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Transfer-Juwel wird günstiger

Schlägt der FC Bayern zu? Wunschkandidat Nunez als Lewy-Nachfolger plötzlich ein „Schnäppchen“

Der FC Bayern muss sich für einen möglichen Abgang von Robert Lewandowski wappnen. Nachfolge-Kandidat Darwin Nunez ist plötzlich günstiger zu haben.

München – Die Gerüchteküche brodelt: Wer wird beim FC Bayern Nachfolger von Robert Lewandowski, sollte der Pole den Verein tatsächlich verlassen? Der Rekord-Stürmer hat in München noch einen Vertrag bis 2023, eine Verlängerung aber abgelehnt. Selbst ein Transfer in diesem Sommer erscheint trotz aller Dementis der FCB-Bosse nicht mehr ausgeschlossen.

Sollte es am Ende so kommen, bräuchte Münchner einen adäquaten Ersatz. Klar, dass sich eine ganze Reihe talentierter Stürmer Hoffnungen auf einen Anruf von FCB-Sportvorstand Hasan Salihamidzic macht. Wer würde nicht gerne in die Lewy-Rolle schlüpfen und als Torjäger bei einem der größten Klubs Europas aufschlagen?

Die hohen Anforderungen beim deutschen Serienmeister engen den Kreis allerdings deutlich ein. Zudem muss natürlich das Paket aus Ablöse, Gehalt und Perspektive stimmen. Der FC Bayern könnte nun doch noch seinen Wunschkandidaten als Lewandowski-Nachfolger bekommen. Der Transfer von Darwin Nunez könnte deutlich günstiger werden, als zunächst angenommen.

Darwin Gabriel Núñez Ribeiro
Geboren: 24. Juni 1999 (Alter: 22 Jahre), Artigas, Uruguay
Mittelstürmer
Vertrag bei Benfica Lissabon bis: 30. Juni 2025
Marktwert: 40 Millionen Euro

FC Bayern Transfer-News: Lewandowski-Nachfolger gesucht – Darwin Núñez zum „Schnäppchen-Preis“?

Darwin Nunez hat in dieser Saison 34 Tore in 41 Pflichtspielen für Benfica Lissabon erzielt, sechs davon in der Champions League. Das brachte den 22-jährigen Stürmer auf den Zettel der Bayern. „Der Uruguayer hat diese Saison unter allen Top-Stürmern vielleicht den größten Schritt gemacht und bietet ein starkes Gesamtpaket aus Alter und Quote“, sagt Marius Soyke, Experte von transfermarkt.de, gegenüber tz.de und Merkur.de.

Ein Nunez-Transfer schien für den FC Bayern allerdings zu teuer zu sein. Trotz eines Marktwerts von 40 Millionen Euro wurde eine Ausstiegsklausel in Höhe von 150 Millionen Euro in den bis 2025 laufenden Vertrag verankert. Benfica sei erst bei rund 80 Millionen Euro Ablöse gesprächsbereit, hieß es zuletzt. Die Portugiesen sollen ihre Schmerzgrenze für Nunez laut dem Sportportal The Athletic jedoch heruntergeschraubt haben. Nun ist „nur“ noch von 60 Millionen Euro die Rede.

Bald öfter gemeinsam auf dem Platz? Darwin Nunez in der Champions League im Duell mit Bayerns Thomas Müller.

FC Bayern will Benfica-Juwel Darwin Núñez: Stuttgarts Kalajdzic könnte besondere Transfer-Rolle spielen

Der FC Bayern könnte angesichts dieser Summe nochmal ins Grübeln geraten. 60 Millionen Euro Ablöse sind zwar noch immer viel Geld, bei einem Verkauf von Lewandowski wäre der Deal aber wohl zu stemmen – zumal die Unterschiede in Sachen Gehalt bei beiden Stürmern beträchtlich ausfallen dürften. Zudem gilt der 22-jährige Nunez im Gegensatz zum bald 34-jährigen Lewandowski als Versprechen für die Zukunft.

Die Bayern sollen mit den Beratern von Nunez bereits seit längerem in losen Kontakt stehen und den Spieler regelmäßig beobachten, berichtet die Bild. Passend dazu: Benfica hat offenbar den Stuttgarter Sasa Kalajdzic als Nunez-Nachfolger ausgemacht. Auch die Bayern sollen an Kalajdzic interessiert sein. Sollte der FCB den Österreicher Benfica überlassen und im Gegenzug dafür im Werben um Nunez den Zuschlag erhalten, wäre das eine klassische Win-win-Situation. (ck)

Rubriklistenbild: © Peter Kneffel

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