TSG Hoffenheim

Gisdol rechtfertigt Trainingsgruppe 2

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Trainer Markus Gisdol von 1899 Hoffenheim hat die Ausmusterung einiger hochbezahlter Profis um Torhüter Tim Wiese verteidigt und mit der Neuausrichtung des Klubs begründet.

München - Trainer Markus Gisdol von 1899 Hoffenheim hat die Ausmusterung einiger hochbezahlter Profis um Torhüter Tim Wiese verteidigt und mit der Neuausrichtung des Klubs begründet.

„Es gab hier vor nicht allzu langer Zeit Situationen, wo vor allem erfahrene Spieler gespielt haben. Ich möchte das nicht an Namen festmachen, ich habe aber in dieser Phase keine großen Erfolge erkennen können“, sagte der 44-Jährige der Süddeutschen Zeitung.

Die Einrichtung der umstrittenen Trainingsgruppe 2 sei ihm „nicht leicht“ gefallen, und „man macht es auch nicht aus dem Bauch heraus“, sagte Gisdol: „Im anderen Fall wäre der Verein vielleicht jahrelang nicht vom Fleck gekommen.“ Der Bundesliga-Elfte hatte die Gruppe 2 vor knapp drei Monaten aufgelöst.

Neben Ex-Nationaltorhüter Wiese (31) trainierten die beiden Verteidiger Matthieu Delpierre (32) und Matthias Jaissle (25) sowie Tobias Weis (28) und Edson Braafheid (30) separat, mittlerweile üben sie bei der U23 der Kraichgauer, nur Wiese erhält Einzeltraining. Eren Derdiyok (25) war Ende August zu Bayer Leverkusen gewechselt.

„Ich glaube, der Verein hat die Entwicklungen und Entscheidungen der letzten Jahre gebraucht, es musste diese harte Bauchlandung geben“, sagte Gisdol, der in dieser Saison auf Talente wie U21-Nationalspieler Kevin Volland (21), Niklas Süle (18) oder den Brasilianer Roberto Firmino (22) setzt: „Jetzt ist die Zeit reif für die Jungen in Hoffenheim“, sagte Gisdol.

SID

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