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Klare Worte vom BVB-Coach

Klopp: "Bayern weiter beste Mannschaft der Welt"

Jürgen Klopp
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Jürgen Klopp.

Dortmund - Trainer Jürgen Klopp sieht Borussia Dortmund im Pokalfinale gegen Bayern München trotz des Champions-League-Aus des deutschen Rekordmeisters gegen Real Madrid (0:1/0:4) nicht in der Favoritenrolle.

„Bayern ist für mich die beste Mannschaft der Welt. Dieses Spiel gegen Madrid hat nichts an der Favoritenstellung geändert“, sagte Klopp mit Blick auf das Endspiel am 17. Mai in Berlin.

Zunächst richtet der BVB seine Konzentration aber auf die abschließenden Bundesligaspiele am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen 1899 Hoffenheim und am 10. Mai bei Hertha BSC. „Wir spielen die Bundesligasaison maximal konzentriert zu Ende, dann haben wir eine Woche Zeit, um uns auf das Pokalfinale vorzubereiten“, meinte Klopp.

Das Comeback von Marcel Schmelzer rückt näher. Der Linksverteidiger gehört nach über sechswöchiger Verletzungspause erstmals wieder zum BVB-Aufgebot für das Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim am Samstag (15.30 Uhr). Der von einem Muskelfaserriss im Schambeinbereich genesene Profi gilt als Kandidat für die Startelf, weil auch sein Vertreter Erik Durm zuletzt angeschlagen war. Dagegen muss Trainer Jürgen Klopp auf den verletzten Kapitän Sebastian Kehl sowie auf die erkrankten Oliver Kirch und Marian Sarr verzichten.

Beim letzten Heimspiel der Saison steht Robert Lewandowski im Fokus. Der im Sommer zum FC Bayern wechselnde Torjäger wird von der Vereinsführung vor der Partie verabschiedet. „Er ist als Super-Stürmer gekommen und verlässt uns als Weltklasse-Stürmer“, schwärmte Klopp.

Die sportliche Brisanz der Partie hält sich in Grenzen. Der Borussia ist der zweite Tabellenrang nicht mehr zu nehmen. Doch mit Blick auf das Pokalfinale am 17. Mai in Berlin gegen den deutschen Meister aus München will Klopp die Spannung im Team hochhalten: „Wir spielen die Saison mit voller Konzentration zu Ende.“

sid/dpa

Die Ausraster des Jürgen Klopp - eine Chronologie

Die Ausraster des Jürgen Klopp - eine Chronologie

Der Ausbruch vom Spiel in Neapel am 18.9.2013 war nicht der erste Ausraster von Jürgen Klopp. Allein von den Geldstrafen, die der Trainer des deutschen Fußball-Vizemeisters Borussia Dortmund in seiner Karriere zahlen musste, hätte er sich ein Luxusauto kaufen können. Wir haben eine Chronologie seiner Ausraster (die Bilder sind weitgehend Symbolfotos). © dpa
5. Dezember 2004: Während der Begegegnung des FSV Mainz 05 beim 1. FC Kaiserslautern (0:2) äußert sich Klopp unsportlich gegenüber dem Schiedsrichter-Gespann. Dafür muss er 2500 Euro zahlen. © dpa
18. März 2007: Als Trainer des FSV Mainz 05 ruft Klopp im Spiel bei Werder Bremen (0:2) „Du Idiot“ in Richtung des Schiedsrichters Thorsten Kinhöfer. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) verurteilt Klopp wegen unsportlichen Verhaltens zu 12.500 Euro Geldstrafe. © dpa
8. November 2008: Nach einer 1:2-Niederlage beim Hamburger SV läuft der BVB-Trainer wütend aufs Spielfeld zu Schiedsrichter Jochen Drees und dessen Assistenten. Er geht die Unparteiischen auch noch in der Schiedsrichter-Kabine verbal an. Die Folge: 12.000 Euro Strafe. © dpa
17. Januar 2010: Beim Spiel der Dortmunder beim 1. FC Köln (3:2) verlässt Klopp mehrfach die Coachingzone und wird auf die Tribüne verbannt. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) verhängt 5000 Euro Strafe für Klopp. © dpa
12. November 2010: Nach einem Foul von Ze Roberto an Mario Götze im Spiel gegen den Hamburger SV (2:0) rennt Klopp auf den vierten Offiziellen Stefan Trautmann zu und drückt ihm seine Mütze ins Gesicht. 10.000 Euro muss der BVB-Trainer zahlen. „Das war nicht in Ordnung“, gibt Klopp zu und entschuldigt sich bei Trautmann. © dpa
25. September 2012: Im Bundesligaspiel bei Eintracht Frankfurt (3:3) stürmt Klopp in der Nachspielzeit zum vierten Offiziellen Guido Kleve und schreit diesen an. Daraufhin wird er aus dem Innenraum verwiesen. „Das Gesicht sah nicht gut aus“, sagte Klopp im Anschluss. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verurteilt ihn zu 6000 Euro Geldstrafe. © dpa
18. September 2013: Im Champions-League-Spiel beim SSC Neapel (1: 2) wird Klopp von Schiedsrichter Pedro Proenca nach 30 Minuten auf die Tribüne geschickt. Zuvor hatte der Dortmunder Trainer dem vierten Offiziellen aus nächster Nähe ins Gesicht geschrien. Hinterher gibt sich Klopp mal wieder reumütig: „Ich mach da draußen “nen Affen, das geht nicht. Ich bin über das Ziel hinausgeschossen, das war völlig doof.„ © dpa

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