Eintracht-Chef Bruchhagen von Skibbe genervt

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Zwist zwischen Michael Skibbe und Heribert Bruchhagen (r.). Der Vostands-Vorsitzende der Eintracht-Fußball AG ist genervt.

Frankfurt - Nach der öffentlichen Kritik von Eintracht-Trainer Michael Skibbe an der Personalpolitik des Fußball-Bundesligisten, reagiert jetzt dessen Vorstandschef Heribert Bruchhagen: "Das nervt."

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Eintracht Frankfurts Vorstandschef Heribert Bruchhagen hat verärgert auf die öffentliche Kritik von Trainer Michael Skibbe an der Vereins- und Personalpolitik des Fußball- Bundesligisten reagiert. “Sportlich bin ich mit dem bisherigen Ergebnis wie auch mit der Arbeit des Trainers hochzufrieden. Ich habe aber kein Verständnis für seine provokanten Äußerungen, die er immer wieder in der Öffentlichkeit macht. Das nervt“, sagte der 61-Jährige am Montag.

Wegen ausbleibender Verstärkungen hatte Skibbe im Trainingslager in Belek/Türkei sogar mit seinem Rücktritt am Saisonende gedroht: "Grundsätzlich habe ich einen Vertrag. Aber ich bin bemüht, mich sportlich zu verbessern. Es muss eine Perspektive absehbar sein, auch für mich. Den Status quo zu verwalten, ist nicht mein Ziel. Ich stehe für Veränderung. Aber dazu brauche ich jegliche Unterstützung.“ Skibbe hatte damit auf den geplatzten Transfer des Algeriers Rafik Djebbour von AEK Athen reagiert. Skibbes Vertrag bei den Hessen läuft bis zum 30. Juni 2011.

dpa

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