Noch keine Zukunftspläne

Magath: Wollte nie HSV-Manager werden

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Felix Magath hat vor dem Hintergrund der Auseinandersetzungen beim Hamburger SV klargestellt, dass er dort nicht den Posten des Sportchefs angestrebt habe.

Hamburg - Felix Magath hat vor dem Hintergrund der Auseinandersetzungen beim Hamburger SV klargestellt, dass er dort nicht den Posten des Sportchefs angestrebt habe.

„Ich wollte nie Manager in Hamburg werden und werde in dieser Konstellation auch nicht als Manager fungieren“, sagte Magath dem „Hamburger Abendblatt“ (Samstag-Ausgabe). Beim schwach in die neue Saison gestarteten Fußball-Bundesligisten amtiert Oliver Kreuzer als Sportchef.

Kreuzer hatte Trainer Thorsten Fink am Freitag gegen Kritik von HSV-Investor Klaus-Michael Kühne in Schutz genommen, der zudem Magath als Präsidenten gefordert hatte. Dazu äußerte sich der einstige HSV-Trainer nicht. Grundsätzlich meinte er nach Gesprächen mit einigen Aufsichtsräten: „Meiner Meinung nach muss sich der ganze Club neu aufstellen. Es muss sich etwas Grundlegendes ändern. Was und wie, ist aber nicht mein Thema.“ Ohne Geld werde der HSV nicht auf die Füße kommen, und wer das Geld bringe, solle auch das Sagen haben. „Ich glaube, nur Herr Kühne kann den HSV retten“, erklärte Magath.

Konkrete Zukunftspläne hat er nach eigenen Angaben bisher nicht. „Ich weiß noch nicht, was ich machen werde. Ich werde nicht mehr alles annehmen“, betonte der 60-Jährige. Die Zeitung „Jutarnji list“ (Samstag-Ausgabe) aus Zagreb berichtete unterdessen, Magath sei Top-Favorit auf den Trainerposten beim kroatischen Serienmeister Dinamo Zagreb. Der bisherige Trainer Krunoslav Jurcic musste nach dem 0:2 gegen Austria Wien im Qualifikations-Hinspiel zur Gruppenphase der Champions League gehen.

dpa

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