde fortan 18 statt 16 Mitglieder haben.

Die ECA bestätigte der Deutschen Presse-Agentur am Samstag eine Vereinbarung mit der UEFA, will Details aber erst am Dienstag nach ihrer zweitägigen Generalversammlung in Stockholm verkünden. Die Abmachung soll zu Wochenbeginn beim UEFA-Kongress in Wien festgezurrt worden sein, hieß es.

Der «Bild» zufolge erhalten die Vereine dank der neuen Regelung bei der EM 2020 insgesamt 200 Millionen Euro an Abstellgebühren für ihre Profis von der UEFA. Damit würde sich dieser Betrag im Vergleich zur Europameisterschaft 2012 verdoppeln. Zudem übersteigt die Ausgleichszahlung auch die 195 Millionen Euro, die der Weltverband FIFA den Vereinen für die WM 2018 in Russland überweisen will.

Zudem solle auch die Teilnahme an der Europa League für die Vereine von der kommenden Saison an finanziell aufgewertet werden. Der Anteil der Clubs auf Europas kleinerer Fußball-Bühne am Vermarktungstopf der UEFA werde im Vergleich zur Champions League wachsen, hieß es in dem Bericht. Demnach will die UEFA 381 Millionen Euro an die Europa-League-Starter ausschütten. In der Königsklasse seien es dann 1,25 Milliarden Euro.

"Bild"-Bericht (Bezahlangebot)

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