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Frauen-WM-Kader: Details durchgesickert

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Bundestrainerin Silvia Neid (r.) wird am Donnerstag ihren Kader benennen

Düsseldorf - Mit geballter Erfahrung und jugendlicher Unbekümmertheit zum dritten WM-Titel - das ist der Plan von Fußball-Bundestrainerin Silvia Neid.

Wenn die 46-Jährige an diesem Donnerstag (14.30 Uhr) in Frankfurt ihr 26 Spielerinnen umfassendes, vorläufiges Aufgebot für die Heim-Weltmeisterschaft vom 26. Juni bis 17. Juli bekanntgibt, wird es keine großen Überraschungen geben. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa stehen 15 Spielerinnen im Kader, die schon 2007 den WM-Triumph in China feierten.

So schön ist der Frauenfußball

So schön ist der Frauenfußball

Frauenfußball ist schön! Das beweist nicht nur Celia Okoyino da Mbabi (Deutschland). Zugegeben: Mit verbissenem Gesicht im Schlabbertrikot macht nicht jede Kickerin eine schöne Figur. Aber auch im Jersey sind viele Kickerinnen sehr attraktiv anzusehen - und erst recht neben dem Platz. © Getty
Wir nehmen Sie mit auf einen Streifzug durch die Schönheit des Frauenfußballs. Und zeigen Ihnen die hübschesten Fotos von Athletinnen aus aller Welt mit Schwerpunkt Deutschland - es sind übrigens auch Kickerinnen dabei, die ihre Karriere schon beendet haben. Das Foto zeigt Alexandra Popp (Deutschland) © Getty
Kim Kulig und Kristina Gessat (Deutschland) © Getty
Turid Knaak (Deutschland) © Getty
Sarah Günther (Deutschland) © Getty
Sarah Günther (Deutschland) © Getty
Celia Okoyino da Mbabi (Deutschland) © Getty
Anna Paulson (Schweden) © Getty
Stina Segerstrom (Schweden) © Getty
Anneli Giske (Norwegen) © Getty
Ursula Holl, Kim Kulig (Deutschland) © Getty
Fatmire Bajramaj, Martina Müller (Deutschland) © Getty
Manoe Meulen (r., Niederlande) © dpa
Fatmire Bajramai (r) und Anja Mittag (Deutschland) © dpa
Fatmire „Lira“ Bajramaj (Deutschland) © Getty
Simone Laudehr (Deutschland) © DFB/Horst Hamann
Birgit Prinz (Deutschland) © DFB/Horst Hamann
Kerstin Garefrekes (Deutschland) © DFB/Horst Hamann
Fatmire Bajramaj (Deutschland) © Getty
Inka Grings (Deutschland) © Getty
Anja Mittag (l.) und Fatmire Bajramaj (Deutschland) © Getty
Anja Mittag und Fatmire Bajramaj (Deutschland) © Getty
Fatmire Bajramaj (Deutschland) © Getty
Anja Mittag und Fatmire Bajramaj (Deutschland) © Getty
Fatmire Bajramaj (Deutschland) © Getty
Fatmire Bajramaj (Deutschland) © Getty
Inka Grings (Deutschland) © Getty
Inka Grings (Deutschland) © Getty
Simone Laudehr (Deutschland) © Getty
Simone Laudehr (Deutschland) © Getty
Simone Laudehr (Deutschland) © Getty
Simone Laudehr (Deutschland) © Getty
Simone Laudehr (Deutschland) © Getty
Lisa Weiß (Deutschland) © Getty
Ursula Holl (Deutschland) © Getty
Fatmire Bajramaj (Sturm) © Getty
Celia Okoyino da Mbabi (Sturm) © Getty
Turid Knaak (Deutschland) © Getty
Marina Hegering, Anne Bartke, Turid Knaak und Alexandra Popp (Deutschland) © Getty
Svenja Huth, Marina Hegering, Anne Bartke, Turid Knaak, Alexandra Popp und Kristina Gessat (Deutschland) © Getty
Alexandra Popp (Deutschland) © Getty
Dzsenifer Marozsan (Deutschland) © Getty
Julia Simic (Deutschland) © Getty
Esther Sunday (Nigeria) © Getty
Lena Goessling (Deutschland) © Getty
Nia Künzer (Deutschland) © Getty
Nia Künzer (Deutschland) © Getty
Nia Künzer (Deutschland) © Getty
Nia Künzer (Deutschland) © Getty
Nia Künzer (Deutschland) © Getty
Sarah Günther (Deutschland) © Getty
Sarah Günther (Deutschland) © Getty
Sarah Günther (Deutschland) © Getty
Sarah Günther (Deutschland) © Getty
Nia Künzer (Deutschland) © Getty
Nia Künzer (Deutschland) © Getty
Anna Sjoestroem (Schweden) © Getty
Anna Sjoestroem (Schweden) © Getty
Anna Sjostrom (Schweden) © Getty
Sonja Fuss (Deutschland) © Getty
Anja Mittag, Celia Okoyino da Mbabi (Deutschland) © Getty
Julia Simic (Deutschland) © Getty
Nadine Kessler (Deutschland) © Getty
Navina Omilade (Deutschland) © Getty
Nia Künzer (Deutschland) © Getty
Nia Künzer (Deutschland) © Getty
Kosovare Asllani (l., Schweden) © Getty
Annike Krahn, Lisa Weiss (Deutschland) © Getty
Nadine Angerer, Ariane Hingst  (Deutschland) © Getty
Leonie Maier (Deutschland) © Getty
Turid Knaak (Deutschland) © Getty
Katie Chapman (England) © Getty
Fatmire Bajramaj, Martina Müller (Deutschland) © Getty
Nia Künzer (Deutschland) © Getty
Das wird eine schöne WM! © Getty/Montage

