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Löw lässt Zukunft als Bundestrainer offen

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Bundestrainer Löw

Frankfurt/Main - Nach der WM ist vor der EM - ob das auch für Jogi Löw gilt, lässt der Bundestrainer demonstrativ offen. Ob Löw seinen Vertrag beim DFB verlängert? "Das weiß ich nicht", so Löw.

Die Zeitrechnung nach der WM beginnt für Fußball-Deutschland am 3. September in Belgien - ob mit oder ohne Joachim Löw, bleibt dabei die spannendste Frage.

“Das weiß ich nicht, wir reden ja erst nach der Weltmeisterschaft darüber“, bekräftigte der Bundestrainer am Montag die Funkstille in den Vertrags-Gesprächen bis zum WM-Turnier im Sommer in Südafrika. Zwar hatten sich Löw, Teammanager Oliver Bierhoff und die DFB-Spitze nach den geplatzten Verhandlungen und einer beispiellosen Eiszeit Anfang diesen Monats mühevoll auf einen Burgfrieden geeinigt. Doch neue Bewegung in Sachen neuer Löw-Kontrakt gibt es nicht, wie auch DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach bestätigte.

Die seltsamsten Fußballer-Namen Deutschlands

Die seltsamsten Fußballer-Namen

Hier sehen Sie eine Auswahl der merkwürdigsten Spielernamen. Entweder sie wecken seltsame Assoziazionen, oder aber sie sind schwierig auszusprechen. Auch die Fans stellen manche Namen auf eine harte Probe, hier sehen Sie ein Banner mit dem falsch geschriebenen "Kuraniy" auf diesem Foto aus seiner Schalke-Zeit. Zugegeben: Für ihre Namen können die Leute nichts, und deswegen sollte man sich auch nicht darüber lustig machen. Aber bemerkenswert finden darf man manche Namen allemal - klicken sie sich durch! © dpa
Bekim Kastrati: Der Klassiker unter den kuriosen Namen. Als der Spieler (damals bei Fortuna Düsseldorf) sich eine schmerzhafte Verletzung an den Genitalien zuzog, stand in den Zeitungen die seltsame Überschrift: "Hoden-Riss bei Kastrati" © Getty
Alain Junior Ollé Ollé: "Olleeeee Olleeeeee Olleeeeeeeee Olleeeeeeeee", schallt es regelmäßig durch Deutschlands Stadien. Der Youngster, ehemals SC Freiburg, ist aber in den seltensten Fällen gemeint. © Getty
Kees Kwakman: Da kann man durchaus mal Hunger bekommen © dpa
Julian Schieber: Hier ist der Fall umgekehrt. Wenn die VfB-Fans "Schieber" skandieren, dann wollen sie meist nicht dem Schiedsrichter eine Wettbewerbsverzerrung unterstellen. Sie fordern schlichtweg die Einwechslung des Publikumslieblings. © Getty
Demba Ba: Sein Nachname ist fast schon vorbei, bevor er überhaupt begonnen hat © Getty
Jörg Butt: Für Deutsche klingt sein Name ganz normal - aber fragen Sie mal einen Engländer oder Amerikaner! Im Englischen bedeutet sein Nachname "Ar**h". © Getty
Jan-Ingwer Callsen-Bracker: Viel Mut zum Doppelnamen bewiesen die Eltern des Innenverteidigers. © Getty
Eric Maxim Choupo-Moting: Am kniffligsten ist wohl der erste Teil seines Nachnamens - aber auch die anderen haben es in sich. © Getty
Christopher Gäng: Der Keeper ist vielen nur durch seinen kuriosen Namen ein Begriff. © Getty
Marc Gouiffe à Goufan: Bitte einmal laut vorlesen - für Zungenschäden übernehmen wir keine Haftung! © Getty
Grafite: Grafitsch? Grafitö? Grafitschi? Grafitt? Selbst als er Torschützenkönig wurde, wusste keiner so recht, wie man den Namen des Brasilianers ausspricht. Richtig ist: "Grafitt" - oder? © Getty
Léonard Kweuke: Erst wenn man die korrekte Aussprache kennt, wird sein Name kurios: "Quäke" © Getty
Zvjezdan Misimovic: Der Vorname des Spielmachers ist so schwierig auszusprechen, dass ihn alle nur "Zwetschge" nennen. © Getty
Kristian Nicht: Stolperfallen sind Vorprogrammiert, wenn Reporter über ihn sprechen oder schreiben. © Getty
Sebastian Schindzielorz: Der Mittelfeldspieler hat schon seit Jahren seinen Spitznamen weg: Sie nennen ihn "Schnitzelhorst". © Getty
Frank Fahrenhorst: Ein Horst kommt selten allein. Neben Schnitzelhorst (siehe vorheriges Bild) gibt es in Deutschland auch einen Fahrenhorst. Manche nennen den mitunter wackligen Innenverteidiger auch despektierlich "Gefahrenhorst". © Getty
Valdet Rama: Der Wirbelwind heißt nicht nur wie eine Margarine - die Kombination aus Vor- und Nachnamen bietet noch einen Extra-Kniff. Die ergibt nämlich "Valderrama" - und so heißt das kolumbianische Fußball-Idol mit der Mega-Lockenmähne. Kein Wunder, dass auch der Hannoveraner den Spitznamen "Carlos" verpasst bekam. © Getty
Franck Ribéry : Für die meisten ist es kein Problem, den Namen des französischen Megastars auszusprechen. Für manche aber doch. Vor allem Franz Beckenbauer glänzt immer wieder durch neue Ausspracheoptionen. © Getty
Bastian Schweinsteiger: Alle Deutschen haben sich längst an den Namen des Nationalspielers gewöhnt. Wer aber wissen will, wie seltsam sich "Schweinsteiger" anhören kann, sollte mal ausländisches Fernsehen schauen. © Getty
Albert Streit: Ganz klar etwas aus der Abteilung "Nomen est omen": Der streit-bare Fußball-Profi verscherzte es sich schon mit mehreren Trainern © Getty
Sandor Torghelle: Nomen est omen? Nichts anderes würde sich der Stürmer wünschen. © Getty
Patrick Milchraum: Achtung, Schenkelklopfer! Hier sehen Sie Milchraum im Strafraum © Getty
Christian Wetklo: Ohne Worte. © Getty
Zum Abschluss noch ein paar Zungenbrecher: Nejmeddin Daghfous © Getty
Zum Abschluss noch ein paar Zungenbrecher: Valerie Domovchiyski © Getty
Zum Abschluss noch ein paar Zungenbrecher: Davidson Drobo-Ampem © Getty
Zum Abschluss noch ein paar Zungenbrecher: Daniel Gygax © Getty
Zum Abschluss noch ein paar Zungenbrecher: Vasily Khomutovsky © Getty
Zum Abschluss noch ein paar Zungenbrecher: Dorge Kouemaha © Getty
Zum Abschluss noch ein paar Zungenbrecher: Pa Saikou Kujabi © Getty
Zum Abschluss noch ein paar Zungenbrecher: Peniel Kokou Mlapa © Getty
Zum Abschluss noch ein paar Zungenbrecher: Seyi Olajengbesi © Getty
Zum Abschluss noch ein paar Zungenbrecher: Herve Oussale © Getty
Zum Abschluss noch ein paar Zungenbrecher: Shervin Radjabali-Fardi © Getty
Zum Abschluss noch ein paar Zungenbrecher: Niklas Tarvajärvi © Getty
Zum Abschluss noch ein paar Zungenbrecher: Anatoliy Tymoshchuk © Getty
Und Macchambes Younga-Mouhani. Es sind eben die Kleinigkeiten, die den Fußballfans Freude machen - und seien es nur seltsame Namen. © Getty
Steven Skrzybski: Chipski? Schrübski? Skripski? Das weiß vermutlich nur der junge Spieler von Union Berlin selbst. © getty

