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Er will sich durchsetzen

Götze konzentriert sich auf EM - Genug gesagt zur Bayern-Thematik

Mario Götze im Trainingslager der deutschen Nationalmannschaft.
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Mario Götze im Trainingslager der deutschen Nationalmannschaft.

München - Mario Götze möchte seine Zukunft beim FC Bayern München nicht mehr öffentlich thematisieren.

„Ich glaube, es wurde genug geschrieben und gesagt und gemacht und getan. Ich bin beim DFB und ich freue mich auf die EURO - und das ist das alles Entscheidende“, sagte der Fußball-Weltmeister nach dem 1:3 der Nationalmannschaft gegen die Slowakei am Sonntagabend in Augsburg im vorletzten Testspiel vor der Europameisterschaft in Frankreich.

Götze hatte vor dem Start ins EM-Trainingslager mit der Aussage überrascht, seinen bis 2017 laufenden Vertrag in München erfüllen zu wollen und beim deutschen Rekordmeister unter dem neuen Trainer Carlo Ancelotti noch einmal „voll angreifen“ zu wollen. Das war bei Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge nicht auf Gegenliebe gestoßen. Der Verein strebt einen Verkauf von Götze in diesem Sommer an. „Mario wurde alles klar und seriös kundgetan“, erklärte Rummenigge.

Bundestrainer Joachim Löw hat Wechselspekulationen um seine EM-Spieler inzwischen intern auf den Index gesetzt. Ihn interessiere nur noch „die Leistung beim Spiel und auf dem Trainingsplatz“, sagte der 56-Jährige. Auch Götze will sich ganz auf die anstehende EM konzentrieren. „Wir haben ein großes Ziel im Sommer, da muss jeder bei hundert Prozent sein. Wir freuen uns auf die Aufgaben und freuen uns auf die Spiele. Wir wollen gut trainieren, und dann freue ich mich auf die Euro“, sagte er nach seinem 51. Länderspiel.

Für Nationalstürmer Mario Gomez ist Götzes Situation nicht vergleichbar mit seiner beim vorzeitigen Abschied vom FC Bayern im Sommer 2013. Er sei damals nach vier erfolgreichen Jahren und dem Gewinn der Champions League zum AC Florenz gewechselt. „Mario muss für sich entscheiden, was er will“, empfahl Gomez seinem DFB-Kollegen in der „Welt“ (Montag). Er sei „überzeugt, dass er wieder für Furore sorgen wird, ob bei Bayern oder in einem anderen Verein. Denn er ist ein genialer Spieler.“

Noten zur Deutschland-Pleite: Zwei kassieren die 5

Deutschland - Slowakei
Bernd Leno: War 40 Minuten beschäftigungslos und musste den Ball dann plötzlich zweimal innerhalb von drei Minuten aus dem Netz holen. Bei Hamsiks Hammer machtlos (41.), ebenso beim Kopfball von Duris (44.). Note: 4 © dpa
Marc Andre ter-Stegen
ab 46. Marc-Andre ter Stegen: Ihn erwischte es noch schlimmer als Leno. Gleich der erste Schuss auf sein Tor ging rein – durch ter Stegens Hosenträger. Note: 5 © dpa
Joshua Kimmich: Spielte so auf, wie Jogi Löw sich das vorgestellt hatte – selbstbewusst und unbekümmert. Als rechter Part der Dreierkette machte der FCB-Youngster seine Sache gut und schaltete sich auch mit nach vorne ein. Beim 1:2 kam er leider einen Schritt zu spät. Note: 4 © AFP
Andre Schürrle
ab 75. Andre Schürrle: o.B. © dpa
Deutschland - Slowakei
Jerome Boateng: Der Abwehrboss ließ die geschmacklosen Äußerungen aus Politikerkreisen aber an sich abprallen, machte eine gute Partie – und hätte beinahe sogar ein Tor erzielt. (3.). Lediglich vor dem Ausgleich zu zögerlich. Note: 3 © dpa
Benedikt Höwedes
ab 64. Benedikt Höwedes: o.B. © dpa
Antonio Rüdiger: Viel Gefahr ging von den Slowaken in Hälfte eins nicht aus. Doch wenn, dann über die von Rüdiger und Hector bewachte linke Seite. Dem Roma-Legionär fehlte Souveränität und Stabilität. Note: 5 © AFP
Deutschland - Slowakei
Sebastian Rudy: In der Bundesliga bei 1899 Hoffenheim meist unauffällig, bei Löw aber fester Bestandteil des Kaders. Erlaubte sich keine großen Fehler, doch im Spiel nach vorne war Rudy viel zu harmlos. Note: 4 © dpa
Jonas Hector
Jonas Hector: Der Kölner ist bei Löw so unantastbar wie sonst nur die Topstars. Hinten links konkurrenzlos, durfte daher auch 90 Minuten ran. Erwischte dabei aber einen seiner schwächeren Tage. Note: 4 © dpa
Deutschland - Slowakei
Sami Khedira: Führte das junge Team als Kapitän aufs Feld und war sehr präsent. Gute Zuspiele in die Spitze, vor dem 1:1 allerdings zu zaghaft. Kommt aber auch gerade erst nach einer Verletzung zurück. Note: 3 © dpa
ab 46. Julian Weigl: Seine Ballsicherheit wurde unter extremen Umständen getestet. Machte seine Sache ordentlich und kam nicht ins Schwimmen. Note: 3 © AFP
Julian Draxler
Julian Draxler: Wie schon 2012 und 2014 auch diesmal einer der Wackelkandidaten, doch mit guter Eigenwerbung im letzten Test. Forderte viele Bälle, setzte Akzente und war oft an gefährlichen Aktionen beteiligt. Note: 3 © dpa
Deutschland - Slowakei
Mario Götze: Der (Noch-)FCB-Star begann wie die gesamte deutsche Elf richtig gut und holte den Elfer vor dem 1:0 heraus. Tauchte in der Folge aber ab – und auch nach Ende des Regenschauers nicht mehr auf. Note: 4 © dpa
Deutschland - Slowakei
Leroy Sane: Durfte – anders als Konkurrent Brandt – von Beginn an ran. War ins Angriffsspiel des Weltmeisters aber noch nicht richtig integriert und vergab nach einer halben Stunde die große Chance zum 2:0. Note: 4 © dpa
Mario Gomez: Löw ließ seinen Mittelstürmr nur eine Halbzeit ran. Doch die reichte dem Torjäger für Länderspieltor Nummer 27. Note: 3 © AFP
Deutschland - Slowakei
ab 46. Julian Brandt: Man hätte ihm bessere Bedingungen als eine Aquaplaning-Bahn bei seinem Debüt gewünscht. So kamen Brandts Qualitäten in Tempo und Dribbling kaum zum Vorschein. Note: 4 © dpa

