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DFB-Pokal als Wolfsburg-Trost für Aus in Neapel

Die Wolfsburger mit Marcel Schäfer (M) wollen endlich nach Berlin zum Finale. Foto: Carmen Jaspersen
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Die Wolfsburger mit Marcel Schäfer (M) wollen endlich nach Berlin zum Finale. Foto: Carmen Jaspersen

Ein Remis in Neapel macht dem VfL Wolfsburg Mut. Gegen Gladbach soll die direkte Champions-League-Qualifikation gelingen, ehe in Bielefeld der nächste Schritte für das große Ziel folgt.

Neapel (dpa) - Noch vor dem Rückflug aus Neapel besangen die Wolfsburger Fans ihr nächstes Lieblings-Ziel. Der Klassiker «Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin» ertönte bei den mitgereisten VfL-Anhängern nach dem klaren Europa-League-Aus im Stadio San Paolo.

Und nur kurz danach, in den Katakomben der heruntergekommenen Arena, befand VfL-Verteidiger Marcel Schäfer: «Jeder weiß, wie heiß wir auf Berlin sind.»

Der DFB-Pokal ist nach dem Ende der Europapokal-Reise das große Ziel des Fußball-Bundesligisten. «Wir waren schon öfter im Halbfinale und sind gescheitert. Ich kann gar nicht sagen, wie heiß wir sind», berichtete Schäfer mit Blick auf das Pokal-Spiel am Mittwoch in Bielefeld - und musste sich dann selber ein bisschen bremsen: «Aber das ist erst nächste Woche.»

Zunächst steht für den Bundesliga-Zweiten am Sonntag das Spitzenspiel der Bundesliga bei Borussia Mönchengladbach an. Beim Vierten will der VfL die direkte Qualifikation für die Champions League klar machen und die vorzeitige Meisterfeier des FC Bayern München verhindern.

Das Ausscheiden nach dem 2:2 (0:0) beim SSC Neapel war bei den meisten Wolfsburgern, die am frühen Morgen in Braunschweig landeten,  bald abgehakt. Nicht nur Schäfer, auch der Trainer formulierte schnell die nächsten Schritte. «Wir wollen drei Punkte in Gladbach und am Mittwoch das große Ziel Berlin erreichen», sagte Dieter Hecking, der sein Team nach dem 1:4-Debakel im Hinspiel rehabilitiert sah.

«Ich habe heute keinen großen Unterschied gesehen», betonte Hecking. Er ließ dabei außer Acht, dass die Neapolitaner es vor allem in der ersten Halbzeit ruhig angehen und die Wolfsburger im Mittelfeld weitestgehend gewähren ließen. Nach den Treffern von Jose Callejón (50.) und Dries Mertens (65.) kam der VfL immerhin zum Ausgleich durch Timm Klose (71.) und Ivan Perisic (73.). «Am Ende sind wir glücklich, dass wir uns zurückgekämpft und noch zwei Tore gemacht haben», sagte Maximilian Arnold: «Das gibt uns Auftrieb für die restlichen Spiele.»

Hecking setzt auf den Lerneffekt. «Die Mannschaft hat aus dem Hinspiel einiges mitgenommen», sagte der Coach: «Und wir wollen im kommenden Jahr daraus noch mehr mitnehmen.» Eine Liga höher, in der Champions League, spielen mehr Gegner vom Kaliber des SSC Neapel. Solche Teams bestrafen schon kleine Fehler gnadenlos.  

Auch die Gladbacher, ebenfalls in der Europa League gescheitert, wollen in der kommenden Saison in die Königsklasse. Entsprechend erwartet nicht nur VfL-Routinier Schäfer am Sonntag «ein richtig tolles Spiel, genau wie das Pokal-Halbfinale. Für solche Spiele am Ende der Saison trainiert man jeden Tag.»

Fraglich ist, in welcher Besetzung die Wolfsburger in Gladbach antreten können. Kevin De Bruyne, André Schürrle und Vieirinha fehlten in Neapel und drohen auch in Gladbach auszufallen. Sportchef Klaus Allofs sah der Partie trotzdem optimistisch entgegen. «Wir haben auch so gezeigt, dass wir gut spielen können», betonte der Geschäftsführer. Er lobte zum Abschluss der zwölfteiligen Europa-League-Tournee die «Trotzreaktion» in Neapel.     

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