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Er sollte schon im Sommer weg

FC Bayern: Abgang im Winter wahrscheinlich - Trainer Nagelsmann hielt zuletzt eine öffentliche Belehrung

Michael Cuisance (l.) und Corentin Tolisso stehen beim FC Bayern aktuell hinten an.
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Michael Cuisance (l.) und Corentin Tolisso stehen beim FC Bayern aktuell hinten an.
  • Tim Althoff
    VonTim Althoff
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Michael Cuisance hat die Kurve beim FC Bayern noch nicht bekommen, im Winter soll er verkauft werden. Julian Nagelsmann hat ihn sich nun nochmal vorgeknöpft.

München - Sinan Kurt, Fiete Arp, Luca Scholl, Gianluca Gaudino und Co. - beim FC Bayern München* haben schon einige Top-Talente ihren großen Durchbruch verpasst. Das ist keine Schande, sich schon in jungem Alter beim deutschen Rekordmeister durchzusetzen, ist wohl eine der schwierigsten Aufgaben, die ein junger Fußballer haben kann. Märchen wie das von Jamal Musiala aktuell sind keine Selbstverständlichkeit, sondern eine Ausnahme. Trotzdem muss man in einem speziellen Fall von Selbstüberschätzung reden.

Michael Cuisance kommt in den zwei Jahren seit seinem fragwürdigen Wechsel von Borussia Mönchengladbach* nach München erst auf zehn Bundesliga-Einsätze, der Sabitzer-Transfer erschwerte seine Situation weiter. Das Preisschild von acht Millionen konnte er noch lange nicht rechtfertigen, dabei hat er sich 2019 regelrecht von den „Fohlen“ weggeekelt. Im festen Glauben, das nötige Können schon längst zu haben, soll er eine Stammplatz-Garantie unter dem ehemaligen Borussen-Coach Marco Rose gefordert haben.

FC Bayern München: Michael Cuisance ätze sich zum Rekordmeister

Im Zuge der Verhandlungen mit den Bayern hat er seine Unzufriedenheit mit offenen Schuhen beim Training gezeigt. Christoph Kramer erklärte die Situation damals anhand eines Beispiels: „Das ist ja genauso: Wenn ich letzte Saison nicht gespielt habe und dann hätte ich mir die Schuhe nicht mehr zugebunden oder hätte ich jeden Ball einfach nur noch weggeschossen. Das ist einfach eine Sache des Respekts vor der Gruppe.“

Nach viel verbrannter Erde im Rheinland wollte Cuisance also in München durchstarten und zum Spieler von Weltklasse-Format reifen. Zwei Jahre später muss man kein Wahrsager sein, um zu behaupten, dass daraus vorerst nichts mehr wird. Der 22-Jährige steht beim deutschen Meister vor dem Aus, schon im letzten Sommer-Transferfenster* sollte er verkauft werden. Im Winter soll laut Bild ein neuer Anlauf gestartet werden.

FC Bayern München: Julian Nagelsmann zählt Michael Cuisance an

Von Trainer Julian Nagelsmann gab es zuletzt sogar öffentliche Belehrungen: „Ich habe letzte Woche ein langes Gespräch mit Mika gehabt, dass er das versteht. Er muss sich in den richtigen Räumen bewegen, das ist das alles entscheidende.“ Dass der Franzose das nötige Talent hat, um in der Bundesliga Fuß zu fassen, ist unbestritten. Das große Problem liegt an der Arbeitseinstellung. Cuisance bleiben jetzt noch drei Monate, um die Hinweise des Coaches in die Tat umzusetzen und sich zurück in den Kader zu spielen. Gerade im Dezember, wenn der Spielplan mit drei Wettbewerben enger wird und die Kräfte vor der Winterpause langsam schwinden, können Spieler wie er vermehrt Einsätze sammeln. Wenn es da nicht schon zu spät ist.

Sportvorstand Hasan Salihamidzic* wird sich schließlich nicht erst im Januar Gedanken über seine Transfer-Pläne im Winterfenster machen. Cuisance könnte zu dem Zeitpunkt schon keine Rolle mehr in den Planungen spielen, die Zeit wird also noch knapper. In den kommenden Wochen muss er liefern. Im Juli soll Galatasaray noch Interesse an einer Verpflichtung gehabt haben, da hat sich der Spieler laut Bild allerdings nicht gesehen. Es musste eine Top-5-Liga sein. Ob seine Ansprüche nach einem weiteren enttäuschenden Halbjahr gesunken sind, bleibt abzuwarten. Sonst wären wir wieder beim Thema Selbstüberschätzung. (ta) *tz.de ist Teil von IPPEN MEDIA.

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