Bundesliga: Randale überschatten 14. Spieltag

Bochum - Schwere Ausschreitungen haben den 14. Spieltag der Bundesliga überschattet. In Bochum gab es am Rande des Freitagsspiels Bochum gegen Köln sieben Verletzte.

In Bielefeld verwüsteten Hooligans am Samstag im Hauptbahnhof zwei Geschäfte und einen Servicepoint.

Der Polizei gelang es, die aggressiven Randalierer zurückzudrängen und die beiden Fanlager voneinander getrennt zu halten. Nach dem Spiel gerieten einzelne Gewalttäter mit Bochumer Fans aneinander. Dabei gab es wiederum Verletzte. Die Polizei meldete insgesamt 19 Festnahmen. In Bielefeld kam es am Samstagmorgen zu schweren Ausschreitungen. Dort ging die Bundespolizei gegen 150 Anhänger des Hamburger SV vor, wie die Behörde in Münster mitteilte. Die Fans waren auf der Durchreise zum Bundesligaspiel gegen Mainz 05 am Samstagnachmittag.

Bereits im Zug hatten sie randaliert und bei einem Zwischenstopp im niedersächsischen Celle einen Kiosk geplündert. Obwohl sie von dort aus von Polizeikräften begleitet wurden, nutzten die Hooligans einen nächtlichen Aufenthalt in Bielefeld, um zwei Geschäfte im Hauptbahnhof sowie einen Servicepoint zu verwüsten. Scheiben gingen zu Bruch, die Randalierer warfen selbst gebaute Brandsätze, Flaschen und Stühle, so die Polizei. Verletzt wurde aber niemand.

Die Beamten nahmen 150 aggressive und stark alkoholisierte Fans in Gewahrsam. Während des Einsatzes wurde der Bahnhof für den Zugverkehr gesperrt. 27 Züge hatten Verspätung. Die gewalttätigen Fans aus Hamburg sollten noch am Samstag in Bussen nach Hamburg zurückgeschickt werden.

Maskottchen in Deutschlands Fußball-Stadien

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dpa

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