Erster Heimsieg für Aufsteiger Freiburg

Mo Idrissou (l.) schoss seinen vierten Saisontreffer.
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Mo Idrissou (l.) schoss seinen vierten Saisontreffer.

Freiburg - Der SC Freiburg hat mit seinem ersten Heimsieg in dieser Spielzeit Borussia Mönchengladbach in eine Krise gestürzt. Die „Fohlen“ sind jetzt zum Siegen verdammt.

Beim hochverdienten 3:0 (0:0) sorgten Tor-Garant Mohamadou Idrissou mit seinem vierten Saisontreffer (54.), Mittelfeldrenner Yacine Abdesseaki (73.) und der eingewechselte Julian Schuster (80.) am Sonntag im Duell der beiden Pokal-Versager vor 24 000 Zuschauern im ausverkauften Badenova-Stadion für die versprochene Wiedergutmachung. Die Gladbacher sind dagegen nach ihrer vierten Pflichtspielpleite in Folge am kommenden Samstag gegen Borussia Dortmund fast schon zum Siegen verdammt.


Maskottchen in Deutschlands Fußball-Stadien

Sie heizen die Fans an, sie sorgen für gute Laune - oder versuchen es zumindest: die Maskottchen in Deutschlands Fußball-Stadien. Und nicht vergessen: In jedem Maskottchen steckt auch ein Mensch - und schwitzt gewaltig! © Getty
Lohmann (Arminia Bielefeld) © Getty
Berni (FC Bayern München) © dpa
Emma (Borussia Dortmund) © Getty
Fritzle (VfB Stuttgart) © Getty
Hoffi (1899 Hoffenheim) © Getty
Fritzle (VfB Stuttgart) mit HSV-Maskottchen Hermann © Getty
Fritzle (VfB Stuttgart) mit HSV-Maskottchen Hermann © Getty
Fritzle (VfB Stuttgart) mit HSV-Maskottchen Hermann © Getty
Erwin (FC Schalke 04) © Getty
Erwin (FC Schalke 04) © Getty
Erwin (FC Schalke 04) © Getty
Pröppi (Wuppertaler SV) © Getty
Pröppi (Wuppertaler SV) © Getty
Pröppi (Wuppertaler SV) © Getty
Hermann (Hamburger SV) © Getty
Jack (SSV Ulm 1846) © Getty
Wölfi (VfL Wolfsburg) © Getty
Emma (Borussia Dortmund) © Getty
Sechzgerl (TSV 1860 München) © Getty
Sechzgerl (TSV 1860 München) © Getty
Wölfi (VfL Wolfsburg) © Getty
Paule (1. FC Heidenheim) © Getty
Emma (Borussia Dortmund) © Getty
Brian The Lion (Bayer Leverkusen) © Getty
 © Getty
Jünter (Borussia Mönchengladbach) © Getty
Jünter (Borussia Mönchengladbach) © Getty
Jünter (Borussia Mönchengladbach) © Getty
Hoffi (1899 Hoffenheim) © Getty
Hoffi (1899 Hoffenheim) © Getty
Berni (FC Bayern München) © dpa

Dabei hatte Gladbach auf ein gelungenes Wendemanöver im Breisgau gehofft. “Ich habe von Anfang gesagt, dass wir auch dunkle Tage und dunkle Wochen erleben werden, aber da sind wir noch nicht“, philosophierte VfL-Coach Michael Frontzeck, von 1997 bis 99 selbst Profi in Freiburg, “von einer Krise möchte ich schon gar nicht sprechen.“ Der unbedingte Wille, den Abwärtstrend zu stoppen, war in der ersten Hälfte überhaupt nicht zu erkennen - stattdessen viele Denk-, Abspiel- und Stellungsfehler.


Gleiche Elf wie beim Triumph in Berlin

Freiburgs Trainer Robin Dutt vertraute der gleichen Elf, die am sechsten Spieltag durch das 4:0 in Berlin die ganze Liga entzückt hatte. Seine Mannschaft zeigte sich von Beginn an präsenter und brachte die unsichere VfL-Defensive ein paarmal in Bedrängnis. Mehr als drei Halbchancen durch Abdessaki (13.), Pavel Krmas (23.) und Tommy Bechmann (40.) sprangen dabei allerdings nicht heraus. Die uninspiriertem Gladbacher, im Pokal mit 0:1 vom Zweitligisten Duisburg düpiert, trugen dagegen bis zur Pause zur Attraktivität des weitgehend leblosen Spiels überhaupt nichts bei.

In den zweiten 45 Minuten wurde es besser. Nach dem achten Eckball ihrer Lieblinge wurden die Freiburger Fans in der 54. Minute endlich erlöst. Idrissou veredelte eine Flanke des erneut starken Ivica Banovic zur überfälligen Führung und markierte dabei für sein Team das erste Tor nach einer Standardsituation in dieser Saison. Erst jetzt machte Gladbach mit. Der Ex-Freiburger Karim Matmour scheiterte in der 58. alleinstehend an Keeper Simon Pouplin. Mitten in die stärkste Phase der Borussia fiel die Entscheidung. Abdessaki mit einem Kracher aus 22-Metern und Schuster mit einem herrlichen Schlenzer verlängerten die Gladbacher Talfahrt und ließen die 0:1- Pokalniederlage beim Zweitligisten FC Augsburg vergessen. Der Lattenschuss von Gladbachs Juan Fernando Arango (86.) kam viel zu spät.

dpa

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