Termin des Liga-Gipfels in der Kritik

Müller: "Dortmund ist nie zu kontrollieren"

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Thomas Müller bereitet sich mit der deutschen Nationalmannschaft auf die Testspiele gegen Italien und England vor.

München - Seit vier Jahren wartet der FC Bayern auf einen Auswärtssieg gegen Borussia Dortmund. Das soll sich nach der Länderspielpause ändern. Der Termin des Top-Spiels ist allerdings umstritten.

Nach den Klassikern mit der Nationalmannschaft gegen Italien und England steht in der Bundesliga das Spiel des Jahres an. Borussia Dortmund trifft am 23. November um 18:30 Uhr auf den FC Bayern München (HIER im Live-Ticker!). Die beiden Mannschaften, die im Moment den deutschen Fußball beherrschen, im direkten Duell gegeneinander.

Trotz der Mini-Krise des BVB, der zuletzt zwei Niederlagen in Folge kassierte, wird das Auswärtsspiel für den FC Bayern eine schwierige Angelegenheit. Seit vier Jahren konnten die Münchner keinen Dreier mehr bei der Borussia einfahren. "Dortmund ist einfach unangenehm zu spielen. Jede Partie gegen uns steht auf Messers Schneide und kann stets in beide Richtungen kippen", erklärte Thomas Müller gegenüber der SportBild.  Vor allem die Konter des BVB flößen Müller respekt ein: "Es war zwar in den direkten Duellen oft so, dass wir die Hand drauf hatten, aber die Dortmunder sind sehr gefährlich im Umschaltspiel und nie zu kontrollieren." Auch die Laufleistung der Schwarz-Gelben beeindruckt den Bayern-Angreifer: "Gerade in Dortmund laufen sie mit den eigenen Fans im Rücken noch den einen oder anderen Kilometer mehr."

Watzke fordert sensiblen Umgang mit der Situation

Über die Ansetzung des Termins direkt nach der Länderspielpause lässt sich allerdings streiten. Schon jetzt fordern die jeweiligen Bosse, Hans-Joachim Watzke und Karl-Heinz Rummenigge, darauf hin, dass die Spieler beider Mannschaften gleichermaßen belastet werden, damit es für keinen einen Vor- oder Nachteil gibt.

"Ich bin mir sicher, dass vor dem Topspiel gegen Bayern mit der gesamten Situation sensibel umgegangen wird. Deswegen gehen wir davon aus, dass beide Vereine gleich behandelt werden. Das wird zwischen den Trainern sicher geklärt. Da habe ich vollstes Vertrauen in den DFB", gab sich Watzke zuversichtlich. Der Bundestrainer kündigte bereits an, dass Spieler mit vielen Einsatzzeiten im Spiel gegen England geschont werden sollen. 

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Davon könnte auch Bayern-Star Thomas Müller betroffen sein. "Ich habe auch schon gehört, dass einige Profis geschont werden sollen. Wie das dann im Detail aussieht, kann ich noch nicht sagen", ließ Müller die Spekulationen offen.

Auf die mahnenden Worte der beiden Vereins-Bosse reagierte er verständnisvoll: "Natürlich steckt da viel Zündstoff drin. Der Bundestrainer hat es da auch sicherlich nicht leicht, wenn die zwei größten Lager im deutschen Fußball ein bisschen Druck ausüben - und er steht mittendrin".

Zumal es zum einen nur um Testspiele geht, auf der anderen Seite das wichtigste Spiel des Jahres: "Da kann man sicher beide Seiten verstehen. Ich bin aber sicher, dass wir für alle eine gute Lösung finden", so Müller.   

mzl

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