Von der jungen Garde schafften die fünf U 20-Weltmeisterinnen Almuth Schult (Tor), Alexandra Popp, Kim Kulig, Bianca Schmidt und Dzsenifer Marozsan den Sprung in das vorläufige Aufgebot, das wenige Tage nach dem Test-Länderspiel gegen Nordkorea am 21. Mai auf 21 Spielerinnen reduziert wird. “Es gibt keine Überraschungen. Wir bauen auf die Spielerinnen, mit denen wir auch in den vergangenen Jahren gearbeitet haben“, sagte Neid der dpa.

Fitness, Flexibilität, technisches und taktisches Vermögen sind neben der individuellen Klasse die wichtigsten Kriterien bei der Auswahl der Besten. “Wir brauchen bei so einem Turnier vor allem Spielerinnen, die auf mehrere Positionen einsetzbar sind. Falls es mal Verletzungen oder Sperren gibt, kann eine andere einspringen“, betonte Neid, die glaubt, die richtige Mischung für die Gold-Mission gefunden zu haben. Sieben Spielerinnen sind 30 Jahre oder älter, zehn 22 oder jünger. Jede Position ist mindestens doppelt besetzt.

Angeführt wird der Kader von Rekordnationalspielerin Birgit Prinz (208 Länderspiele/128 Tore). Die DFB-Spielführerin ist mit 33 Jahren bei ihrer fünften WM die “Seniorin“ im Team. “Nesthäkchen“ ist ihre 18 Jahre junge Clubkollegin vom 1. FFC Frankfurt, Dzsenifer Marozsan. Die technisch versierte Offensivkraft gilt langfristig als mögliche Nachfolgerin auf der Prinz-Position und soll wie die 21-jährigen Abwehrtalente Verena Vaißt (Wolfsburg) und Josephine Henning (Potsdam) ans internationale Top-Niveau herangeführt werden. “Alle haben viel Potenzial. Aber eine WM ist natürlich mit der Bundesliga nicht vergleichbar“, betonte Neid.

Das Gerüst bilden je sieben Akteurinnen vom Bundesliga-Zweiten Frankfurt und dem FCR Duisburg. Fünf kommen vom Meister Potsdam, darunter “Werbestar“ Fatmire Bajramaj. Im Tor als Nummer 1 gesetzt ist Nadine Angerer, die bei der WM 2007 kein Gegentor kassierte und einen Rekord aufstellte. Vergeblich auf ein Comeback beim Titelverteidiger hoffte Frankfurts Stürmerin Conny Pohlers. Die Torschützenkönigin der gerade abgelaufenen Bundesliga-Saison gehört nicht zu den Auserwählten. Dagegen ist die Duisburger Abwehrchefin Annike Krahn laut Neid “auf einem guten Weg“, obwohl sie nach ihrem Kreuzbandriss im August noch Trainingsrückstand hat. Die nötige Fitness und Spielpraxis soll sich Krahn in der WM-Vorbereitung holen.

Die beginnt mit dem Techniklehrgang in Bitburg am 11. April. Sechs weitere Lehrgänge und vier Länderspiele folgen, ehe sich die Mannschaft am 21. Juni, fünf Tage vor der Eröffnungspartie gegen Kanada, in Berlin trifft. Da Potsdam und Duisburg noch in der Champions League vertreten sind, werden ihre Spielerinnen erst nach und nach dazu kommen. Neid ist froh, dass es nach intensiver Planung bald richtig losgeht: “Dann können wir endlich arbeiten und nicht nur reden.“

dpa

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