2. Bundesliga

Doppel-Torschützen lassen FCK und Köln jubeln

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Kaiserslauterns Mohamadou Idrissou köpft das Tor zum 2:1

Kaiserslautern/Köln - Zwei Doppeltorschützen haben den Aufstiegsanwärtern 1. FC Kaiserslautern und 1. FC Köln am 4. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga wichtige Siege beschert.

Mohamadou Idrissou brachte die Lauterer fünf Tage nach dem 1:2 im Spitzenspiel bei der SpVgg Greuther Fürth mit seinen Toren zum 2:1 (1:0) gegen Erzgebirge Aue wieder in die Spur. Köln bejubelte Marcel Risse , der beide Treffer zum 2:0 (0:0) gegen den SV Sandhausen erzielte.

Kaiserslautern hielt mit dem dritten Sieg im vierten Saisonspiel und 9 Punkten den Anschluss an Spitzenreiter Fürth (12). Aue, mit zwei Siegen traumhaft gestartet, kassierte die zweite Saisonniederlage.

Idrissou war vor 25.567 Zuschauern auf dem Betzenberg der entscheidende Mann. Zunächst verwandelte er einen umstrittenen Foulelfmeter (29.) zu seinem dritten Saisontor, nachdem Aues Solomon Okoronkwo sich einen Rempler gegen Karim Matmour geleistet hatte. In der 60. Minute legte Idrissou per Kopf freistehend sein viertes Tor nach. Sekunden zuvor hatte Guido Kocer per Abstauber den Ausgleich aus Abseitsposition erzielt.

Risse, Neuzugang aus Mainz und gebürtiger Kölner, traf für den FC in der 55. Minute mit einem Fernschuss und in der 78. Minute per Foulelfmeter. Nach zuvor drei 1:1 unter dem neuen Trainer Peter Stöger verbesserte sich der FC mit sechs Punkten vorübergehend auf Rang vier. Sandhausen, nur wegen des Lizenzentzuges des MSV Duisburg in der Liga geblieben, wartet mit nur zwei Zählern dagegen noch auf den ersten Saisonsieg. Zudem sah Innenverteidiger Tim Kister in der 75. Minute die Gelb-Rote Karte.

Vor 39.000 Zuschauern begann der FC nominell offensiver als zuletzt. Stöger hatte Anthony Ujah diesmal Kacper Przybylko, der zuletzt beim 1:1 in Paderborn den Punkt gerettet hatte, als Sturmpartner zur Seite gestellt. Doch trotz erheblich mehr Ballbesitz kamen diese beiden nur selten in Position. Der FC spielte gegen kompakte Gäste umständlich und wurde zur Halbzeit mit Pfiffen in die Kabine begleitet. Für Aufregung hatte zuvor lediglich ein vermeintliches Tor von Maurice Exslager gesorgt, das wegen einer Abseitsstellung aber zurecht nicht anerkannt wurde (20. ).

Bezeichnenderweise war es kein herausgespieltes Tor, das die Gastgeber in Führung brachte. Risse fasste sich aus 25 Metern ein Herz und traf über den zu weit vor seinem Tor stehenden SVS-Keeper Manuel Riemann hinweg. Sandhausen hatte in der 72. Minute die große Chance zum Ausgleich, doch Przybylko lenkte den Freistoß von Julian Schauerte mit dem Kopf gerade noch entscheidend ab.

sid

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