So handelte Löw am Montag in Frankfurt mit den Gegnern der neuen Europameisterschafts-Qualifikation zwar den Terminplan aus, seine Konzentration aber gilt jetzt der WM. “Der Spielplan ist mir egal, es muss ohnehin alles gespielt werden“, sagte der der 50-jährige nur kurz zu den EM-Aufgaben noch in diesem Jahre gegen das von Berti Vogts betreute Aserbaidschan (7. September), die Türkei (8. Oktober) und in Kasachstan (12. Oktober).

In dieser Woche trifft Löw bei einem Workshop im südafrikanischen Sun City auf seine WM-Trainerkollegen. Danach inspiziert er nochmals das WM-Quartier “Velmore Grande“ und die Trainingsplätze bei und in Pretoria. “Mehr Zeit werde ich gar nicht haben“, erklärte Löw, der direkt nach der Rückkehr aus dem WM-Land an diesem Freitag seinen Kader für das Länderspiel gegen Argentinien am 3. März in München bekanntgeben will.

Die Ausscheidungs-Gegner der EM-Gruppe A, zu der auch noch Österreich gehört, hatten sich am Montag in der DFB-Zentrale in Frankfurt im Schnelldurchlauf auf die Spiel-Termine geeinigt. “Alle wollten das erste Spiel zu Hause gegen Deutschland“, berichtete Löw. Den Zuschlag bekamen die vom ehemaligen Gladbacher Trainer Dick Advocaat betreuten Belgier. Als ärgsten Rivalen um ein Ticket für die EM-Endrunde 2012 in Polen und der Ukraine - der Gruppensieger qualifiziert sich direkt; der Zweite geht in die Relegation - stuft der Bundestrainer die Türkei ein. Unabhängig vom neuen Trainer Guus Hiddink hätten die Türken hervorragende Spieler und begeisterungsfähiges Publikum. “Nach der Enttäuschung um die nicht geschaffte WM-Qualifikation werden sie heiß sein“, betonte Löw.

Dass laut den neuen Abstellungsbedingungen des Weltverbandes FIFA jeweils in der EM-Ausscheidung nun immer am Freitag und Dienstag gespielt wird, hält der Bundestrainer für richtig, “weil wir auch den Clubs verpflichtet sind“. So können die Nationalspieler nach Länderspielen einen Tag eher als bisher zu ihren Vereinen zurückkehren. Falls Löw doch weiter als Bundestrainer arbeiten wird, kündigte er bereits mögliche Konsequenzen in den Spiel-Vorbereitungen an: “Es kann sein, dass wir uns dann schon am Montag treffen.“

Spielorte für die Heimpartien gibt es noch nicht, laut Niersbach soll das erste Heimspiel gegen Aserbaidschan in eine Stadt im Westen gehen. Einen Bonus hat nach dem ausgefallenen Länderspiel im November des Vorjahres Köln, dort könnte gegen die Türkei gespielt werden. Als “problematisch“ stuft Löw die Reise nach Kasachstan ein, auch wegen der fünf Stunden Zeitverschiebung. Gegen Österreich tritt das DFB- Team erst im kommenden Jahr an.

dpa

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