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Vorteil für Außenseiter im Titelrennen?

Fieser Leipzig-Vergleich: Früherer Bayern-Profi schießt gegen seinen Ex-Verein 

Leroy Sane (M.) dribbelt mit dem Ball Emil Forsberg (l.) und Angelino davon
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Spannendes Titelrennen? Bislang halten Emil Forsberg (l.) und Angelino (r.) mit RB Leipzig an der Tabellenspitze Schritt mit dem FC Bayern um Leroy Sané.

Kann RB Leipzig dem FC Bayern im Titelrennen wirklich in die Suppe spucken? Ein Ex-Münchner traut es dem Emporkömmling auf jeden Fall zu. Dabei legt er den Finger in eine Münchner Wunde.

München - Sie lebt wieder. Die Hoffnung aller Fußball-Fans, deren Herz nicht für den FC Bayern* schlägt. Auf einen spannenden Titelkampf bis möglichst zum letzten Abpfiff der Saison. Doch das Bild eines Herausforderers wie RB Leipzig*, der dem Rekordmeister Paroli bietet und das noch zweieinhalb Monate aufrecht erhalten wird, kann trügen.

Schon in der vergangenen Saison trennten beide Klubs vor den letzten zehn Spieltagen nur drei Punkte. In der Endabrechnung waren es dann doch 16, wobei sich mit Borussia Dortmund der vermeintlich größte Rivale der Münchner noch dazwischenschob und 13 Zähler hinter dem Champion einlief. Also ebenfalls mit mehr als Respektsabstand.

FC Bayern im Titelrennen: Helmer lobt Leipzigs „sehr ausgewogenen Kader“

Warum also sollte es diesmal anders laufen? Die Sachsen diesmal quasi im Windschatten der Roten auf die Zielgerade einbiegen oder sogar selbst die Nase mal wieder nach vorne schieben? Seit 2012/2013 ist es schließlich Jahr für Jahr so, dass sich die Bayern die Big Points schnappen, den längeren Atem haben und frühestens nachlassen, wenn die Schalenvergabe und die Meistersause fix sind.

Thomas Helmer, zwischen 1992 und 1999 in immerhin 244 Pflichtspielen für den Liga-Krösus aktiv gewesen, kann sich durchaus vorstellen, dass sich das Blatt im Titelrennen mit den „Roten Bullen“ in diesem Jahr wendet. Im Interview mit sport.de lobte der 55-Jährige den Verfolger für die Personalpolitik: „RB hat einen sehr ausgewogenen Kader. Ich würde sogar so weit gehen, dass die Bayern mit Blick auf den Kader* sogar schwächer sind als Leipzig.“

Video: Guardiola lobt FC Bayern als „bestes Team der Welt“

FC Bayern im Titelrennen: Münchner sind seit Jahrzehnten das Maß der Dinge in der Bundesliga

Hört, hört! Das mussten sich die Münchner schon lange nicht mehr nachsagen lassen. Denn seit Jahrzehnten sind sie das Maß der Dinge in der Bundesliga. Nur wenn der FC Bayern sein Top-Niveau über mehrere Spieltage nicht erreicht, kommt die Konkurrenz überhaupt in den Genuss, eine Meisterschaft ernsthaft in Erwägung ziehen zu dürfen.

Der Helmer-Satz hat also durchaus das Potenzial, an der Säbener Straße* als Affront aufgefasst zu werden. Folglich könnte er das Team von Trainer Hansi Flick* zusätzlich anstacheln. Gerade, wenn er vor dem direkten Duell am 3. April in Leipzig noch einmal hervorgekramt werden sollte.

Würde sich noch nicht auf eine erfolgreiche Titelverteidigung des FC Bayern festlegen: Thomas Helmer, hier mit Ehefrau Yasmina Filali, ist angetan von RB Leipzig.

FC Bayern im Titelrennen: Helmer hebt Quartett um Lewandowski heraus

Wobei der Europameister von 1996 auch lobende Worte für seinen Ex-Verein findet - zumindest für einige Bayern-Stars: „Solange Robert Lewandowski, Manuel Neuer und Joshua Kimmich spielen, hat man das Gefühl, dass den Bayern eigentlich nichts passieren kann. Thomas Müller nicht zu vergessen, der nach zweiwöchiger Corona-Pause* genau da weitermacht, wo er aufgehört hatte. Das ist schon faszinierend.“

Von vielen der Zugänge ist Helmer weit weniger überzeugt: „Alles in allem hat der FC Bayern maximal 15 absolute Topspieler, die auch auf verschiedenen Positionen einsetzbar sind.“ Vor der Saison sei der Kader „mehr quantitativ als qualitativ“ aufgefüllt worden. Explizit kritisiert Helmer: „Es ist unter anderem nicht gelungen, die Rechtsverteidiger-Position so zu besetzen, dass Kimmich dort nicht mehr spielen muss.“

Da seien die Leipziger deutlich breiter aufgestellt. „Die Mannschaft von Julian Nagelsmann hat nach den vermeintlich ersten Elf auch noch elf Andere. Es passt relativ viel zusammen. Das Team verfügt über junge, schnelle und flexibel einsetzbare Spieler“, urteilt Helmer. Wie etwa Dayot Upamecano*, der bekanntlich im Sommer die Seiten wechselt*. Wenn es nach Helmer geht, könnte der Franzose dann durchaus als Titelträger in München aufschlagen. (mg) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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