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Ribéry als Vorbild für Schalke

Heldt sicher: Draxler wird Weltklassemann

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Horst Heldt

Gelsenkirchen - Nach zehn Bundesliga-Spieltagen fällt die sportliche Zwischenbilanz von Horst Heldt nicht besonders positiv aus. Er sieht den FC Bayern als Vorbild.

Heldt räumt den Fußball-Profis des FC Schalke 04 und Trainer Jens Keller die notwendige Entwicklungszeit ein. „Ich bin nicht zufrieden mit unserer Ausbeute in der Liga. Ich bin nicht zufrieden mit dem einen oder anderen Spiel, das wir abgeliefert haben. Ich bin nicht zufrieden mit dem Verhalten unserer Mannschaften bei Gegentoren“, sagte der Manager im „Kicker“-Interview (Donnerstag). „Aber: Kontinuität ist für die Entwicklung unabdingbar.“

Einen Anlass, nun das Saisonziel zu korrigieren, sieht Heldt nicht. Zumal es nicht außer Reichweite sei. Vor dem Gastspiel am Samstag (15.30 Uhr) bei Aufsteiger Hertha BSC haben die Königsblauen als Tabellen-Siebter zwei Punkte Rückstand auf den Vierten Borussia Mönchengladbach. Heldt zählt alle Teams, die zurzeit die Ränge vier bis 13 belegen, zu den Konkurrenten um Platz vier. Der würde für die Spiele um den Champions-League-Einzug genügen: „Dass Platz vier dafür reichen kann, haben wir doch gerade erst bewiesen.“

Den formschwachen Julian Draxler nimmt Heldt in Schutz, fordert von dem erst 20 Jahre alten „außergewöhnlichen Fußballer“ nun jedoch den nächsten Schritt. Selbst Franck Ribéry habe Jahre gebraucht, um zum absoluten Topspieler zu reifen. Das traut Heldt auch Draxler zu, zumal dieser sehr selbstkritisch sei. „Ich bin überzeugt davon, dass er sich zu einem Weltklassemann entwickeln wird.“

Was die Defensivarbeit angeht, sieht er den FC Bayern als Vorbild. "Die Bayern-Spieler bieten eine sehr gute Orientierung, für viele in der Liga und auch bei uns", so Heldt. "Gerade Ribéry ist das perfekte Beispiel: Offensiv war er schon immer außergewöhnlich. Aber erst die Bereitschaft, sich auch defensiv voll in den Dienst der Mannschaft zu stellen, machte ihn zum Weltklassemann. Das hat etwas mit Entwicklung, Erfahrung, Reife zu tun."

dpa/tz

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