Noten zur Deutschland-Pleite: Zwei kassieren die 5

Deutschland - Slowakei
Bernd Leno: War 40 Minuten beschäftigungslos und musste den Ball dann plötzlich zweimal innerhalb von drei Minuten aus dem Netz holen. Bei Hamsiks Hammer machtlos (41.), ebenso beim Kopfball von Duris (44.). Note: 4 © dpa
Marc Andre ter-Stegen
ab 46. Marc-Andre ter Stegen: Ihn erwischte es noch schlimmer als Leno. Gleich der erste Schuss auf sein Tor ging rein – durch ter Stegens Hosenträger. Note: 5 © dpa
Joshua Kimmich: Spielte so auf, wie Jogi Löw sich das vorgestellt hatte – selbstbewusst und unbekümmert. Als rechter Part der Dreierkette machte der FCB-Youngster seine Sache gut und schaltete sich auch mit nach vorne ein. Beim 1:2 kam er leider einen Schritt zu spät. Note: 4 © AFP
Andre Schürrle
ab 75. Andre Schürrle: o.B. © dpa
Deutschland - Slowakei
Jerome Boateng: Der Abwehrboss ließ die geschmacklosen Äußerungen aus Politikerkreisen aber an sich abprallen, machte eine gute Partie – und hätte beinahe sogar ein Tor erzielt. (3.). Lediglich vor dem Ausgleich zu zögerlich. Note: 3 © dpa
Benedikt Höwedes
ab 64. Benedikt Höwedes: o.B. © dpa
Antonio Rüdiger: Viel Gefahr ging von den Slowaken in Hälfte eins nicht aus. Doch wenn, dann über die von Rüdiger und Hector bewachte linke Seite. Dem Roma-Legionär fehlte Souveränität und Stabilität. Note: 5 © AFP
Deutschland - Slowakei
Sebastian Rudy: In der Bundesliga bei 1899 Hoffenheim meist unauffällig, bei Löw aber fester Bestandteil des Kaders. Erlaubte sich keine großen Fehler, doch im Spiel nach vorne war Rudy viel zu harmlos. Note: 4 © dpa
Jonas Hector
Jonas Hector: Der Kölner ist bei Löw so unantastbar wie sonst nur die Topstars. Hinten links konkurrenzlos, durfte daher auch 90 Minuten ran. Erwischte dabei aber einen seiner schwächeren Tage. Note: 4 © dpa
Deutschland - Slowakei
Sami Khedira: Führte das junge Team als Kapitän aufs Feld und war sehr präsent. Gute Zuspiele in die Spitze, vor dem 1:1 allerdings zu zaghaft. Kommt aber auch gerade erst nach einer Verletzung zurück. Note: 3 © dpa
ab 46. Julian Weigl: Seine Ballsicherheit wurde unter extremen Umständen getestet. Machte seine Sache ordentlich und kam nicht ins Schwimmen. Note: 3 © AFP
Julian Draxler
Julian Draxler: Wie schon 2012 und 2014 auch diesmal einer der Wackelkandidaten, doch mit guter Eigenwerbung im letzten Test. Forderte viele Bälle, setzte Akzente und war oft an gefährlichen Aktionen beteiligt. Note: 3 © dpa
Deutschland - Slowakei
Mario Götze: Der (Noch-)FCB-Star begann wie die gesamte deutsche Elf richtig gut und holte den Elfer vor dem 1:0 heraus. Tauchte in der Folge aber ab – und auch nach Ende des Regenschauers nicht mehr auf. Note: 4 © dpa
Deutschland - Slowakei
Leroy Sane: Durfte – anders als Konkurrent Brandt – von Beginn an ran. War ins Angriffsspiel des Weltmeisters aber noch nicht richtig integriert und vergab nach einer halben Stunde die große Chance zum 2:0. Note: 4 © dpa
Mario Gomez: Löw ließ seinen Mittelstürmr nur eine Halbzeit ran. Doch die reichte dem Torjäger für Länderspieltor Nummer 27. Note: 3 © AFP
Deutschland - Slowakei
ab 46. Julian Brandt: Man hätte ihm bessere Bedingungen als eine Aquaplaning-Bahn bei seinem Debüt gewünscht. So kamen Brandts Qualitäten in Tempo und Dribbling kaum zum Vorschein. Note: 4 © dpa

dpa

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