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HSV will Klassenverbleib im Rückspiel schaffen

Bruno Labbadia leitet das nicht öffentliche Training in Hamburg. Foto: Bodo Marks
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Bruno Labbadia leitet das nicht öffentliche Training in Hamburg. Foto: Bodo Marks

Der HSV will mit einem Sieg in Karlsruhe unbedingt den Gang in die Zweitklassigkeit vermeiden. Olic und Ilicevic sind angeschlagen, van der Vaart könnte ein letztes Mal auflaufen. Die Badener wollen im Relegationsrückspiel offensiv auftreten.

Karlsruhe (dpa) - Bundesliga-Dino Hamburger SV will im Relegations-Rückspiel am Montag beim Karlsruher SC den ersten Abstieg nach 52 Jahren vermeiden. Das Hinspiel war 1:1 ausgegangen.

In der vergangenen Saison hatte sich der HSV in der Relegation dank des Auswärtstores von Pierre-Michel Lasogga knapp gegen die SpVgg Greuther Fürth (0:0, 1:1) durchgesetzt. «Es ist erst Halbzeit», sagte HSV-Trainer Bruno Labbadia. Er bangt jedoch um die kroatischen Offensivkräfte Ivica Olic und Ivo Ilicevic.

Olic hatte nach einer Spritze in den Rücken einen allergischen Schock erlitten. Ilicevic, Torschütze im Hinspiel, laboriert an Adduktorenbeschwerden. «Bei beiden ist unklar, ob sie spielen können», sagte Labbadia. Der angeschlagene Torjäger Lasogga will sich durchbeißen. Und den in Karlsruhe fehlenden Gojko Kacar könnte Kapitän Rafael van der Vaart im Mittelfeld ersetzen. Danach verlässt der Niederländer den Verein. Beim Public Viewing erwartet der HSV ähnlich wie im Vorjahr rund 20 000 Zuschauer im Volkspark.

Vor mehr als 27 000 Zuschauern im ausverkauften heimischen Wildparkstadion wollen die Karlsruher auf Sieg spielen. Die Rückkehr ins Team von Mittelfeldspieler Hiroki Yamada nach Wadenproblemen deutet sich an. Nach sechs Jahren will der KSC die Rückkehr ins Oberhaus perfekt machen. Dem badischen Zweitligisten würde bereits ein 0:0 reichen. Es wäre auch ein großes Verdienst von Trainer Markus Kauczinski. Unter ihm kehrte der KSC 2013 in die Zweite Liga zurück und entwickelte sich danach zu einem Spitzenteam.

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