„War 2017 mal bei Facebook“

Julian Nagelsmann betritt plötzlich Neuland: Jetzt lüftet der Leipzig-Trainer sein Twitter-Geheimnis

Julian Nageslmann und Hansi Flick tauschen sich vor dem Spiel aus.
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Julian Nagelsmann (l.) ist nun auf Twitter zu finden.

Etwas ungewöhnlich ist es schon. Julian Nagelsmann, Coach von RB Leipzig, startet seine Social-Media-Karriere auf Twitter. Das Ganze ist der Pandemie geschuldet.

München/Leipzig - Seit fast genau einem Jahr findet der Fußball nicht mehr so statt, wie man es gewohnt war. Zwar werden einige Fans froh sein, dass er in der Pandemie überhaupt da ist und man die Partien wenigstens im TV verfolgen kann. Ohne Zuschauer in den Stadien ist es trotzdem nicht gerade das, was man sich wünscht.

Daher wagt Julian Nagelsmann* einen für Bundesliga-Trainer durchaus ungewöhnlichen Weg. Der Coach von RB Leipzig* ist seit Dienstag auf Twitter unterwegs. „Ich möchte Informationen teilen und vielleicht ein wenig Hintergrundwissen für Fans preisgeben, die leider in der jetzigen Zeit den Fußball deutlich distanzierter verfolgen müssen“, sagte der 33-Jährige auf der Pressekonferenz vor dem Pokal-Hit gegen den VfL Wolfsburg*: „Es ist eine Möglichkeit, mich ein wenig näher kennenzulernen.“

Julian Nagelsmann wagt neuen Versuch auf Social Media - „War 2017 mal bei Facebook“

Auf eine Agentur verzichtet Nagelsmann zwar nicht gänzlich, die Tweets aber setze er selbst ab. Für den jungen Coach sind die sozialen Netzwerke aber auch kein Neuland. „Ich war 2017 mal bei Facebook und Instagram. Damals hatte ich aber nicht das richtige Gefühl für Social Media entwickeln können“. Nun wolle er die durch die Pandemie aufgetretene Distanz zu den Fans auf diesem Weg etwas reduzieren.

RB Leipzig ist in der Bundesliga* der einzige Verfolger des FC Bayern* und liegt mit zwei Punkten Rückstand auf Rang zwei. In der Champions League* steht der Halbfinalist aus dem Vorjahr nach einem 0:2 im Hinspiel gegen den FC Liverpool* bereits im Achtelfinale vor dem Aus. (smk) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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